Eine letzte Chance für die Liebe – Love, Victor meldet sich mit finaler Staffel zurück

Eine letzte Chance für die Liebe – Love, Victor meldet sich mit finaler Staffel zurück

PRIDE MONTH 2022

Eine letzte Chance für die Liebe

Love, Victor meldet sich mit finaler 
Staffel auf Disney+ zurück

Florian (RainbowMickeyRunner), Hamburg

6. Juni 2022

Disney feiert in diesem Jahr den Pride Month u.a. mit der finalen Staffel von Love, Victor auf Disney+ Star. Ich durfte für Euch vorab schon einmal in alle zehn neuen Folgen hineinschauen und verrate Euch in diesem Beitrag, was Euch so alles erwartet! Natürlich vollkommen spoilerfrei, versteht sich!

Seit Love, Victor am 23. Februar 2021 seine deutschsprachige Erstveröffentlichung erlebte, ist diese Star Original Serie – zumindest für mich – nicht mehr wegzudenken auf Disney+. Innerhalb der letzten eineinhalb Jahre habe ich die vielen unterschiedlichen Charaktere dieses Spin-Off zum überaus erfolgreichen Kinofilm Love, Simon aus dem Jahr 2018 einfach unheimlich ins Herz geschlossen. Dementsprechend erfreut war ich denn auch, dass man sich seitens der Disney dazu entschieden hat, der Serie im Rahmen einer letzten – zehn Episoden umfassenden – Staffel nun den würdevollen und stimmigen Abschluss zu geben, den sie wahrlich verdient hat.

Denn wer von Euch die bisherigen zwei Staffeln von Love, Victor geschaut hat – Wenn nicht, dann bitte hier nicht weiterlesen! Es folgen einige Spoiler aus der 2. Staffel!  weiß, dass uns die letzte Episode der zweiten Staffel wieder einmal mit einem ordentlichen Cliffhanger zurückgelassen hat! Denn nachdem Victor (Michael Cimino) sich im Rahmen der vergangenen zehn Folgen vor allem damit auseinandersetzte, für mehr Akzeptanz bei seiner Mutter Isabel (Ana Ortiz) zu kämpfen und die ersten Herausforderungen seiner jungen Beziehung mit Benji (George Sear) kennenlernte, trat zu guter Letzt auch noch der jüngere und ebenfalls schwule Schüler Rahim (Anthony Keyvan) auf den Plan, der Victor ordentlich den Kopf verdrehte und ihm schließlich auch noch gestand, dass er mehr für ihn empfände als nur platonische Freundschaft… und so geriet Victors Gefühlswelt schließlich vollends ins Wanken und er musste sich die alles entscheidende Frage stellen: Will er lieber bei Benji bleiben oder sich doch für Rahim entscheiden? Und genau hier setzt die Handlung in Staffel 3 denn auch direkt ein!

ACHTUNG! Der Trailer enthält einige Spoiler – wenn Ihr also die Spannung bis zum Staffelstart aufrecht erhalten wollt, dann bitte nicht schauen!

Die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens…

Wie diese Entscheidung schließlich ausfällt, das lasse ich an dieser Stelle natürlich offen! Allerdings kann ich Euch schon jetzt versprechen, dass die letzten zehn Folgen von Love, Victor tatsächlich die ein oder andere Überraschung bereithalten, mit denen ihr so sicher nicht gerechnet hättet!

Denn natürlich müssen nicht nur Victor, Benji und Rahim ihr Verhältnis zueinander klären… auch ihr unmittelbarer Freundeskreis wird vor die ein oder andere Herausforderung gestellt und muss durchaus wichtige Weichen für die Zukunft stellen, jetzt da die Zeit an der Creekwood High zu Ende geht und sich jede und jeder überlegen muss, wie er sein weiteres Leben gestalten und ausfüllen möchte.

So zum Beispiel Felix (Anthony Turpel) und Victors Schwester Pilar (Isabella Ferreira), die am Ende der zweiten Staffel nach etlichen Irrungen und Wirrungen doch noch zueinander gefunden haben. Wird ihre Liebe stark genug sein, dass Felix so ohne weiteres über seine Ex-Freundin Lake (Bebe Wood) hinwegkommen kann? Und apropos Lake… was hat es mit ihr und Mitschülerin Lucy (Ava Capri) auf sich? Hat sich da auf der Hochzeit von Mias Vater eine erste Annäherung zwischen den beiden angedeutet?

Victors Ex-Freundin Mia (Rachel Hilson) indessen versucht nicht nur, das zerrüttete Verhältnis zu ihrer leiblichen Mutter zu kitten. sondern stellt sich gemeinsam mit ihrem Freund Andrew (Mason Gooding) auch die Frage, wie sie beide nach ihrer gemeinsamen Highschool-Zeit beziehungstechnisch überhaupt weitermachen sollen…

Und dann wäre da zu guter Letzt natürlich auch noch Victors Mutter Isabel, die alles andere als unterstützend war, als sich ihr Sohn vor ihr outete… schafft sie es dennoch mit Hilfe ihres Mannes Armando (James Martinez), über ihren Schatten zu springen und Victor endlich die Unterstützung in Bezug auf sein Beziehungsleben zu geben, die er eigentlich verdient hat?

© 20th Century Fox Television / Star / Disney

Ein anderer Ton, ein neuer Schwerpunkt

Wie Ihr an diesen Ausführungen vielleicht schon bemerkt: Es geht noch einmal hoch her in der dritte Staffel von Love, Victor und tatsächlich habe ich die letzten zehn Folgen noch einmal als eine wirklich spannende Weiterentwicklung zu den bisherigen zwei Staffeln erlebt. Warum? Weil die Serie für mich inzwischen so viel mehr ist als „nur“ eine weitere amerikanische Serie über das Coming-out eines Highschool-Schülers!

Die Star Original Serie vermag aus meiner Sicht viel umfänglicher darzustellen, was es für einen jungen Menschen heutzutage bedeuten kann, sich als queer zu outen und welche verschiedenen Entwicklungsstufen man dabei tatsächlich durchläuft!

Die Folge daraus: Jede Staffel wendet sich meiner Beobachtung nach einem anderen Schwerpunkt dieses Prozesses zu! Während die erste Staffel sich tatsächlich „nur“ mit dem ENTDECKEN von Victors Homosexualität beschäftigte, stand für mich in der zweiten Staffel das EINGESTEHEN dieser Tatsache im Mittelpunkt, das Ringen um Anerkennung, um Akzeptanz. Die dritte Staffel indessen kann sich dadurch voll und ganz auf das LEBEN Victors als offen schwuler junger Mann konzentrieren. Ein Vorgang, den ich übrigens auch selber bei meinem eigenen Coming-out so erlebt habe! Dementsprechend erfreut war ich denn auch, diese Entwicklung noch einmal im Zuge von Love, Victor wiederzuerkennen und vor Augen geführt zu bekommen und vielleicht könnt ja auch Ihr diese Entwicklung etwas nachvollziehen, wenn Ihr die neue Staffel schaut?

