runDisney in Zeiten von Corona…

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TIPPS & TRICKS

runDisney in Zeiten von Corona…

Florian (RainbowMickeyRunner), Hamburg

23. September 2020

runDisney in Orlando hat die ersten Events in 2021 zu virtuellen Läufen umgewidmet. Erfahrt in diesem Beitrag, was dies genau bedeutet, welche Änderungen es gibt, aber vor allem: wie Ihr auch als deutsche Disney-Fans daran teilnehmen könnt!

Gestern war es nun endlich (traurige) Gewissheit: runDisney US hat nach längerem Stillschweigen bekanntgegeben, dass 2021 sowohl das Walt Disney World Marathon Weekend im Januar als auch das Disney Princess Half Marathon Weekend im Februar in Orlando als virtuelle Events stattfinden werden. Das bedeutet, dass registrierte Läufer die Distanzen daheim absolvieren können und im Anschluss daran ihre Medaillen (oder gegen Aufpreis auch Laufshirts) zugeschickt bekommen.

An sich sind sogenannte Virtual Runs keine neue Erfindung. Seit inzwischen fünf Jahren sind sie fester Bestandteil des runDisney-Portfolios und erfreuen all jene, die es nicht nach Orlando oder Paris schaffen. So gibt es jeden Sommer von Juni bis August die runDisney Virtual Series, bei der jeden Monat eine Distanz von 5km absolviert werden soll. Außerdem gibt es von Januar bis März für Fans von Chewbacca, Meister Yoda und Co. den Star Wars Virtual Half Marathon, bei dem – gegebenenfalls auch in Etappen – bereits 21km gelaufen werden sollen und in Kombination mit der Halbmarathon- oder Challenge-Distanz des Star Wars Rival Run Weekends im Mai in Orlando auch zur runDisney Kessel Run Challenge kombiniert werden können.

© runDisney
© runDisney

Nachdem runDisney im Juli bereits das diesjährige Disney Wine & Dine Half Marathon Weekend zu einem virtuellen Event gemacht hatte und dabei sogar eingefleischte runDisney-Fans erbost hatten, indem sich die Preise nur minimal von der ursprünglichen Teilnahmegebühren unterschieden, hat man seitdem scheinbar dazu gelernt.

Für die beiden virtuellen Laufevents im Januar und Februar gibt es nun eine günstigere Variante für $40-225 („Magic Option“), die – neben den üblichen Dingen wie digitaler Startnummer, Urkunde & Playlist – nur die Medaille enthält, während man mit der etwas teureren Variante für $75-480 („More Magic Option“) zusätzlich noch Laufshirts dazu erhält.

Auch wenn die Läufe daheim absolviert werden müssen und die Teilnehmer ohne das besondere Flair der Disney Parks oder gar Disney-Charaktere auskommen müssen, sind es natürlich immer noch stolze Preise. Dennoch hat Disney durch die zwei Optionen zumindest eine Möglichkeit geschaffen, vor allem bei den kürzeren Distanzen auch für den kleineren Geldbeutel etwas bereitzustellen. Ob dies die Nachfrage nach den virtuellen Läufen verbessern wird, bleibt indes abzuwarten.

Schnell war jedoch auch die Enttäuschung vor allem bei den nicht-amerikanischen Disney-Läufern spürbar groß, da sich runDisney seit Herbst des vergangenen Jahres dazu entschieden hat, seine virtuellen Läufe nur noch für Teilnehmer mit einer Postadresse in den USA anzubieten. Diese Praxis wird nun auch für die Events im kommenden Jahr fortgeführt. Somit scheint uns deutschen Disney-Fans der Zugang zu diesen Events gänzlich verwehrt. Doch… ist das wirklich so?

© runDisney

Zunächst dachte auch ich, dass die durch Covid-19 inzwischen immer häufiger stattfindenden Virtual Runs von runDisney in den USA ohne mich stattfinden müssten. Doch… so einfach wollte ich mich nicht geschlagen geben und machte mich auf die Suche nach einer Lösung für dies Problem.

Fündig wurde ich schließlich über den Suchbegriff „Paketweiterleitungsservice“. Davon gibt es inzwischen einige in den USA, da es immer wieder amerikanische Online-Shops gibt, die ihre Artikel nicht nach Deutschland verschicken. Genau hierfür schaffen solche Anbieter Abhilfe, indem sie den Bestellern eine lokale Adresse innerhalb der USA zur Verfügung stellen. Kommt ein an diesen adressiertes Paket nun dort an, bekommt er oder sie eine Nachricht und man kann entscheiden, mit welchem Versanddienstleister das Paket nun von dort nach Deutschland geschickt werden soll.

