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Die Liebe hat viele Farben und Formen

Die Liebe hat viele Farben und Formen

SPECIAL EVENT

Die Liebe hat viele Farben und Formen

Florian (RainbowMickeyRunner), Hamburg

22. Mai 2019

Im heutigen Beitrag möchte ich Euch vom Magical Pride erzählen, dem 2019 erstmals offiziell von Disney veranstalteten Pride-Event im Walt Disney Studios Park Paris am 1. Juni 2019.

Vielleicht fragt sich der/die ein*e oder andere von Euch: Disney & Pride-Event… passt das überhaupt zusammen? Ich sage mit voller Überzeugung: Ja! Bereits seit meiner Studienzeit ist die alljährliche CSD-Saison immer eine gute Möglichkeit, für einen Moment innezuhalten und sich bewusst zu machen, was sich alles im Laufe der letzten Jahre für die LGBTQ-Community positiv verändert hat. Noch zu meiner Schulzeit hätte ich es mir zum Beispiel nie zu träumen gewagt, dass ich im Jahr 2019 in Deutschland meinen Partner ebenso selbstverständlich heiraten kann, wie das heterosexuelle Paare untereinander schon lange tun können.

Und dennoch sind wir innerhalb unserer Gesellschaft noch weit davon entfernt, dass Vielfalt in Form von unterschiedlicher sexueller Orientierung, Hautfarbe, Alter, Geschlecht oder ethnischer Herkunft eine Selbstverständlichkeit ist. Vielleicht finde ich es gerade deshalb mehr als passend, dass in diesem Jahr das Disneyland Paris auch offiziell ein Pride-Event ausrichtet. Denn was könnte ein besseres Vorbild für gelebte Vielfalt sein, als die bunte und doch diverse Welt von Disney?

Hier leben Mäuse, Enten und Hunde vollkommen selbstverständlich nebeneinander, begegnen sich Prinzessinnen unterschiedlichster Herkunft und Nationalitäten und inzwischen scheint es sogar nicht einmal mehr gänzlich abwegig zu sein, dass im Disney-Mikrokosmos bald die erste offen queere Figur im Mittelpunkt einer Geschichte stehen könnte. Deshalb freut es mich auch sehr, dass mit dem Magical Pride am 1. Juni 2019 ein Event stattfindet, das genau diese Vielfältigkeit explizit thematisieren und feiern möchte. 

Und, so wie es für mich bisher aussieht, verspricht dieser Abend wirklich ein ganz besonderer zu werden…

»Lass‘ dein Herz dich führen.
Es flüstert, also hör‘ ganz genau zu.«

Walt Disney

Quelle: Disneyland Paris (InsidEars)

Dies fängt schon bei den Musikgästen an, die man für dieses Jahr verpflichten konnte. So wird es Live-Performances der britischen Electropopband Years & Years sowie der französischen Discoqueen Corine geben. Hier hat man aus meiner Sicht eine gute Mischung gefunden, um sowohl dem internationalen als auch dem französischen Publikum etwas zu bieten. Für die spätere Party im Schatten des Tower of Terror – der speziell an diesem Abend in den Farben des Regenbogens erstrahlen wird – hat sich außerdem kein geringerer als Enfant terrible und Pop-Ikone der Achtziger Boy George angekündigt, um als DJ aufzulegen. Wenn das alles musikalisch nicht vielversprechend klingt…!

Doch natürlich müssen die Besucher*innen an diesem Abend auch auf ihre geliebten Disney-Figuren nicht verzichten. So ist z.B. eine „brandneue Parade, welche die Straßen des Walt Disney Studios Park mit bunter Pride-Atmosphäre erfüllt“ angekündigt, es wird mehrere Möglichkeiten geben, sich mit seinen Lieblingscharakteren fotografieren zu lassen, wer schon immer mal den Schritt auf die ganz große Bühne wagen wollte, kann beim Karaoke im Animagique Theater sein Gesangstalent unter Beweis stellen und natürlich werden auch viele Rides bis tief in die Nacht geöffnet sein:

20 Uhr bis 1 Uhr:

  • Ratatouille: Das Abenteuer
  • RC Racer
  • Toy Soldiers Parachute Drop
  • Fying Carpets Over Agrabah
  • Crush’s Coaster
  • The Twilight Zone Tower of Terror ™