Dies bringt übrigens auch noch ein weiteres spannendes Novum mit sich… in der dritten Staffel kommt Victor schließlich auch gänzlich ohne die Hilfe von Simon Spiers (in den ersten zwei Staffeln dargestellt von Nick Robinson), der Hauptfigur aus Love, Simon aus. War er zunächst noch unsicher, wie er sich in seiner neuen Rolle zurechtfinden, wie er sich verhalten, was er tun soll, entwickelt sich Victor in der letzten Staffel dann schließlich vom Ratsuchenden hin zum Ratgebenden, was natürlich auch noch einmal eine spannende dynamische Entwicklung innerhalb der weiteren Handlung der Serie zur Folge hat.

Denn obgleich Victor natürlich weiterhin die Hauptfigur der Serie ist, gruppieren sich um ihn herum eben auch zahlreiche weitere Charaktere, die im Hinblick auf ihre sexuelle Orientierung, Religion, ethnischer oder auch sozialer Herkunft ein wunderbares Abbild einer diversen und vielfältigen Gesellschaft abgeben, wodurch sich hoffentlich nicht nur queere Zuschauer*innen bei dieser Serie abgeholt fühlen. Die Star Orginal Serie führt uns vielmehr vor Augen, dass jede*r einzelne von uns – ob nun hetero-, homo- oder bisexuell, Christ oder Muslime, wohlhabend oder Mittelschicht – im Laufe seines (Beziehungs-)Lebens ähnlichen Herausforderungen begegnen wird. Und vielleicht steckt denn darin auch mit eines der größten Potentiale in dieser letzten Staffel (oder auch in der gesamten Serie an sich): dass sie mit Vorurteilen aufräumen und bestenfalls eine Brücke zu mehr Verständnis, Toleranz und Akzeptanz innerhalb unserer Gesellschaft bauen kann!

© 20th Century Fox Television / Star / Disney

Mein persönliches Fazit

Was bleibt mir also anderes zu schreiben, als dies: Freut Euch auf eine letzte, finale Staffel von Love, Victor mit alten und neuen Charakteren, bewegenden sowie humorvollen Szenen und dem ein oder anderen Überraschungsmoment! Ich persönlich hatte auf jeden Fall großen Spaß beim Schauen und bin der Meinung, dass es so positive und optimistisch erzählte Serien wie Love, Victor für die junge (queere) Generation gern noch mehr geben darf.

Besonders erfreut war ich denn auch, dass Disney sich zur Veröffentlichung der letzten Staffel von Love, Victor endlich auch dazu entschieden hat, die gesamte Serie in den USA nicht mehr nur auf Hulu herauszubringen, sondern alle dreißig Folgen ab 15. Juni 2022 auch direkt auf Disney+ zur Verfügung zu stellen! Eine Entwicklung, bei der ich einfach nur sagen kann: Weiter so, Disney!

Und vielleicht, weil ich gerade diesen Mut und diese Entschlossenheit, Serien wie Love, Victor offensiver auch einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, unterstützen möchte, gibt es von mir denn auch 10 von 10 Sternen für die dritte Staffel von Love, Victor. Denn ich persönlich finde einfach, dass sie die Geschichte um Victor und seinen Freundeskreis zu einem so perfekten und stimmungsvollen Abschluss bringt, dass aus meiner Sicht wirklich keine Wünsche offen bleiben sollten!

Wenn ich Euch nun also neugierig gemacht habe, dann schaltet ab 15. Juni 2022 definitiv auf Disney+ ein, um keine der neuen Folgen zu verpassen! Und da bis dahin ja noch etwas Zeit ist… wie wäre es, wenn Ihr einfach nochmal in die bisherigen zwei Staffeln von Love, Victor reinschaut! Eine gute Vorbereitung auf das, was Euch schon sehr bald erwarten wird… ich verspreche es! 

Euch allen ansonsten weiterhin einen schönen restlichen Pride Month und denkt immer daran: Love is Love!

Euer RainbowMickeyRunner

Florian

Disney Pride Collection 2022 – Der Beginn einer neuen Ära?

Disney Pride Collection 2022 – Der Beginn einer neuen Ära?

DIVERSITÄT & AKZEPTANZ

Disney Pride Collection 2022

Der Beginn einer neuen Ära?

Florian (RainbowMickeyRunner), Hamburg

1. Juni 2022

Auch in diesem Jahr bringt Disney anlässlich des Pride Month eine spezielle Kollektion von Regenbogenartikeln heraus. Das Besondere dabei: 2022 hat diese offiziell den Begriff Pride im Namen! Was sich sonst ändert und was so alles angeboten wird, das erfahrt Ihr in diesem Blogartikel!

2022 war bisher wahrlich kein einfaches Jahr für die Walt Disney Company, wenn es um ihr Verhältnis zur LGBTQIA+ Community geht! Das zögerliche Verhalten des Unternehmens – oder eher seines CEO Bob Chapek – im Hinblick auf das äußert umstrittene Don’t Say Gay-Gesetz im US-Bundesstaat Florida (näheres dazu hier), scheint das Vertrauen in den Unterhaltungskonzern und seine Bestrebungen für mehr Akzeptanz und Vielfalt in unserer Gesellschaft doch nachhaltig beschädigt zu haben. Ob da eine neue Kollektion mit lauter verschiedenen Artikeln in Regenbogenfarben ausreicht, um das Wohlwollen der Community zurückzugewinnen?

© Disney

Die diesjährige Kollektion kommt auf leisen Sohlen daher…

War die letztjährige Rainbow Disney Collection noch mit einem großen Paukenschlag veröffentlicht worden – allein aus dem Grund, dass zum ersten Mal tatsächlich alle vier großen Marken Disney, Pixar, Marvel und Star Wars mit einbezogen wurden – erschien die neue Kollektion in 2022 vollkommen unangekündigt, sowohl im deutschen shopDisney, als auch auf der amerikanischen Website!

Ein Grund hierfür könnten natürlich die immer noch andauernden Lieferengpässe sowohl durch die Corona-Pandemie als auch den Krieg in der Ukraine sein. Vielleicht wollte man sich seitens Disney aber auch einfach nicht dem Vorwurf aussetzen, durch die Veröffentlichung der neuen Disney Pride Collection 2022 darüber hinwegzutäuschen, dass man sich in der jüngsten Vergangenheit vielleicht nicht ganz so optimal im Hinblick auf Solidarität und Einsatz für die Rechte der queeren Community verhalten hat.

© shopDisney

Ein neuer Name, eine neue Richtung?

Positiv hervorzuheben ist definitiv, das man sich dieses Jahr nun endlich zu einem Schritt entschieden hat, der schon lange überfällig war! Der Kollektion nämlich genau den Namen zu geben, den sie schon lange verdient hat: Disney PRIDE Collection! Hatte man dies in der Vergangenheit doch immer wieder geschickt umschifft und sich von der RAINBOW MICKEY Collection zur RAINBOW DISNEY Collection vorgearbeitet, ist diese Änderung für mich doch tatsächlich ein durchaus positives Zeichen seitens des US-Unterhaltungskonzerns! 

Selbstverständlich löst regebogenbuntes Merchandise nicht all jene strukturellen Probleme, die sich in den vergangenen Monaten durch das Don’t Say Gay-Gesetz in Florida aufgetan haben… sei es im Hinblick auf  Disneys Spendentätigkeiten als auch auf den Einfluss der Geschäftsführung auf queere Storylines bei der Kreativschmiede Pixar! Nichtsdestotrotz – so zumindest meine Haltung – stellt die Namensänderung für mich eben doch auch schon ein gewisses (politisches) Statement dar, was im Allgemeinen natürlich erstmal begrüßenswert ist!   