Die bekanntesten Anbieter von Paketweiterleitungsservices sind derzeit Shipito, MyUS.com, FedEx CrossBorder & Borderlinx. Nachdem ich versucht habe, mich im Internet bestmöglich zu informieren und die Vor- und Nachteile zu vergleichen, merkte ich schnell, dass dies gar nicht so einfach ist. Schaut man sich die Bewertungen der einzelnen Firmen an, gibt es eigentlich bei jedem sowohl sehr gute als auch absolut miserable Bewertungen.

Ich habe daraufhin versucht, für mich persönlich die Vor- und Nachteile abzuwägen und mich letztendlich für Shipito entschieden. Interessant fand ich hier vor allem, dass die Standard-Mitgliedschaft kostenlos ist und der Versand nach Deutschland neben anderen Frachtunternehmen auch durch DHL erfolgen kann. Außerdem werden die Pakete hier bis zu 7 Tage kostenlos gelagert und es können theoretisch sogar verschiedene Pakete einzelner Shops, die bei der Shipito U.S.-Adresse ankommen, zu einem großen Paket zusammengefasst werden, was natürlich noch einmal Portokosten spart.

(Wichtig: Allerdings sollte man auch immer beachten, dass bei Lieferungen aus den USA, die Handelswaren beinhalten, unter Umständen Zoll und auch Einfuhrabgaben hinzukommen können! Darauf gehe ich später aber auch noch einmal genauer ein.)

© runDisney
© runDisney

Wie läuft es nun aber genau ab, wenn man sich bei einem virtuellen runDisney-Lauf anmelden und über diesen Weg die Medaillen zuschicken lassen möchte? Das möchte ich Euch nachfolgend kurz erläutern:

Schritt 1: Zunächst registriert Ihr Euch bei Shipito für das Gratis Konto. Dadurch erhaltet Ihr eine individuelle Shipito U.S.-Adresse. (Die Seite ist übrigens komplett in deutscher Sprache verfügbar.)

Schritt 2: Als nächstes wählt Ihr Euch bei runDisney den passenden virtuellen Lauf aus und meldet Euch dafür an. Als Adresse verwendet Ihr nun zweimal Eure Shipito U.S.-Adresse! Einmal als Kontaktdaten für Euch als Teilnehmer und einmal weiter unten als Lieferanschrift. (Wichtig: Beachtet dabei, dass es bei der Lieferanschrift nur ein Feld für den Straßennamen gibt. Ihr müsst hier unbedingt darauf achten, dass Ihr sowohl die Straße als auch Eure individuelle „Suite“ – also quasi Euren eigenen Briefkasten – angebt. Ich habe diese beiden Angaben einfach durch einen Bindestrich getrennt.) Dann müsst Ihr nur noch bezahlen und schon seid Ihr für Euer virtuelles runDisney-Event registriert.

Schritt 3: runDisney verschickt die Medaillen für ihre virtuellen Läufe in der Regel nach Abschluss des Events. Kommen die Medaillen dann bei Eurer Shipito U.S.-Adresse an, bekommt Ihr eine Email als Information, dass Ihr ein Paket erhalten habt und nun den Versand zu Euch nach Deutschland beauftragen könnt:

Dafür loggt Ihr Euch in Euer Konto ein, wählt das Paket aus und füllt zunächst die Zollerklärung aus. Dies ist sehr wichtig, da Eure Medaillen ansonsten nicht verschickt werden können. Ich habe für meine runDisney Virtual Series Medaillen hier schlicht race medals und den gezahlten Betrag in U.S.-Dollar eingegeben.

Schritt 4: Seid Ihr mit der Zollerklärung fertig, kann es auch schon daran gehen, Euch einen passenden Versanddienstleister nach Deutschland auszuwählen. Ihr könnt hier zwischen unterschiedlichen Anbietern wählen, die sich einerseits vom Preis und andererseits auch von der Laufzeit unterscheiden. Ich habe mich bisher immer für DHL Express entschieden, da der Preis mit $34,65 immer günstiger als der von Shipito vorgeschlagene Anbieter DPD war und im Versandpreis außerdem gleichzeitig auch eine Versicherung mit inbegriffen ist.