 21 Uhr bis 1 Uhr

  • Rock ’n‘ Roller Coaster starring Aerosmith
Quelle: Disneyland Paris (InsidEars)

Die einzige Frage, die ich mir im Moment noch beantworten muss, ist jene, was ich für das Event genau anziehe, denn was wäre ein Pride ohne das dafür passende Outfit? Ich habe mir zwar in den letzten Wochen schon ein paar Gedanken dazu gemacht, ganz entschieden habe ich mich aber noch nicht… Wer es sich etwas einfacher machen möchte, hat dank der kreativen Merchandising-Abteilung des Disneyland Paris in diesem Jahr zusätzlich eine ganze Palette an Artikeln zur Auswahl, um sich passend für diesen Abend in den Farben des Regenbogens kleiden zu können: so wird es ein spezielles Cap geben, T-Shirts, Lanyards… und natürlich dürfen auch die obligatorischen Ohren in Regenbogenoptik nicht fehlen.

Worauf sich aber sicher viele Besucher*innen noch mehr freuen werden, ist der speziell für diesen Anlass designte Jumbo-Pin, der in einer Auflage von lediglich 400 Exemplaren erscheint und zunächst exklusiv im Rahmen der Veranstaltung zu erwerben ist.

Quelle: Disneyland Paris (InsidEars)
Quelle: Disneyland Paris (InsidEars)

Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, was uns an diesem Abend en détail erwarten wird. Als ich mir im Januar meine Jahreskarte zulegte, war für mich von Anfang an klar, dass der Magical Pride eine Veranstaltung sein würde, die ich auf jeden Fall besuchen möchte. Und es freut mich sehr, dass sich inzwischen ein sehr guter Freund von mir gefunden hat, der mich bei dieser Gelegenheit zum allerersten Mal in seinem Leben ins Disneyland Paris begleiten wird. Wir werden für drei Tage bleiben und im Sequoia Lodge Hotel übernachten. Freitag und Samstag geht es dann zunächst einmal in die beiden Parks – denn ich möchte mir natürlich auch nicht die Gelegenheit entgehen lassen, endlich das wiedereröffnete Phantom Manor auszuprobieren -, bevor es Samstagabend dann auf die eigentliche Party geht. Und, wenn mich mein Eindruck in den letzten Tagen auf Facebook und Instagram nicht trügt, wird dies wirklich ein Abend werden, wo sich zahlreiche Disney-Liebhaber aus aller Herren Länder treffen werden, um gemeinsam ein buntes Fest der Vielfalt zu feiern. Vielleicht werde ich dann auch versuchen, ein paar Impressionen mit der Kamera einzufangen. Das lasse ich alles aber auch ein wenig auf mich zukommen.

Quelle: Disneyland Paris (Facebook)

Falls Ihr Euch auf den letzten Drücker noch entscheiden solltet, zum Magical Pride nach Paris kommen zu wollen, so ist dies selbstverständlich immer noch möglich. Es werden für den 1. Juni 2019 zwei unterschiedliche Ticketarten angeboten:

Das Magical Pride Plusticket (Preis: 109,- €) gewährt Euch dabei am 1. Juni 2019 zusätzlich zum Event bereits ab 16Uhr Zugang zu beiden Parks, während das Magical Pride Ticket (Preis: 89,- €) lediglich für das Event selber in den Walt Disney Studios ab 20Uhr gültig ist.

Buchbar sind beide Optionen über die offizielle Disneyland Paris-Homepage unter folgendem Link.

Jahreskarteninhaber erhalten jeweils 15% (Infinity) bzw. 10% (Magic Plus) auf den Ticketpreis bei Buchung über die deutsche Hotline (069/13 80 41 07) und können sogar bis zu 5 weitere Tickets zu diesem Sonderpreis für Freunde und Bekannte dazubuchen.

Ich würde mich auf jeden Fall sehr freuen, den/die eine*n oder andere*n von Euch beim Magical Pride zu treffen! Hinterlasst doch gerne einmal einen Kommentar, wie Ihr zu dieser Veranstaltung steht und ob Ihr ebenfalls mit von der Partie seid!