Quelle: www.twdcpridecollection.com

Disney erhöht den Spendenanteil der Kollektion

Und auch in einem weiteren Punkt gibt es Positives zu berichten: Verpflichtete sich Disney in der Vergangenheit lediglich dazu, einen (nicht näher definierten) Teil – die Rede war meistens von 10% – der Einnahmen an Organisationen auf der ganzen Welt zu spenden, die sich für LGBTQ+ Gemeinschaften einsetzen, fließen nun tatsächlich sämtliche Erträge, die bis 30. Juni 2022 erzielt werden, an diese Institutionen.  

In Deutschland hat man sich dabei als Begünstigten wieder für diversity München e.V. entschieden – eine LesBiSchwulen und Trans* Jugendorganisation, die in der bayerischen Landeshauptstadt ein Jugendzentrum betreibt, Lernseminare über geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung für Schulen anbietet und verschiedene Veranstaltungen in ihrem Diversity Café organisiert. Weitere internation unterstützte Organisationen sind darüber hinaus GLSENPFLAG, The Trevor Project, Zebra Coalition, Los Angeles LGBT Center, LGBTQ Center Orange County, San Francisco LGBT Center & Ali Forney Center (USA), ARELAS (Spanien), BeLonG To Youth Services (Irland), Diversity Role Models (Großbritannien), Famiglie Acrobaleno (Italien), It Gets Better Project (Mexiko), MAG Jeunes LGBT+ (Frankreich), Minus18 (Australien) sowie Nijiiro Diversity (Japan).

 

© Disney
© Disney

Alles, was das queere Disney-Herz begehrt…

Doch werfen wir zum Schluss auch noch einmal einen genaueren Blick darauf, was die diesjährige Disney Pride Collection in diesem Jahr denn überhaupt alles zu bieten hat! Wie bereits erwähnt, sind auch 2022 wieder alle vier großen Marken Disney, Pixar, Marvel und Star Wars mit von der Partie, sodass sich jede*r in der Kollektion bestmöglich wiederfinden sollte. So gibt es zahlreiche unterschiedliche Fashion-Artikel wie Shirts, Hemden, Hosen, Basecaps, Sweatshirts und Spirit Jerseys, Rucksäcke (u.a. von Loungefly) und Pins sowie Tassen, Kuschelpuppen, Hundezubehör, einen Fächer, einen weiteren Pride-Sammelschlüssel und vieles andere mehr.  

Wichtig ist dabei noch zu erwähnen, dass vor allem auf der deutschen shopDisney-Website bisher nur ein Bruchteil der Kollektion erschienen ist. Da man hier jedoch auch den Hinweis Neue Produkte werden bald verfügbar sein findet, könnt Ihr fest davon ausgehen, dass sicher noch so einiges nachkommen wird und diese etwas karge Auswahl vor allem mit den derzeit immer noch bestehenden Lieferschwierigkeiten aus Asien zusammenhängt.

Neben dem Besuch von shopDisney lohnt es sich aus meiner Sicht jedoch auch, mal bei anderen Anbietern wie Amazon, Zalando und Co. nach weiteren Produkten Ausschau zu halten! Dort findet Ihr vor allem zahlreiche Shirts, wenn Ihr den Suchbegriff Disney Pride eingebt… und davon kann man doch eigentlich nie genug haben, oder!? Doch natürlich lege ich Euch ebenso ans Herz, auch bei kleineren Manufakturen vorbeizuschauen, die im Hinblick auf den Pride Month tatsächlich auch das ein oder andere Spannende bereithalten. Hervorheben möchte ich dabei vor allem Dapper Digs Trading Co., Theme Park Gay oder auch Neverland Supply Co., die alle ihre eigenen Pride Kollektionen haben und in deren Produkte nicht nur sehr viel Liebe zum Detail, sondern auch persönliches Engagement und Herzblut fließen. Es lohnt sich also definitiv, auch mal abseits des großen Platzhirsches shopDisney nach dem ein oder anderen schönen Regenbogenartikel zu schauen!

© shopDisney
© shopDisney
© shopDisney
© shopDisney

Disney Pride Collection war erst der Anfang…

Doch natürlich ist die Disney Pride Collection ohnehin auch noch nicht alles, was wir in diesem Jahr anlässlich des Pride Month – der ja den gesamten Juni über dauern wird – von Disney zu erwarten haben! 

So wird es nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause endlich wieder den Disneyland Paris Pride geben, bei dem am 11. Juni im Walt Disney Studios Park ein großes Fest der Vielfalt zelebriert wird – inklusive Live-Auftritt von keinem Geringeren als MIKA! Am 15. Juni startet auf Disney+ die dritte und letzte Staffel der Original-Serie Love, Victor und sicher wird es daneben auch noch die ein oder andere Überraschung geben… seien wir also gespannt!

Sobald es irgendwelche Pride-Neuigkeiten gibt, werde ich natürlich direkt für Euch darüber berichten! Folgt mir deshalb doch am Besten direkt auch auf Instagram oder Facebook, sodass Ihr nichts mehr verpasst, was Pride, Disney Parks oder auch bald schon wieder runDisney angeht, mehr verpasst!

In diesem Sinne: Belong, believe and be proud!

Euer RainbowMickeyRunner

Florian

Ab jetzt wird’s frostig… Disneys Die Eiskönigin als Musical in Hamburg

Ab jetzt wird’s frostig… Disneys Die Eiskönigin als Musical in Hamburg

PODCAST

Ab jetzt wird’s frostig…

Disneys Die Eiskönigin – Das Musical
endlich in Hamburg

Florian (RainbowMickeyRunner), Hamburg

15. November 2021

Lange haben wir darauf gewartet und endlich ist es da: am 8. November durfte Disneys Die Eiskönigin nun als Musical seine Deutschlandpremiere in Hamburg feiern. Was Euch dabei alles erwartet, wie sich die Bühnenversion vom Film unterschiedet und ob die deutschen Darsteller*innen ihren ikonischen Filmvorbildern gewachsen sind… über all das und noch viel mehr berichte ich Euch in diesem Blogbeitrag!

Wenn es einen Computeranimationsfilm aus dem Hause Disney gibt, an dem man in den vergangenen Jahren nicht vorbeigekommen ist, dann ist es sicherlich Die Eiskönigin – Völlig unverfroren (Originaltitel: Frozen). Als der Film im November 2013 weltweit in die Kinos kam, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit ein wahrer Hype um die Geschichte, ihre liebenswerten und witzigen Charaktere, aber vor allem auch die Songs, die von Broadwaykomponist Robert Lopez – der in New York bereits mit Shows wie Avenue Q und The Book of Mormon auf sich aufmerksam gemacht hatte – und seiner Frau Kristen Anderson-Lopez geschrieben wurden.

Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass bereits vor dem Filmstart seitens Disney Theatrical Productions Überlegungen angestellt wurden, den Animationsfilm für die Musicalbühne zu adaptieren, womit schließlich im Februar 2015 begonnen wurde. Dabei erweiterte das Komponisten- & Texterduo Lopez & Anderson-Lopez die – wie sie selber sagen – „siebeneinhalb“ bestehenden Songs des Films auf insgesamt 23 und nach verschiedenen Workshops und Try-Outs außerhalb New Yorks feierte Frozen – The Musical schließlich mit Caissie Levy als Elsa & Patti Murin als Anna in den Hauptrollen am 22. Februar 2018 seine umjubelte Premiere am Broadway.

Saint © Disney

Gut zwei Jahre später kündigte die Musicalproduktionsgesellschaft Stage Entertainment schließlich an, Disneys Die Eiskönigin ab März 2021 im Stage Theater an der Elbe in Hamburg zeigen zu wollen. Wie wir alle wissen, konnte dieser Termin aus uns allen sicher bekannten Gründen leider nicht gehalten werden und so hat es letztendlich bis November 2021 gedauert, dass Anna, Elsa, Olaf, Kristoff & Co. sich endlich in die Herzen der deutschen Disney- und Musicalfans singen, spielen und tanzen dürfen. Stellt sich natürlich zuallererst die Frage:

Was unterscheidet die Filmversion vom Bühnenstück?

Von der Handlung her ist zunächst natürlich alles genauso wie im Film: Auch im Musical erleben wir, die Elsa ihre magischen Kräfte zunächst zu unterdrücken versucht, sich dadurch mehr und mehr von der Außenwelt und auch von ihrer Schwester Anna entfernt und schließlich keinen anderen Ausweg mehr sieht, als sich in einem von ihr selbst aus Eis und Schnee erbauten Eispalast zurückzuziehen. Gemeinsam mit Schneemann Olaf, Eislieferant Kristoff und Rentier Sven macht sich Anna auf den Weg zu Elsa, um ihre Schwester zu finden und nach Arendelle zurückzubringen – fest davon überzeugt, dass sie nicht das „böse Monster“ ist, zu der sie alle anderen machen wollen.

Soweit ist also alles wie bisher. Spannend ist dabei jedoch, wie das Kreativteam die  zahlreichen Möglichkeiten der Theaterbühne nutzt, um die Geschichte zu erzählen sowie die unterschiedlichen Charaktere und ihre jeweiligen inneren Gefühlszustände zu zeigen. So erleben wir im Musical zum Beispiel das Ensemble von Beginn an als eine Art griechischen Chor, der immer wieder die Handlung kommentiert, zusammenfasst oder auch fortführt, während man sich bei den Hauptfiguren dramaturgisch vor allem auf Anna & Elsa konzentriert. Da man sich für die Vorgeschichte – wunderbar und sehr zu Herzen gehend porträtiert von äußerst talentierten Kinderdarstellerinnen – sehr viel Zeit nimmt, wird von Anfang an die große emotionale Distanz spürbar, die beide Schwestern durch ihre Absonderung voneinander empfinden. Anna versucht dabei immer wieder auf unterschiedliche Weise ihrer Schwester näher zu kommen, Elsa hingegen sondert sich mehr und mehr ab und verbietet sich stattdessen sogar jegliche Form von Gefühl oder emotionaler Regung, hat sie doch immer wieder Angst davor, andere zu verletzen oder gefährden – wie es ihr schon einmal in ihrer Kindheit bei ihrer eigenen Schwester passiert ist.

Wenngleich das Stück durch Figuren wie Olaf, Kristoff, Pitzbühl oder Oaken immer wieder auch heitere, beschwingte und unterhaltsame Momente bereithält, so scheint mir Disneys Die Eiskönigin – Das Musical dennoch etwas düsterer und tatsächlich auch ein wenig erwachsener inszeniert zu sein als der Originalfilm. Dies tut aber dem Unterhaltungswert keineswegs Abbruch, denn natürlich funktionieren Lieder wie „Willst Du einen Schneemann bauen“, „Zum ersten Mal seit Ewigkeiten“ sowie das unverwüstliche „Ich lass los“ auch wunderbar live auf der Musicalbühne und werden durch neue Songs wie „Ein kleiner Teil von Dir, ein kleiner Teil von mir“, „Du bist alles“ oder auch „Monster“ schön und passend ergänzt.

© Morris Mac Matzen (Stage Entertainment)

Die Darsteller*innen werden ihren Filmvorbildern absolut gerecht!

Erfreulich war für mich dabei auch, dass man für die Hamburger Inszenierung von Disneys Die Eiskönigin – Das Musical mit Sabrina Weckerlin als Elsa und Celena Pieper als Anna zwei wunderbare Künstlerinnen gefunden hat, die sowohl darstellerisch als auch gesanglich wirklich auf ganzer Linie überzeugen. Da ich die große Freude hatte, die Show innerhalb kürzester Zeit bereits zweimal sehen zu können – einmal am 29. Oktober 2021 im Rahmen der ersten Preview und zehn Tage später dann bei der großen Deutschlandpremiere das zweite Mal – konnte ich wunderbar die schöne Entwicklung sehen, die sowohl das Stück als auch seine Darsteller*innen, im Laufe dieser recht kurzen Zeit bereits gemacht haben, sodass für mich auf jeden Fall im Raum steht, die Show in ein paar Wochen oder Monaten sogar noch ein drittes Mal anzuschauen. 

Neben den beiden Protagonistinnen seien an dieser Stelle aber auch noch die zahlreichen Nebenfiguren erwähnt, die aus meiner Sicht ebenfalls wunderbar und äußerst passend besetzt sind: Ob nun Benét Monteiro  als Kristoff, Milan van Waardenburg als Hans, Elindo Avastia als Olaf oder Eric Minsk als Pitzbühl. Alle sind wunderbar zu verstehen, gut bei Stimme, mit viel Spaß und großer Spielfreude bei der Sachen und erzeugen zusammen mit dem gesamten Ensemble ein wirklich zauberhaftes Gesamterlebnis, was nicht zuletzt auch bei der Deutschlandpremiere zu minutenlangem Applaus und Standing Ovations führte.

© Morris Mac Matzen (Stage Entertainment)

Wie Ihr also seht: Disneys Die Eiskönigin – Das Musical  ist aus meiner Sicht definitiv ein Besuch in Hamburg wert. Und zwar vor allem, weil die Show eines vermag: Sie lässt einen als Zuschauer*in für gut zweieinhalb Stunden einfach einmal den gesamten Alltag um uns herum vergessen, sodass man voll und ganz in eine andere Welt eintauchen, sich von beeindruckenden Kostümen und Bühnenbildern verzaubern sowie von großartigen und ins Ohr gehenden Songs mitreißen lassen kann. Eskapismus pur also… und seien wir doch mal ehrlich: Nach den letzten eineinhalb Jahren haben wir uns das doch wirklich mehr denn je verdient, oder?

Nichtsdestotrotz gäbe es aber natürlich noch so viel mehr zu sagen… über verschiedene Wow-Momente, die die Show besitzt, die deutsche Übersetzung, die Besonderheiten des Bühnenbildes, die besondere Atmosphäre der Deutschlandpremiere und und und… Doch bevor ich davon hier in epischer Breite schreibe, möchte ich Euch eher einladen, mir diesbezüglich lieber noch einmal über ein anderes Medium zu folgen! Denn zusammen mit meiner lieben Freundin Bianca – Euch allen sicher bekannt durch ihren Disney-Blog Spinatmädchen – habe ich in der letzten Episode ihres Podcasts Feenstaub & Mauseohren – noch viel mehr und detaillierter über Disneys Die Eiskönigin – Das Musical in Hamburg gesprochen!