Außerdem habe ich die Pakete, die ich bisher so bekommen habe, immer bereits 3 Tage nach Versand in den Händen halten können. Schneller geht es wohl eigentlich kaum. Nachdem Ihr bezahlt habt (dies geht sowohl per Banküberweisung, Kreditkarte oder auch PayPal), bekommt Ihr dann noch einmal eine Email, sobald Euer Paket an den jeweiligen Versanddienstleister übergeben wurde.

Schritt 5: Habt Ihr Euch für DHL Express entschieden, werdet Ihr – sofern Ihr eine Mobilfunknummer angegeben habt – per SMS darüber informiert, dass ein Paket zu Euch unterwegs ist. Genauso werdet Ihr auch informiert, wenn für Eure Lieferung Einfuhrzölle und Steuern zu bezahlen sind.

Sofern Euer Paket einen Warenwert unter 22 Euro (Versandkosten mit eingerechnet) hat, müsst Ihr bis 30. Juni 2021 keine weiteren Abgaben bezahlen. Zwischen 22 und 150 Euro fallen lediglich Einfuhrumsatzsteuern (meistens in Höhe der deutschen Mehrwertsteuer) an. [Wichtig: Ab 1. Juli 2021 wird diese Regelung abgeschafft und für alle Warensendungen wird die Einfuhrumsatzsteuer berechnet!] Auch danach gilt jedoch weiterhin, dass erst ab einem Warenwert von 150 Euro auch noch Zollgebühren bezahlt werden müssen. Diese richten sich nach den jeweiligen Artikeln und werden unterschiedlich berechnet. 

Um Euch einen Eindruck zu geben: Meine runDisney Virtual Series Medaillen hatten einen angegeben Warenwert von $169 (ca. 145€). Hierfür fielen Zoll & Einfuhrgebühren in Höhe von 41,81€ an. Diesen Betrag konnte ich wieder ganz einfach online per PayPal oder Kreditkarte begleichen, noch während das Paket zu mir unterwegs war. Später am Tag klingelte es dann an meiner Haustür und ich konnte freudestrahlend meine runDisney Virtual Series-Medaillen in Empfang nehmen.

© RainbowMickeyRunner

Wie Ihr seht: Auch wenn runDisney uns deutschen Disney-Läufern einige Hürden in den Weg stellt, ist es dennoch möglich an den virtuellen Läufen in Orlando im kommenden Jahr teilzunehmen.

Natürlich ist dabei zu beachten, dass durch die Paketweiterleitung die Kosten für die Medaillen noch einmal deutlich teurer werden. In meinem Falle musste ich neben den 145,-€ für die Medaillen noch einmal 73,86€ für Versand und Steuern und Zoll entrichten, was einen Gesamtpreis von 218,86€ macht – wohlgemerkt für „lediglich“ vier Medaillen und einen Medaillen-Pin!



Ob einem dieser Preis und vor allem all der Aufwand wert sind, kann wohl jeder nur individuell für sich selber entscheiden. Da wir jedoch im Moment nicht wissen, wie, wann und vor allem ob das Disneyland Paris Run Weekend in 2021 stattfinden wird, ist es vielleicht ein schöner Ersatz, um die Sehnsucht nach den Events ein wenig zu stillen.


Dennoch scheint es mir doch ein sehr großer Unterschied zu sein, ob ich einen Halbmarathon oder gar Marathon im Januar durch World Disney World in Florida mache, oder bei winterlich-kalten Temperaturen in Deutschland dafür meine Runden drehe (und dabei noch nicht einmal auf ein Character Meet & Greet hoffen kann)!

Solltet Ihr dennoch an einer Teilnahme interessiert sein: Am 24. September 2020 startet um 16Uhr deutscher Zeit sowohl die Registrierung für das 2021 Virtual Walt Disney World Marathon Weekend als auch das 2021 Disney Princess Half Marathon Weekend. Falls Ihr teilnehmen wollt, wisst Ihr ja jetzt, wie es geht!

Und sollte Euch dieser Beitrag gefallen habe, freue ich mich natürlich sehr über Feedback oder einen Kommentar von Euch und wünsche für heute noch einen schönen Tag und natürlich allzeit gute Läufe!