Für heute wünsche ich Euch noch einen schönen Tag und verbleibe bis zum nächsten Mal

Euer RainbowMickeyRunner

Florian

Wenn’s mal wieder länger dauert…

Wenn’s mal wieder länger dauert…

TIPPS & TRICKS

Wenn’s mal wieder länger dauert…

Florian (RainbowMickeyRunner), Hamburg

1. Mai 2019

Im heutigen Beitrag verrate ich Euch fünf Tipps & Tricks, wie Ihr bei einem Aufenthalt im Disneyland Paris das meiste aus Eurem Tag herausholt. Los geht’s!

Ich will es ganz offen sagen: Wer sich zum ersten Mal in die zauberhafte Welt des Disneyland Paris begibt, muss sich innerlich darauf einstellen, dass er eine Eigenschaft von Anfang an haben sollte… nämlich: Geduld!

Ob nun am Eingang der Parks, bei heißbegehrten Attraktionen wie Peter Pan’s Flight, Star Wars Hyperspace Mountain & Ratatouille – das Abenteuer, zum Mittagessen in den Schnellrestaurants oder auch an allen Orten, wo man die Helden seiner Kindheit wie Mickey, Donald oder Stitch für ein Erinnerungsfoto und ein Autogramm treffen kann. Meistens sind all diese Aktivitäten zunächst einmal damit verbunden, sich in eine Schlange einzureihen und zu warten. Zu Spitzenzeiten (also z.B. während der französischen Schulferien aber auch rund um die großen Feiertage wie Weihnachten, Ostern oder an Halloween) kann es dadurch manchmal zu Wartezeiten von zwei Stunden und mehr kommen:

Quelle: DLP-App | Foto: themeparkchannel.de
Quelle: themeparkchannel.de

Erfreulicherweise gibt es aber einige Tipps und Tricks, die Euch dabei helfen können, einen Tag in den Parks stressfrei und ohne groß Schlange zu stehen zu verbringen. Und genau deshalb gibt es von mir hier nun meine persönlichen »Top 5« für einen möglichst entspannten und dennoch ereignisreichen Aufenthalt im Disneyland Paris:

Quelle: privat

TIP #1: FASTPASS

Fast jeder hat schon einmal von ihm gehört und dennoch stiftet er immer wieder für Verwirrung. Die Rede ist natürlich vom FASTPASS. Eigentlich ist das System ganz einfach und schnell erklärt: Jeder Besucher mit einem gültigen Ticket kann sich kostenlos an Automaten ausgewählter Attraktionen ein Ticket mit einem aufgedruckten Zeitfenster besorgen. Zur angegeben Zeit kommt man dann zurück und erhält über eine separate Wartespur sofortigen Zugang zum jeweiligen Ride. Die einzige Einschränkung ist, dass man nicht mehrere Fastpässe gleichzeitig haben kann. Man muss also immer warten, bis die Gültigkeit eines Tickets beginnt, bevor man ein neues erhalten kann. Das FASTPASS System ist derzeit für folgende neun Attraktionen verfügbar:

Disneyland Park:

  • Big Thunder Mountain
  • Buzz Lightyear Laser Blast
  • Indiana Jones and the Temple of Peril
  • Peter Pan’s Flight
  • Star Tours: The Adventures Continue
  • Star Wars Hyperspace Mountain

Walt Disney Studio Park:

  • Ratatouille: The Adventure
  • Rock’n’Roller Coaster starring Aerosmith
  • The Twilight Zone Tower of Terror

(Anmerkung: In Zukunft soll darüber hinaus auch das modernisierte „Phantom Manor“ eine FASTPASS-Option erhalten! Wann diese genau an den Start geht, steht aber noch aus.)

Zusätzlich zur kostenlosen Version gibt es inzwischen auch käufliche Fastpässe. Der SUPER-Fastpass ermöglicht Euch dabei entweder den einmaligen schnelleren Zugang zu drei familienfreundlichen oder drei actionreichen Rides, während Ihr mit dem ULTIMATE-Fastpass für alle derzeitigen Fastpass-Attraktionen an einem Tag jeweils einmalig oder so oft Ihr wollt schnelleren Zutritt erhaltet. Nähere Informationen zu den Preisen und Konditionen hierzu findet Ihr auch auf der Disneyland-Homepage unter folgendem Link! Die Preise gelten dabei jeweils pro Person und Tag!