Wenn Ihr also erfahren wollt, was Elsas Eiskleid so besonders macht, welche Effekte uns im wahrsten Sinne des Wortes den Atem geraubt haben und welche Plätzen Ihr am besten buchen solltet, um das beste Gesamterlebnis zu haben, dann solltet Ihr hier auf jeden Fall einmal direkt in unsere Episode über das neue Disney-Musical in Hamburg hineinhören:

Wir freuen uns, wenn wir Euch durch unsere Blogbeiträge und die Podcast-Episode Lust auf Disneys Die Eiskönigin – Das Musical gemacht haben und sind natürlich auch gespannt über Eure ganz persönliche Meinung! Habt ihr die Show bereits gesehen – ob nun in Hamburg oder vielleicht auch in New York oder London? Was gefällt Euch an dem Stück, was vielleicht auch nicht und würdet Ihr es Freunden und Bekannten für einen Besuch weiterempfehlen? Ich würde mich sehr über Eure Kommentare und Meinungen unter diesem Blogbeitrag freuen und bin gespannt, was Ihr so schreibt!

Lasst es Euch gut gehen, bleibt gesund und auf bald!

Euer RainbowMickeyRunner

Florian

runDisney startet in die Saison 2021/22

runDisney startet in die Saison 2021/22

DISNEY RUNNING

runDisney startet in die Saison 2021/22

Eine persönliche Betrachtung & Einschätzung

Florian (RainbowMickeyRunner), Hamburg

28. Juli 2021

Bereits vor einigen Wochen hat runDisney viele mit der Ankündigung überrascht, dass ab November dieses Jahres die Laufevents in Walt Disney World in Orlando wieder stattfinden werden. Wird dabei alles wieder so wie vor der Pandemie und vor allem: Plane auch ich wieder mit dabei zu sein? Ich schaue für Euch in diesem Beitrag einmal genauer hin, gebe Euch einen kurzen Überblick über alle derzeit verfügbaren Informationen und sage Euch auch, worauf Ihr nun besonders achten müsst!

Ich sage es direkt heraus: Der gestrige Tag war hart… sehr hart! Meine Social Media-Apps wie Instagram, Facebook & Co. liefen förmlich über an Beiträgen zum Thema runDisney. Kein Wunder, denn seit gestern 15Uhr deutscher Zeit hat die Registrierung für das Walt Disney World Marathon 2022 begonnen – dem einzigen Laufevent von Disney, das auch die komplette Marathondistanz über 42,195 Kilometern beinhaltet. Nach längerem Hin und Her habe ich mich – durchaus schweren Herzens – letztendlich doch gegen eine Teilnahme entschieden. Warum – davon möchte ich Euch nachfolgend ein bisschen erzählen und dabei versuchen, die Neuigkeiten der letzten Wochen in Bezug auf runDisney ein wenig ins Verhältnis zueinander setzen.

© runDisney

Wie alles begann…

Als ich meine Reise als RainbowMickeyRunner 2019 anfing, stand für mich von Anfang an fest, dass ich auf jeden Fall einmal bei einem Laufevent in Walt Disney World in Orlando an den Start gehen wollen würde! Diesen Wunsch habe ich mir schließlich im Februar 2020 erfüllt, als ich dort beim Disney Princess Half Marathon Weekend mitgelaufen bin. Dazu muss ich sagen, dass ich bis vor zwei Jahren zwar immer schon ein passionierter Läufer war, mich jedoch nie an Distanzen über 10 Kilometer gewagt hatte.

So war bereits die Anmeldung für das Disneyland Paris Run Weekend 2019 für mich ein großes Wagnis, war es doch das erste Mal, dass ich mich wirklich so einer langen Distanz stellen würde! Doch nachdem ich dies recht gut überstanden und mit einer damaligen Zeit von 1:42:33 sogar ganz passabel abgeschlossen hatte und im Anschluss daran im selben Jahr sogar noch am Hong Kong Disneyland 10K Weekend teilgenommen hatte und damit meinen ersten Disney Park außerhalb Europas besucht hatte, stand für mich fest: Das ist noch lange nicht das Ende meiner ganz persönlichen Laufreise im Zeichen von Disney! Ich wollte mir noch größere Ziele stecken!

© Disney PhotoPass
© FujiFilm
© Disney PhotoPass

Dopey: die ultimative Challenge!

Und was könnte es da Besseres geben, als die sogenannte Dopey-Challenge! Sie stellt quasi die Königsdisziplin unter runDisney-Enthusiasten dar und ist mit vier aufeinanderfolgenden Läufen (5km, 10km, Halbmarathon & Marathon) eine echte Herausforderung – selbst für passionierte und eingefleischte Laufprofis! So könnt Ihr Euch denken, dass auch für mich feststand, dieses Mammutprojekt mindestens einmal in meiner „Läuferkarriere“ angehen zu wollen!

Tja, und ursprünglich hatte ich mir auch vorgenommen, dieses Projekt direkt im kommenden Jahr anzugehen und abzuschließen, bevor dann auch bei mir im August die „große 4“ vorne steht. Wäre da nicht Corona gewesen – denn das hat meine Pläne doch ziemlich durcheinander geworfen und letztendlich habe ich mich nach reiflicher Überlegung nun doch endgültig dazu entschieden, mich vorerst für keine runDisney-Event in den USA im Jahr 2022 anzumelden. Doch was hat letztendlich nun zu dieser Entscheidung geführt?

© runDisney

Ein Re-Start mit Hürden – zumindest für uns Europäer

Der Hauptgrund hierfür ist eigentlich recht einfach: Wie Ihr alle wisst, haben die USA gerade erste die Einreisebeschränkungen für europäische Touristen auf unbestimmte Zeit verlängert und wenn man sich darüber hinaus die aktuellen Meldungen zu amerikanischen Fallzahlen ansieht, scheint es nicht so zu sein, als habe man die Pandemie endgültig unter Kontrolle. 

Vor allem der Bundesstaat Florida, in dem Walt Disney World bekanntlich beheimatet ist, steigen die Zahlen in den vergangenen Wochen wieder stark an und aufgrund der sich immer weiter ausbreitenden Delta-Variante hat sich nun sogar die die US-Gesundheitsbehöre CDC entgegen ihrer bisherigen Position dazu entschieden, selbst für Geimpfte wieder eine Empfehlung für das Tragen von Masken in Innenräumen auszusprechen. 

Doch was hat das alles mit einer Registrierung für einen runDisney-Lauf zu tun? Hierzu muss man wissen, dass Disney sich in der Regel recht kulant zeigt, was Umbuchungen oder selbst Stornierungen von Aufenthalten angeht. In Bezug auf ihre Lauf-Events offenbart sich jedoch ein etwas anderes Bild:

runDisney schließt nämlich explizit die Stornierung einer Registrierung aus und bietet auch nicht die Möglichkeit, seine Startnummer auf eine andere Person umschreiben zu lassen, wie dies z.B. noch bis 2019 in Paris der Fall war. Das bedeutet: Sollte man – aus welchen Gründen auch immer – nicht für den Lauf antreten können, so ist die Startgebühr verloren! 