In diesem Sinne,

Euer RainbowMickeyRunner

Florian

Wenn ich endlich das tue, was Schneemänner tun, im Sommer…

Wenn ich endlich das tue, was Schneemänner tun, im Sommer…

TIPPS & TRICKS

Wenn ich endlich das tue,
was Schneemänner tun, im Sommer…

Florian (RainbowMickeyRunner), Hamburg

29. Juni 2019

Was kann man tun, wenn es der Sommer noch einmal etwas zu gut mit uns meint? Auch wenn viele Aktivitäten unter freiem Himmel stattfinden, gib es zum Glück durchaus einige Alternativen, um der Hitze draußen zumindest ein wenig zu entfliehen. Deshalb gibt es von mir im heutigen Beitrag fünf Ideen, wie Ihr trotz hoher Temperaturen bei einem Besuch im Disneyland Paris einen kühlen Kopf behaltet.

Die derzeitige Hitzewelle in Europa macht auch vor dem Disneyland Paris nicht halt. In der letzten Woche kletterte das Thermometer mancherorts in Frankreich immer mal wieder auf über 40° Grad, sodass zur Sicherheit der Castmember, aber auch der Gäste, vorsorglich einige Attraktionen geschlossen blieben, normalerweise unter freiem Himmel stattfindende Shows wie Timons Mata Dance, der Jungle Book Jive oder auch Disneys Stars on Parade vorsorglich abgesagt wurden und einige Plätze des Disneyland Parks selbst sowie der Walt Disney Studios mit Hilfe von Feuerwehrschläuchen kurzerhand zu Wasserspielplätzen umfunktioniert wurden. Und auch wenn sich die Temperaturen langsam aber sicher wieder etwas zu normalisieren scheinen, haben die letzten Tage doch in mir die Frage aufgeworfen, was es für sinnvolle Programmalternativen es gibt, sollte der Sommer noch einmal so richtig loslegen. Wollt Ihr also wissen, welche Möglichkeiten es gibt, der Hitze zumindest zwischendurch immer mal wieder zu entfliehen? Dann lest weiter…


© Sascha Meyer

TIP #1: SHOWS

Eigentlich naheliegend, aber dennoch möchte ich gleich zu Beginn gerne direkt auf diesen Punkt hinweisen! Bei meinen bisherigen Besuchen war ich immer wieder beeindruckt von der Qualität und Kreativität der zahlreichen Shows, die man als Gast in beiden Parks besuchen und erleben kann: ob nun der Publikumsliebling „Mickey & the Magician“ im Animagique Theater in den Walt Disney Studios – eine Mischung aus Musical & Zaubershow – oder auch die neue „The Lion King: Rhythms of the Pride Lands“-Show im neu eröffneten Frontierland Theater – eine Hommage an den Originalfilm, der in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag feiert und seit ihrer Premiere vor gut einem Monat die Besucher zu Begeisterungsstürmen hinreist.

 Beides sind Programmpunkte, die man auf jeden Fall besuchen sollte und die sich jetzt bei den heißen Temperaturen draußen bestens eignen, um sich ein wenig abzukühlen.

Denn der Vorteil dabei: beide Theater sind voll klimatisiert. Somit kann man sich hier nicht nur etwas abkühlen, sondern sich gleichzeitig auch noch von den zauberhaften Shows mit ihrer Disney-Magie in den Bann ziehen lassen. Und mal ehrlich: Was kann es Besseres geben? (Und solltet Ihr davor zurückschrecken, Euch vor dem Frontierland Theater in die teilweise sehr langen Schlangen zu reihen, könnt Ihr natürlich immer noch auf den Walt Disney Studios Park ausweichen, wo mehrmals am Tag im Studio Theater eine Aufzeichnung der Lion King-Show gezeigt wird. Natürlich nicht zu vergleichen mit dem Live-Erlebnis, aber bei der Hitze durchaus eine denkbare Alternative. Die genauen Uhrzeiten für die verschiedenen Shows findet Ihr wie immer unter diesem Link.)

    © Sascha Meyer

    TIP #2: INDOOR-ATTRAKTIONEN

    Die zweite Möglichkeit, sich ein wenig aus der Sonne zu entfernen, sind natürlich alle Attraktionen, die in geschlossenen Räumen stattfinden. Auch diese sind klimatisiert, was es für Besucher deshalb auch dort erträglicher macht als daußen unter freiem Himmel. Zu nennen wären hier z.B.