Quelle: privat

TIP #2: EXTRA MAGIC TIME (EMT)

Auch wenn eine Reise ins Disneyland für die meisten Urlaub bedeutet, klingelt für mich der Wecker dort immer schon sehr früh. Denn alle Gäste, die in einem Disney-Hotel übernachten oder in Besitz einer Magic Plus- bzw. Infinity-Jahreskarte sind, dürfen die Parks jeden Tag ab 8:30Uhr schon eineinhalb Stunden vor der offiziellen Öffnungszeit betreten. Zwar sind dann noch nicht alle Attraktionen geöffnet, Ihr könnt aber schon so einiges erleben in den frühen Morgenstunden. Zum Beispiel bietet dies eine gute Gelegenheit, Cinderella, Bell oder Rapunzel einen morgendlichen Besuch im Princess Pavilion abzustatten oder bei einer Fahrt mit der Big Thunder Mountain Railway schon einen ordentlichen Adrenalinschub am frühen Morgen zu bekommen, um so richtig wach zu werden. Ich genieße es immer sehr, wenn in den Parks noch nicht so viel los ist! Die Wartezeiten halten sich dann meistens überall noch sehr in Grenzen und auch sehr schöne Fotos vom Schloss ohne viele Menschen darauf kann man dann gut schießen. Für mich alles durchaus gute Gründe, sich für ein Disney-Hotel oder eine der beiden oben genannten Jahreskarten zu entscheiden, wenn man häufiger fahren möchte. 

Derzeit (Stand: Mai 2019) sind während der EMT – auf deutsch: Zauberhafte Extra Zeit – folgende Attraktionen geöffnet:

Disneyland Park: 

  • Big Thunder Mountain
  • Thunder Mesa Riverboat Landing
  • Les Voyages de Pinocchio
  • Le Carousel de Lancelot
  • Mad Hatter’s Tea Cups
  • Peter Pan’s Flight
  • Princess Pavilion
  • Buzz Lightyear Laser Blast
  • Orbitron 

Walt Disney Studios Park: 

  • Crush’s Coaster
  • Flying Carpets over Agrabah
  • Ratatouille: das Abenteuer
  • RC Racer
  • Rock’n’Roller Coaster with Aerosmith
  • Slinky Dog Zig Zag Spin
  • The Twighlight Zone Tower of Terror
  • Toy Soldiers Parachute Drop

TIP #3: SINGLE RIDER

Eine weitere Möglichkeit, bei einzelnen Attraktionen lange Wartezeiten zu umgehen, ist die Single Rider – Wartespur. Diese verwendet man bei einigen Attraktionen, um Bahnen aufzufüllen, sollten noch Plätze leer geblieben sein. Sehr gut funktioniert dies z.B. bei Ratatouille, aber auch für Star Wars Hyperspace Mountain empfiehlt sich dieses Vorgehen. Bei Crush’s Coaster bin ich hingegen etwas zwiegespalten diesbezüglich. Da jede Bahn 4 Personen aufnehmen kann, dauert es hier meistens ziemlich lange, bis man drankommt. Hier solltet Ihr immer individuell abwägen, ob sich das Anstellen für Euch lohnt! Selbstverständlich könnt Ihr Euch auch als Paar oder Gruppe in die Single Rider-Warteschlange einreihen. Ihr müsst Euch lediglich darüber im Klaren sein, dass Ihr dann mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zusammenfahren werdet. Wen das aber nicht stört, für den ist dies eine weitere gute Möglichkeit, um etwas Zeit einzusparen.  Den SINGLE RIDER-Service könnt Ihr derzeit bei folgenden Attraktionen benutzen:

Disneyland Park:

  • Star Wars Hyperspace Mountain
  • Indiana Jones and the Temple of Peril (voerst vom 16. April bis zum 5. Mai 2019)

Walt Disney Studios Park: 

  • RC Racer
  • Toy Soldiers Parachute Drop
  • Crush’s Coaster
  • Ratatouille: das Abenteuer

Quelle: Screenshot (www.magipark.com)