© runDisney

Paris vs. Orlando – andere Länder, andere Preise!

Zu erwähnen sei an dieser Stelle, dass die Laufevents in den USA preislich eine ziemlich andere Liga sind als ihre europäischen Pendants bei uns in Paris!

Ist man hier in der Vergangenheit schon mit 40€ für den 5K-Lauf dabei gewesen und hatte für die dortige 36K-Challenge mit allen drei Läufen eine einigermaßen angemessene Startgebühr von 195€, hat man es in den USA direkt mit ganz anderen Preisen zu tun! 

In Orlando schlägt nämlich bereits die 5K-Distanz mit satten 95$ zu Buche. Und für die Dopey-Challenge sind sogar sage und schreibe 600$ zu entrichten – zuzüglich Bearbeitungsgebühren und den in Amerika üblichen Steuern, versteht sich!

Und natürlich kommen zu diesen Kosten auch noch Anreise, Unterkunft, Parktickets sowie die Verpflegung hinzu! Man sieht also: Das Laufen in den Disney Parks ist vor allem in den USA ein ziemlich kostspieliges Hobby. Gerade im Hinblick auf die derzeitigen Ungewissheiten – nicht nur im Hinblick auf die Einreise, denn es ist auch noch nicht vollständig klar, wie der genaue Ablauf sein wird… wird alles wieder so sein wie vor der Pandemie, wird man Charaktere treffen können, wie sieht die genaue Organisation der Startgruppen aus und und und – sollte man sich aus meiner Sicht gut überlegen, ob man im Ernstfall damit leben könnte, diese doch recht hohen Summen an Startgebühr im schlimmsten Fall komplett abschreiben zu müssen – außer natürlich, das Event wird ohnehin komplett abgesagt.

© runDisney

Virtual Runs als Alternative?

Und auch runDisney scheint sich wohl darüber im Klaren zu sein, dass die Ankündigung von Laufevents unter den derzeit doch noch etwas unbeständigen Gegebenheiten durchaus mit Unsicherheiten für viele behaftet ist. So hat man sich denn auch dazu entschieden, für sämtliche Events in den USA in diesem Jahr gleichzeitig auch noch virtuelle Alternativen anzubieten! Virtuell bedeutet in diesem Zusammenhang, dass man sich mit seiner Registrierung die zum jeweiligen Läufe gehörigen Medaillen und Shirts sichert, während man die Läufe an sich dann einfach daheim in der eigenen Nachbarschaft oder auch einfach auf dem Laufband absolviert. Nach Abschluss der Veranstaltung bekommt man seine Belohnung einfach postalisch zugeschickt! 

Ist dies grundsätzlich natürlich ein begrüßenswerter Schritt, ist er für uns Europäer*innen ebenfalls mit Hürden behaftet! runDisney versendet nämlich seit 2019 seine Medaillen für virtuelle Veranstaltungen nicht mehr ins europäische Ausland! Sprich: Um sich für diese Läufen anzumelden, ist zwangsläufig eine Adresse in den USA nötig, an die alles verschickt werden kann. Selbstverständlich gibt es hierfür zahlreiche Weiterleitungsservices – hierüber habe ich in der Vergangenheit bereits hier berichtet – allerdings bedeutet dies auch noch einmal zusätzliche Kosten, denn schließlich muss der Versand aus den USA nach Deutschland selbst übernommen werden und hier können zuzüglich Zoll und Steuern schnell auch noch einmal Kosten von 70-100€ zusammenkommen.

Darüber hinaus muss ich auch ganz persönlich sagen, dass ich das Preis-Leistungsverhältnis für die virtuellen Walt Disney World-Läufe leider nicht allzu gut finde! Die Preise reichen hier von 79$ bis hin zu 480$ – und letztendlich bezahlt man ja eigentlich nur für Medaillen und Shirts. Natürlich mag das für viele Fans, die eine Sammelleidenschaft haben, schon Grund genug sein sich anzumelden und dabei gleichzeitig auch eine Form von Motivation und Belohnung darstellen, sich sportlich zu betätigen. Für mich persönlich fehlt jedoch bei dieser Option einfach all das, was die runDisney-Events eigentlich ausmacht: die magische und wirklich einzigartige Atmosphäre vor Ort, die zahlreichen Mitläufer*innen, die zu treffenden Charaktere, das Laufen über die Main Street U.S.A. aufs Schloss zu und noch so vieles mehr. Und da ich ohnehin im Rahmen meines momentanen Running Streak täglich raus zum Laufen gehe, brauche ich persönlich keine zusätzliche Motivation mich zum Training aufzuraffen. Klingt vielleicht etwas nüchtern, ist aber tatsächlich so. 

© runDisney

Mein Fazit: „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!“

Was also am Ende zumindest bei mir bleibt, ist einfach die Hoffnung, dass wir es im Laufe des nächsten Jahres schaffen werden, einen immer besseren und vor allem „normaleren“ Umgang mit Covid-19 zu finden, damit zukünftig Reisen in die amerikanischen Disney Parks wieder etwas einfacher und vor allem ohne all die derzeitigen Unsicherheiten möglich sind! 

Und natürlich hoffe ich darüber hinaus auch sehr, dass wir spätestens im Herbst 2022 mit der Rückkehr des Disneyland Paris Run Weekends rechnen können! Warten wir also einfach ab und vor allem: bleiben wir zuversichtlich und optimistisch – etwas anderes bleibt uns derzeit wohl auch einfach nicht übrig! 

Und sollte sich die Gesamtsituation rund um die Pandemie dennoch schneller als erwartet bessern: 2022 wird es neben dem Walt Disney World Marathon Weekend vom 6. bis 9. Januar auch noch das Disney Princess Half Marathon vom 24. bis 27. Februar sowie das brandneue runDisney Springtime Surprise Weekend vom 31. März bis 3. April geben. Nachdem wie oben bereits erwähnt die Registrierung für das Walt Disney World Marathon Weekend bereits begonnen und daher Startplätze nur noch für ausgewählte Distanzen zur Verfügung stehen, startet die Anmeldung für das Disney Princess Half Marathon Weekend erst am 24. August 2021 um 15Uhr deutscher Zeit. Und für das neu hinzugekommene runDisney Springtime Surprise Weekend steht indessen noch überhaupt kein Anmeldestart fest. Es bleibt also definitiv spannend, was runDisney angeht und auch wenn es im Jahr 2022 nichts mit einer Teilnahme wird – der nächste Lauf kommt bestimmt und bis dahin heißt es einfach: Dranbleiben und einfach weiterlaufen! Denn wie heißt es doch so schön: Jeder Schritt zählt! 

Wie sieht es denn bei Euch aus? Liebäugelt Ihr damit, auch einmal bei einem runDisney-Lauf an den Start zu gehen oder seid Ihr vielleicht sogar schon einmal mitgelaufen? Lasst mich und andere doch mal in den Kommentaren ein wenig an Euren Gedanken und Erfahrungen teilhaben! Denn gegenseitig kann man sich doch immer am Besten anspornen und motivieren!