    Disneyland Park:

    • Buzz Lightyear’s Laser Blast
    • it’s a small world
    • Mickey’s PhilharMagic
    • Phantom Manor
    • Pirates of the Caribbean
    • Star Tours: The Adventures Continue
    • Star Wars Hyperspace Mountain

    Walt Disney Studio Park:

    • Crush’s Coaster
    • Ratatouille: The Adventure
    • Rock’n’Roller Coaster starring Aerosmith
    • The Twilight Zone Tower of Terror

    © Matthias Bernhard Schwerig

    TIP #3: AUSZEIT IM CAFÉ FANTASIA IM DISNEYLAND HOTEL

    Ihr wolltet schon immer mal eine echte englische Tea Time erleben? Dann seid ihr bei den heißen Temperaturen im Café Fantasia im Disneyland Hotel genau richtig. Auch die Räume dort sind klimatisiert und Ihr könnt Euch bei einem Tässchen Tee, leckeren Scones , Sandwiches und Gebäck ein bisschen entspannen und erholen. Dabei könnt Ihr von 15:30-17:30Uhr zwischen zwei Varianten wählen, die entweder nur den Tee und die Snacks (45€) oder zusätzlich ein Glas Champagner (60€) beinhalten. (Für Kinder gibt es außerdem ein spezielles Arrangement für 29€).

    Selbstverständlich könnt Ihr aber auch einfach nur einen Kaffee, Tee oder Kaltgetränke sowie eine der vielen kleinen süßen Schweinerei aus der hauseigenen Konfiserie konsumieren, Eure bisherigen Eindrücke verarbeiten oder auch das ein oder andere Bild in den Sozialen Medien posten oder auch an die Lieben daheim versenden.


    Und… wenn Ihr Glück habt, könnte es sogar sein, dass Euch bei dieser kleinen Auszeit sogar Mickey, Minnie oder auch eine der vielen Disney-Prinzessinnen über den Weg laufen, die dort immer mal wieder unterwegs sind. Wenn das nicht ein zauberhaftes Alternativprogramm ist?

    © Florian Ahlborn

    TIP #4: POOLS DER DISNEY- & PARTNERHOTELS

    Natürlich sollen auch sie nicht unerwähnt bleiben… die Pools der Disney- und Partnerhotels, die bei einem solchen Wetter selbstverständlich ebenfalls ein wahrer Segen sein können und sich geradezu perfekt für eine Abkühlung eignen.

    Zwar könnt Ihr Euch derzeit in den direkten Disney-Hotels leider nur als Gäste des Disneyland Hotels, des Newport Bay Club Hotels oder der Davy Crocket Ranch in den jeweiligen Unterkünften erfrischen, da das Hotel New York ja umgebaut und der Pool der Sequoia Lodge leider immer noch wegen Renovierungsarbeiten geschlossen ist, aber wenigstens können Gäste der Sequoia Lodge dafür aber derzeit auch den Pool des Newport Bay Club Hotels benutzen… sodass man auch als Gast dieses Hotels nicht auf ein wenig Planschrei verzichten muss. Das ist ja auch schon einmal etwas… 

    Und wem all das noch nicht genug ist, der könnte vielleicht auch einmal einen Besuch im Les Villages Nature überlegen, das inzwischen ebenfalls zur den Disney-Hotels dazugezählt wird und welches mit der Aqualagon eine über 2500 qm große Wasserlandschaft mit Rutschen, Whirlpools und ähnlichem bietet, in der Ihr Euch nach einem anstrengenden Tag in den Parks ausgiebig erholen könnt – ich habe mir auf jeden Fall schon einmal überlegt, diese Unterkunft bei einem meiner nächsten Besuche mal ausgiebig unter die Lupe zu nehmen, denn spannend sieht es auf jeden Fall aus, wie ich finde..  

    Aber auch einige Partnerhotels, die 

Ihr über Disney oder auch separat buchen könnt, bieten eigene Pools, so z.B. das Explorers, das Vienna House Magic Circus – sowie das Vienna House Dream Castle-Hotel und auch das Radisson Blu Hotel. Und natürlich habt Ihr auch bei einige Unterkünften in den Ortschaften rund um das Disneyland herum manchmal eigene Wellness- und Poolbereich mit dabei. Hier lohnt es sich also auf jeden Fall, im Vorfeld einer Reise ein wenig zu recherchieren und Preise zu vergleichen, um dann auch solche kleinen Vorzüge mit dabei zu haben.