TIP #4: MAGIPARK-APP

Eine weitere effiziente Möglichkeit, um den Tag im Park möglichst stressfrei zu gestaltet, bietet Euch die MagiPark-App, die es zwar derzeit leider nur für iPhone-Benutzer gibt, Euch jedoch eine Vielzahl von Optionen bietet, um bezüglich der Wartezeiten in den Parks immer den Überblick zu behalten. Offen gestanden benutze ich diese App inzwischen deshalb auch viel mehr als die offizielle Disneyland-App. Sie ist sehr übersichtlich gestaltet, immer auf dem aktuellsten Stand und bietet Euch außerdem die Möglichkeit, Eure favorisierten Attraktionen in einer separaten Liste anzeigen zu lassen. Zudem verfügt MagiPark über eine Benachrichtigungsoption, die Euch darüber informiert, wenn die Wartezeit an einer bestimmten Attraktion unter einen von Euch vorher definierten Wert fällt. All dies hilft Euch dabei, Euren Tag so angenehm wie möglich zu gestalten. Und das tolle daran: Die MagiPark-App ist vollkommen kostenfrei und kann hier ganz einfach aus dem Apple AppStore heruntergeladen werden!

Quelle: privat

TIP #5: PARADE- & FEUERWERKSZEITEN NUTZEN

Jeder Besucher möchte mindestens einmal während seines Besuchs eine Parade miterleben oder die allabendliche Feuerwerksshow Illuminations bestaunen. Und dies solltet Ihr – sofern Ihr mehrere Tage vor Ort seid – auf jeden Fall ausnutzen! Diese Zeiten kann man nämlich wunderbar auch für den Besuch von Attraktionen nutzen. Ihr werdet sehen: die Wartezeiten während dieser beiden Programmpunkte ist häufig um ein vielfaches kürzer! Und eine Fahrt durch den Big Thunder Mountain zu unternehmen, während im Hintergrund das Schloss im Farbenglanz von Illuminations erstrahlt, ist wirklich etwas ganz Besonderes! Abends sind zwar nicht mehr alle Länder geöffnet (das Fantasyland z.B. schließt immer zuerst, um die Feuerwerksmaschinerie für Illuminations in Stellung zu bringen), Ihr habt aber trotzdem immer noch eine große Auswahl an Rides, die Ihr fahren könnt. 

Soviel also zu meinen ganz persönlichen Tipps & Tricks, wie ich mir bei meinen Besuchen einen möglichst stressfreien Tag bereite. Ich hoffe, ich konnte Euch damit ein paar Anregungen für Euren Aufenthalt im Disneyland Paris mitgeben. Selbstverständlich sind all diese Aspekte subjektiv und manche verfolgen vielleicht auch eine ganz andere Strategie. Solltet Ihr noch weitere Ideen oder Erfahrungen haben, wie man seinen Tag bestmöglich gestalten kann, so postet diese doch gerne unter diesen Beitrag in den Kommentaren – ganz frei nach dem Motto: Share the magic!

Für heute wünsche ich Euch noch einen schönen Tag und verbleibe bis zum nächsten Mal

Euer RainbowMickeyRunner

Florian

Wie alles begann…

Wie alles begann…

PERSÖNLICHES

Wie alles begann…

Florian (RainbowMickeyRunner), Hamburg

24. April 2019

In diesem ersten Beitrag möchte ich Euch davon erzählen, was mich dazu bewogen hat, RainbowMickeyRunner als Blog ins Leben zu rufen und worum es hier in Zukunft gehen soll.

Ich gebe es offen zu: Bis vor etwa einem halben Jahr spielte weder Disney an sich noch das Disneyland Paris eine große Rolle in meinem Leben. Ich hatte zwar als Kind immer mit Spannung die Klassiker wie Arielle, Schöne und das Biest oder König der Löwen erwartet und mir auch später als Erwachsener noch das ein oder andere von Disney produzierte Musical angeschaut, doch mehr hatte ich damit eigentlich nicht mehr zu tun.