Lasst es Euch aber vor allem erst einmal so richtig gut gehen, genießt den Sommer und vergesst nicht, dann und wann auch mal wieder Eure Laufschuhe aus dem Schrank zu holen. Denn Laufen macht doch eigentlich immer Spaß – ob nun mit oder ohne Mickey & Co. – nicht wahr?

Alles Liebe,

Euer RainbowMickeyRunner

Florian

PRIDE – Die etwas andere Doku auf Disney+ Star!

PRIDE – Die etwas andere Doku auf Disney+ Star!

PRIDE MONTH 2021

PRIDE

Die etwas andere Doku auf Disney+ Star!

Florian (RainbowMickeyRunner), Hamburg

24. Juni 2021

Disney+ Star betritt mit der sechsteiligen Dokumentarserie PRIDE über den Kampf für LGBTQ+ Bürgerrechte in Amerika ungewohntes Terrain. Ich durfte mir vorab schon einmal einen ersten Eindruck verschaffen und verrate Euch in diesem Blogartikel, was das Star Original so besonders macht und warum sich ein Reinschauen aus meiner Sicht definitiv lohnt.

Schaut man sich im Zuge des diesjährigen Pride Months die aktuelle Situation der LGBTQ+ Community innerhalb unserer Gesellschaft an, so scheint auf den ersten Blick alles in Ordnung und im Großen und Ganzen kein Grund zur Klage. Queere Personen scheinen sichtbarer denn je, voll und ganz in der Mitte der Gesellschaft angekommen und auch größtenteils akzeptiert zu sein: Es gibt regelmäßig Serien und Filme mit LGBTQ+-Figuren und -Inhalten, unzählige Modeunternehmen zeigen sich solidarisch und bieten im Juni ihre eigenen regenbogenfarbenen Pride-Kollektionen an und auch ansonsten scheint es heutzutage gesellschaftlich unproblematischer denn je zu sein, seine Queerness öffentlich auszuleben.

 

Vielleicht wurde ich gerade aufgrund dieser Wahrnehmung in der Vergangenheit immer wieder gefragt, warum wir im Jahre 2021 überhaupt noch so etwas wie einen Christopher Street Day brauchen. Scheint es doch geradezu so, dass die LGBTQ+ Community in Deutschland inzwischen eigentlich alles erreicht hat, um ein unbeschwertes und angstfreies Leben zu führen: die Abschaffung des Paragrafen 175, der Homosexualität noch bis ins Jahr 1994 unter Strafe stellte, die Einführung der eingetragenen Lebensgemeinschaft im Jahre 2001 und die spätere Umwandlung in die  „Ehe für alle“ im Jahr 2017 sowie die Möglichkeit, seit 2019 den Geschlechtseintrag „divers“ im deutschen Personenstandsregister vornehmen lassen zu können. 

 

Doch der schöne Schein trügt! Wie wir gerade erst nur allzu deutlich am Beispiel von Ungarns neuem Gesetz zu sexuellen Minderheiten und der dadurch entflammten Debatte über die Illumination des Münchner Fußballstadions in Regenbogenfarben gesehen haben, sind sexuelle Orientierungen „abseits der Norm“ noch lange nicht gesamtgesellschaftlich akzeptiert und allzu schnell können Errungenschaften und positive Entwicklungen vergangener Jahre auch wieder zurückgedreht und den betreffenden Personen aberkannt werden.

 

Und so war auch der Kampf um die LGBTQ+ Bürgerrechte in Amerika nie ein geradliniger Weg. Auch die dortige queere Community hatte mit Diskriminierung, Benachteiligung und sogar Verfolgung aufgrund sexueller Orientierung oder Identität zu kämpfen. Sei es durch bürokratische Hindernisse, Ablehnung im Alltag oder sogar gewaltsame Übergriffe. Dies wollte man irgendwann nicht länger hinnehmen, ging in den Widerstand und legte dadurch den Grundstein für die moderne LGBTQ+ Bewegung in den USA, wovon die ab 25. Juni auf Disney+ Star verfügbare Dokumentation PRIDE nun sehr bewegend und äußerst eindrucksvoll erzählt.

© Disney

„Revolutionen müssen von Generation zu Generation weitergeführt werden!“ (Jewelle Gomez)

 

Die sechsteilige Serie spannt dabei einen großen Bogen von den 1950er Jahren bis in unsere heutige Zeit und gewährt durch eine spannende Mischung von Archivmaterial, Zeitzeugenberichten, Interviews sowie nachgestellten Szenen und Animationsclips einen ausführlichen Einblick in die bewegte Befreiungsgeschichte der amerikanischen LGBTQ+ Community. Jede Episode beleuchtet hierfür ein anderes Jahrzehnt und stellt von der Überwachung Homosexueller durch das FBI über die AIDS-Krise in den 80er und 90er Jahren bis hin zum Kampf um die Gleichstellung der Ehe ganz unterschiedliche Themen, Probleme, Hürden und Wendungen in den Mittelpunkt. 

 

Die einzelnen Folgen sind dabei so reich an Informationen, persönlichen Geschichten und Erlebnissen, dass es fast schwer fällt, einzelnes genauer hervorzuheben. Und dennoch gibt es immer wieder bestimmte Personen und Augenblicke, die zumindest mir als Zuschauer nachdrücklich im Gedächtnis geblieben sind. So zum Beispiel der schwule Videofilmer Nelson Sullivan, der durch mehrere hundert Stunden Filmmaterial die Tragödie der Aids-Krise in New York in den 80er Jahren dokumentierte und damit wohl als einer der weltweit ersten Vlogger gelten dürfte. Oder der afroamerikanische und offen schwule Anwalt Bayard Rustin, der eine treibende Kraft bei der Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King Jr. in den 60er Jahren war und dadurch auch den späteren Kampf um die LGBTQ+ Bürgerrechte entschieden vorantrieb. Aber auch die transsexuelle Autorin und Aktivistin Ceyenne Doroshow, die sich seit mehr als 30 Jahren für die Community engagiert und mit ihrer Organisation G.L.I.T.S. (Gays and Lesbians living in a Transgender Society) queeren Personen, die durch ihre sexuelle Orientierung oder Identität ihre Arbeit verloren, obdachlos oder Opfer von Gewalt wurden, einen Weg in eine neue, bessere Zukunft ermöglicht.

 

Mit jeder Erzählung und persönlichen Erfahrung wird dabei deutlich, dass es vor allem die vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten aus dem ganzen LGBTQ+ Spektrum waren, die die queere Widerstandsbewegung so einzigartig und besonders gemacht haben: sie waren es, die sich nicht mehr mit Verfolgung, Unterdrückung & Diskriminierung abfinden wollten und deshalb immer wieder – Jahrzehnt um Jahrzehnt – den Mut aufbrachten, im Rahmen von Protestzügen, privaten Initiativen oder auch kreativen Ausdrucksmitteln wie Literatur, Film oder Fotografie auf die immer noch bestehenden Ungerechtigkeiten und Missstände in der Gesellschaft hinzuweisen.