Dies änderte sich jedoch schlagartig im Herbst 2018. Damals lernte ich im Rahmen einer Kreuzfahrt einen späteren Freund von mir kennen, mit dem ich mich von Anfang an sehr gut verstand und der mir im Verlauf der Reise irgendwann eher beiläufig erzählte, dass er als riesiger Fan von Mickey Mouse unbedingt einmal die Disney-Parks in Frankreich besuchen wolle. Da ich dort zwar schon einmal für einen Tagesausflug als Kind gewesen war, dieser erste Aufenthalt jedoch schon über 22 Jahre zurücklag (und zu einer Zeit stattfand, als der Park noch EuroDisneyland hieß), schlug ich ihm vor – und bis heute weiß ich eigentlich immer noch nicht so genau, warum -, dass wir dies Vorhaben ja auch zusammen angehen könnten – und so einigten wir uns darauf, dass wir uns im Dezember desselben Jahres drei Tage lang ins Disneyland Paris begeben würden.

Haupteingang zum damaligen Euro-Disneyland im Jahre 1996

Quelle: privat

Im Rahmen der Vorbereitungen überlegten wir zunächst, wie wir das ganze angehen sollten und standen damit schon vor der ersten Herausforderung: sollten wir lieber Geld sparen, indem wir ein günstiges Hotel außerhalb suchen und die Tickets separat kaufen würden oder sollten wir uns doch lieber eine Pauschale bestehend aus Übernachtung in einem Disney-Hotel mit dazugehörigem Parkeintritt gönnen, um so richtig in die Disneyland-Welt einzutauchen? Da mein Bekannter zu der Zeit sehr viel unterwegs war und sich deshalb kaum um die Planungen kümmern konnte, übertrug er mir innerhalb kürzester Zeit die Rolle des Organisators dieses Unterfangens und so machte ich mich also daran, unsere Reise zu planen. Dabei kamen mir sofort allerlei Fragen in den Kopf: Wie plant man einen Aufenthalt im Disneyland Paris am besten? Gibt es bestimmte Dinge, die es zu beachten gilt? Wo bucht man das ganze am besten bzw. günstigsten?

Meine erste Anlaufstelle, um auf all diese Fragen zumindest erste Antworten zu finden, war zunächst Facebook. Dort wurde ich nach und nach Mitglied in mehreren deutsch- und englischsprachigen Disneyland-Gruppen, um mich zunächst einmal ein wenig in die Thematik einzulesen. Nach und nach fühlte ich mich dann vor allem in der größten deutschen Disneyland-Facebook-Gruppe Disneyland Paris Deutschland Fans – DAS Original zu Hause, erhielt ich dort doch viele wertvolle und wichtige Tipps und Hinweise und fand auch Antworten auf zahlreiche meiner Fragen.

»Wenn Du davon träumen kannst, kannst Du es auch tun.«

Walt Disney

Zu Beginn musste ich mich jedoch erst einmal in das ganze eigene Vokabular einarbeiten, mit dem Disneyland-Insider & -Fans gerne hantieren. Ständig las ich Begriffe wie Fastpass, Single Rider oder Photopass, grübelte über die Bedeutung von merkwürdig anmutenden Abkürzungen wie CM oder EMT nach und noch einiges mehr. Anfangs machten viele dieser Dinge offen gestanden weder großen Sinn für mich, noch verstand ich, was all dies eigentlich zu bedeuten hatten! Doch das sollte sich bald ändern…

Ich fing an, mich mehr und mehr in die Thematik einzulesen, studierte eifrig alles auf Facebook, was ich so finden konnte und begann parallel dazu, mich noch auf YouTube umzuschauen. Dabei fiel mir auf, dass die meisten Videos mit aktuellen & gut strukturierten Informationen zur Planung einer Reise meistens in englischer Sprache waren und blieb bei meiner Suche schließlich bei einer britischen Vloggerin mit dem Namen Caffeine & Pixiedust hängen.

Zoe, die diesen Kanal betreibt, habe ich wirklich unendlich viel zu verdanken, denn ihre Videos habe ich im Verlauf der Vorbereitung auf unsere Reise fast ununterbrochen und beinahe schon exzessiv geschaut. Dadurch verstand ich nun aber auch langsam, was all die Begriffe, die mir zunächst nichts sagten, zu bedeuten hatten und lernte, wie man sich mit ein paar kleinen Tricks und Kniffen einen durch und durch perfekten Aufenthalt gestalten können würde. Ich begriff das Fastpass-System, lernte die Vorteile der „Extra Magic Time“ (abgekürzt EMT, auf deutsch: Zauberhafte Extra Zeit) zu schätzen und erfuhr endlich, dass alle Menschen, die bei Disney arbeiten, eben nicht Mitarbeiter sondern Cast Member heißen, was wiederum mit CM abgekürzt wird.

Quelle: privat
Quelle: privat
Quelle: privat

Endlich machte alles einen Sinn und die Buchung des Aufenthalts selber war nach diesem Eintauchen in eine für mich bisher gänzlich fremde Welt eigentlich das unspektakulärste bei der ganzen Vorbereitung. Nachdem wir zunächst aus Kostengründen überlegt hatten, Tickets und Unterkunft separat zu buchen, entschieden wir uns am Ende doch für eine Pauschale direkt über Disney, wodurch wir beides aus einer Hand bekamen – auch wenn es etwas teurer war -, denn schließlich sollte dies ja eigentlich ein einmaliger Aufenthalt werden und deshalb wollten wir uns auch so richtig was gönnen. Als Hotel hatten wir uns Disney’s Newport Bay Club ausgesucht, da es uns mit seinem maritimen Ambiente am besten gefiel und außerdem durch seine Lage am Lake Disney – ein See unweit des Parkeingangs, um den herum sich das Disney Village (ein Areal mit verschiedenen Shops, Cafés & Restaurants) sowie zwei weitere Hotels (Disney’s Hotel New York & Disney’s Sequoia Lodge) befinden – besticht. Gleichzeitig war uns jedoch auch bewusst, dass wir aufgrund des Zeitraums unserer Reise – nämlich am 2. Adventswochenende 2018 – nicht alleine in den Parks sein würden und wir für einen entspannten Aufenthalt, bei dem wir möglichst viele Attraktionen mitnehmen könnten, ein wenig Vorausplanung benötigen würden.

Also setzte ich mich hin und versuchte das Puzzle aller Informationen, die ich bisher besaß, zusammenzusetzen. Konkret bedeutete das: eine grobe Vorausplanung der Tage vorzunehmen sowie einen kleinen Fahrplan zu erstellen, welche Attraktionen wir an den jeweils einzelnen Tagen besuchen werden würden. Ich machte zwar keinen Ablauf bis ins kleinste Detail, dennoch half uns all dies, der Reise ein klein wenig Struktur zu verleihen, sodass wir uns während der drei Tage nie gestresst oder gehetzt fühlten. Wir suchten uns die Restaurants aus, die uns am besten gefielen, nahmen rechtzeitig die Reservierungen dafür vor und freuten uns mit jedem Tag mehr auf die bevorstehende Reise. 

Quelle: privat
Quelle: privat

Und was soll ich sagen: als wir dann endlich vor Ort waren, war es tatsächlich wie eine zauberhafte Reise in das Land unserer Kindertage. Wir hatten einen durch und durch fantastischen Aufenthalt, was ich nicht zuletzt auch auf die vielen Infos und Tipps zurückführe, die ich mir aus allen möglichen Ecken zusammengesucht hatte. Niemals fühlten wir uns auf irgendeine Weise gestresst oder gehetzt, mussten nirgends länger als 30 Minuten bei einer Attraktion anstehen und selbst, wenn wir uns zwischendurch einfach nur einmal ziellos treiben ließen, gab es immer wieder etwas zu schauen, entdecken oder erleben: wir trafen uns zum Fototermin mit Mickey, fuhren mit Achterbahnen in ferne Galaxien oder durch den Wilden Westen, gingen mit der kleinen Ratte Rémy auf kulinarischen Streifzug durch Paris und ließen uns natürlich auch die allabendlich stattfindende Show „Disney Illuminations“ inklusive Feuerwerk nicht entgehen, bei der ich zwischendurch tatsächlich immer wieder den Tränen nahe war, da all das, was ich mir in meiner Phantasie ausgemalt hatte, in Wirklichkeit noch viel schöner und atemberaubender war als gedacht!