 

Und so besticht PRIDE aus meiner Sicht vor allem auch durch die Vielzahl an Zeitzeugen, die durch ihre häufig sehr persönlichen Erlebnis- und Erfahrungsberichte den oft sehr steinigen Weg zu einer offeneren und toleranten Gesellschaft unmittelbar erleb- und nachvollziehbar machen. Einzelne Aussagen wie „Silence equals death!“ (deutsch: „Schweigen bedeutet den Tod!“), „Closets were vertical coffins“ (deutsch: „Wer im Schrank blieb – also: ungeoutet war (Anm. d. Autors) – lebte praktisch in einem aufrecht stehenden Sarg.) oder auch „We didn’t know we were making history!“ (deutsch: „Wir wussten nicht, dass wir da gerade Geschichte schrieben!“) sind mir dabei noch lange nachgegangen, haben mich teils erschüttert, bewegt und dann aber auch immer wieder nachhaltig beeindruckt.

© Disney

Sicher nicht für jeden etwas, aber dennoch
eindrucksvoll & sehenswert

Einige von Euch werden sich beim Lesen dieses Artikels an dieser Stelle nun vielleicht fragen, was PRIDE denn überhaupt mit Disney zu tun hat… und ich möchte gar nicht groß drumherum reden: einen direkten Disney-Bezug gibt es in diesem Fall tatsächlich überhaupt nicht. Außer die Tatsache, dass die Dokumentarserie auf der hauseigenen Streamingplattform Disney+  (beziehungsweise – um genauer zu sein – auf dessen Erweiterung Disney+ Star) erschienen ist. 

Nichtsdestotrotz finde ich die Veröffentlichung von PRIDE unglaublich wichtig und auch durchaus bemerkenswert für Disney, zeigt sie doch, dass man sich seitens des Unternehmens nicht scheut, die Vielfalt unserer Gesellschaft auch durch solche dokumentarischen Formate näher zu beleuchten und damit selbstverständlich auch einen gewissen Bildungsauftrag erfüllt.

Nachdem ich zunächst etwas irritiert war, dass jede Folge eine andere Bildsprache, Erzählweise und Ästhetik aufwies, wurde mir erst später bewusst, dass dies vor allem dem Umstand geschuldet ist, dass jede Ära durch eine*n andere*n Regisseur*in beleuchtet wird. Dies trägt bei genauerer Betrachtung jedoch auch dazu bei, dass das Star Original die Geschichte der LGBTQ+ Community auf bemerkenswert vielfältige und diverse Art und Weise beleuchtet und dadurch wirklich die ganze Bandbreite queerer Geschichte auslotet. So kommen nicht nur schwule oder lesbische Menschen zu Wort, auch die Trans-Community kann ihre ganz persönliche Perspektive der Geschichte schildern. Und so erfahren wir als Zuschauer*innen, wie sehr nicht zuletzt auch der tragische Tod von George Floyd im Mai 2020 und die damit einhergehenden Proteste unter dem Motto Black Lives Matter auch schwarzen Trans-Personen – insbesondere Trans-Frauen – dazu ermutigten, auch ihren eigenen Beitrag zu den Protestaktionen beizutragen. Dies führte schließlich am 14. Juni 2020 in New York zum Brooklyn Liberation March, bei dem über 15.000 Teilnehmer*innen unter dem Motto Black Trans Lives Matter auch auf die Diskriminierung schwarzer Trans-Menschen aufmerksam machten.

Sicher habt Ihr beim Lesen dieses Artikels schon gemerkt: PRIDE ist nicht unbedingt die leichte Unterhaltung für einen lauen Sommerabend, die mancher von uns wohl sonst so von Disney+ gewohnt ist. Nichtsdestotrotz möchte ich Euch die Dokumentarserie wirklich sehr ans Herz legen! Für alle, die queere Menschen in ihrem direkten Umfeld haben, sich ein wenig weiterbilden möchten oder sich dafür interessieren, welchen politischen und auch historischen Hintergrund die unzähligen Christopher Street Day-Paraden in deutschen Städten eigentlich haben – ist das Star Original PRIDE genau das Richtige. Dabei muss man die Serie auch gar nicht zwangsläufig komplett oder gar chronologisch schauen. Da jede Episode in sich abgeschlossen ist, ein anderes Jahrzehnt und damit auch andere Thematiken behandelt, kann man auch sehr gut einfach mal in eine einzelne Folge hineinschauen, um herauszufinden, ob die Serie etwas für einen ist. Mein persönlicher Tipp wäre dabei übrigens, mit der letzten Folge zu beginnen, da sie zeitlich gesehen am nächsten an unserer heutigen Realität dran ist und die meisten Zuschauer*innen durch ihre Aktualität deshalb wohl am besten abholt.

© Disney

Mein persönliches Fazit

Um es kurz zu machen: Ich war und bin von PRIDE wirklich schwer begeistert und werde in einzelne Folgen in nächster Zeit sicher noch das ein oder andere Mal hineinschauen. Durch die Vielzahl behandelter Themen, Ereignisse und Erfahrungsberichte entfaltet sich für interessierte Zuschauer*innen meines Erachtens nach ein wirklich eindrucksvolles, vielfältiges, authentisches und dabei an einzelnen Stellen immer wieder auch sehr zu Herzen gehendes Bild queerer Emanzipationsgeschichte. Durch die zahlreichen Protagonisten erfahren wir neben den historischen Einblicken dabei immer wieder auch etwas über das tägliche Zusammenleben der LGBTQ+ Community, die als gelebte Gemeinschaft für viele nicht selten zum Familienersatz wird, in der jeder und jede seinen eigenen Platz und Zufluchtsort finden kann, um auf dem manchmal nicht ganz einfachen Weg in ein offenes, queeres Leben nicht nur beschützt, sondern immer auch begleitet zu werden.

PRIDE ist deshalb aus meiner Sicht auch mehr als nur eine queere Geschichtsdoku. Die Serie ist für mich Anerkennung, Mahnung und Ermunterung zugleich: Dass wir schätzen lernen, was bereits für uns erreicht wurde. Wie wir dafür sorgen können, diese Errungenschaften weiter zu schützen und zu bewahren. Und warum es auch heute immer noch so wichtig ist, den Kampf für eine offene und vielfältige Gesellschaft niemals aus den Augen zu verlieren und weiter voranzutreiben. Deshalb bekommt PRIDE von mir auch statt einer Sternebewertung schlicht und ergreifend das Prädikat Besonders wertvoll.

Und sollte ich mit diesem Blogartikel nun auch Euch ein wenig Lust gemacht haben, mal in die Serie hineinzuschauen, freue ich mich natürlich wie immer zu hören, was denn Euer individueller Eindruck ist. Hinterlasst also gerne einen Kommentar oder schreibt mir auch gerne eine Nachricht! Ich freue mich immer von Euch zu hören!

Für heute wünsche ich Euch noch einen schönen Tag und denkt immer daran: Obwohl der Pride Month sich in diesem Jahr so langsam dem Ende nähert, sollten wir niemals vergessen, dass Diversität, Akzeptanz und Toleranz etwas ist, an dem wir alle gemeinsam an 365 Tagen des Jahres miteinander arbeiten sollten, denn – wie es so schön auf einem Plakat während eines Pride-Marsches in den 80er Jahren hieß: EVERY DAY IS GAY PRIDE DAY! 

In diesem Sinne: Be loud and proud – always!

Euer RainbowMickeyRunner

Florian