Als wir nach diesem Aufenthalt wieder zu Hause waren, schrieb ich auf Facebook in einem kleinen Reisebericht folgenden abschließenden Satz: „Der nächste Trip ist schon in Planung… ich hätte es nicht gedacht, aber der Disney Blues, er existiert wohl wirklich!“ Denn es war passiert, womit ich im Vorhinein niemals gerechnet hatte: dieser erste Aufenthalt hatte mich so verzaubert und tief im Herzen bewegt, dass ich wusste, dass ein baldiger zweiter Besuch einfach unvermeidbar war. Und was soll ich sagen… es sollte nicht nur bei einem weiteren Aufenthalt bleiben. Knapp eineinhalb Monate später machte ich mich erneut nach Paris auf und kam zwei Tage später mit einer Jahreskarte in der Tasche zurück. Denn ich hatte entschieden, dass 2019 das erste Jahr sein würde, in dem ich mir zwischendurch immer mal wieder eine kleine Auszeit vom Alltag im Disneyland Paris gönnen würde.

Inzwischen hatte ich mich nämlich auch näher mit den vielen Sonderveranstaltungen beschäftigt, die im Laufe des Jahres in Paris stattfinden würden. Hier hatten mich aus persönlichen Gründen vor allem der Magical Pride – eine offiziell von Disney organisierte LGBTQ-Veranstaltung, die die Vielfalt unserer Gesellschaft feiert – und als passionierter Läufer das Disneyland Paris Run Weekend mein Interesse geweckt, bei dem ich mir zum Ziel gesetzt hatte, den ersten Halbmarathon meines Lebens zu wagen. Und natürlich hoffte ich, dass der ein oder andere Kurztrip sich zwischendurch ebenfalls noch realisieren ließe. Kurze Zeit später wurde ich dann zu meiner großen Freude in der oben bereits erwähnten Facebook-Gruppe sogar noch zum Moderator ernannt, sodass ich meine Erfahrungen und mein Wissen rund um das Disneyland Paris nun auch an die über 7000 anderen Mitglieder dort weitergeben und alle bestmöglich unterstützen darf. (Und natürlich kannst auch Du zu uns stoßen! Folge dafür einfach diesem Link!) Kurz und gut: innerhalb kürzester Zeit war aus einer einmaligen Sache eine große Leidenschaft geworden, die ich nun gerne auch mit anderen Menschen teilen wollte.

Quelle: Disney PhotoPass
Quelle: privat
Quelle: Disney PhotoPass

Und genau an diesem Punkt kam mir RainbowMickeyRunner in den Sinn. Da ich sehr dankbar für all die Hilfe und Unterstützung war, die ich selber erhalten hatte, als ich anfing, mich näher mit einer Reise ins Disneyland Paris zu beschäftigen, möchte ich dies nun in Form dieses Blogs tun und dabei selbstverständlich – wie der Name schon sagt – auch meine persönlichen Themen von Vielfalt und Lauftraining für meinen ersten Halbmarathon mit einbringen.  Dabei sollen meine Beiträge vor allem eine Hilfestellung für alle darstellen, die einen Aufenthalt in den französischen Parks planen und hierfür Tipps & Tricks suchen. Aber selbstverständlich wird es auch den ein oder anderen Reisebericht von mir zu lesen geben,  sei es, um ein wenig in Erinnerung zu schwelgen, die Wartezeit auf die nächste Reise zu verkürzen, oder noch etwas Neues dazuzulernen. Denn – auch das ist mir in den vergangenen Monaten immer wieder aufgefallen – was gibt es schöneres als seine Leidenschaft für Disney und ihre Parks mit anderen zu teilen? Ich habe selten innerhalb kurzer Zeit so viele offene Menschen getroffen wie im Disneyland Paris, und einige von ihnen kann ich dabei sogar schon zu guten Freunden zählen, was mich außerordentlich freut.  

Und letztendlich gestaltet selbstverständlich auch Ihr als Leser*innen den Verlauf dieses Blogs mit! Ihr interessiert Euch für ein bestimmtes Thema oder wolltet schon immer mehr über etwas ganz Bestimmtes erfahren? Dann schreibt mir gerne eine Nachricht oder kommentiert die Beiträge und ich werde versuchen, darüber so rasch wie möglich schreiben!


Für heute hoffe ich, dass Euch diese ersten Zeilen gefallen hat und verbleibe bis zum nächsten Mal

Euer RainbowMickeyRunner

Florian