    Solltet Ihr darüber hinaus übrigens in Besitz einer Infinity-Jahreskarte sein, gibt es täglich auch eine begrenzte Anzahl (ca. 120 Plätze) an Zugängen zu den Pools des Newport Bay Club Hotel und der Davy Crockett Ranch, die Ihr jeweils von 8:00-14:00Uhr benutzen und sogar eine weitere Person mitbringen dürft. Diesen Zugang könnt Ihr ab 14 Tage vorher hier online buchen. 

Mein Tipp: Solltet Ihr daran Interesse haben, bucht auf jeden Fall rechtzeitig und damit meine ich: am besten direkt um Mitternacht, wenn die Kontingente online gehen. Ich hatte für meinen nächsten Aufenthalt jetzt für mehrere Tage Glück, konnte aber selber miterleben, dass ab 0Uhr innerhalb von 5 Minuten alle Plätze für den Newport-Pool weg waren. Man sieht also: eine Erfrischung in den Pools wünschen sich dieser Tage scheinbar wirklich viele Besucher!

    © Torsten Brockmann

    TIP #5: AUSFLUG INS SHOPPINGCENTER VAL D’EUROPE 

    Und zu guter Letzt – warum nicht einfach auch mal für ein paar Stunden oder einen ganzen Tag ein bisschen Auszeit von Disney nehmen, wenn man für eine längrere Zeit da ist? Für einen kleinen Ausflug – nur eine RER-Haltestelle vom Disneyland entfernt – bietet sich das große Einkaufscenter Val d’Europe hierfür sehr gut an. Hier gibt es alles, was das Shopping-Herz begehrt und natürlich werdet Ihr in mehreren Geschäften auch in Bezug auf Disney ausreichend fündig. 

Zu empfehlen ist aber auch das große Aquarium SEA LIFE, das direkt ins Val d’Europe integriert ist und Euch auf eine Reise in eine faszinierende Unterwasserwelt entführt, wo man dann Nemo, Dorie und andere Fischarten einmal in ihrer ganzen Farbenpracht real bestaunen kann. Wie gesagt: dies eignet sich vor allem dann für einen Abstecher, wenn Ihr mehrere Tage vor Ort seid und keinen allzu großen Zeitdruck habt, ist aber eben auch durchaus eine schöne Alternative.

    Ich hoffe, ich konnte Euch mit diesen Tipps einige Anregungen geben, wie man sich trotz hoher Temperaturen dennoch eine schöne Zeit in den französischen Parks machen kann. Denkt aber natürlich auch an all die anderen Dinge, die generell bei solch einem Wetter angeraten sind: trinkt ausreichend (und denkt dran, dass es an mehreren Stellen im Park, u.a. am Eingang zum Adventureland) Wasserspender gibt, bei denen Ihr Euch kostenloses Leitungswasser abzapfen könnt oder deckt Euch – aus Kostengründen – im Bahnhof Chessy mit einer großen Flasche Wasser ein! Das ist auf jeden Fall günstiger als in den verschiedenen Shops im Park. Und natürlich sollten auch ausreichend Sonnencreme, kleine Snacks und eine Kopfbedeckung im Sommer immer Eure stetigen Begleiter sein.

    Vielleicht habt Ihr ja aber auch noch ein paar weitere Tipps, was man alles bei einer solchen Extremhitze in den Parks oder auch drumherum unternehmen kann. Dann hinterlasst diese doch gerne unter diesem Artikel in den Kommentaren! Aber wie immer ist natürlich auch Feedback zu diesem oder auch anderen Artikeln meines Blogs immer wieder gerne gesehen.

    
Für heute wünsche ich Euch noch einen schönen Tag, behaltet einen kühlen Kopf und lasst es Euch gut gehen! Bis zum nächsten Mal!

    Euer RainbowMickeyRunner

    Florian

    Wer sagt, dass Träume Träume bleiben müssen?

    Wer sagt, dass Träume Träume bleiben müssen?

    TIPPS & TRICKS

    Wer sagt, dass Träume
    Träume bleiben müssen?

    Florian (RainbowMickeyRunner), Hamburg

    3. Juli 2019

    Was kann man tun, wenn die Reisekasse gerade nicht so üppig gefüllt ist? Muss man dann gänzlich auf einen Besuch im Disneyland Paris verzichten? Nicht unbedingt… denn in diesem Artikel bekommt Ihr von mir ein paar Tipps & Ideen an die Hand, wie man einen Disney-Trip eventuell auch mit kleinerem Budget realisieren kann. Viel Spaß dabei!

    Nachdem ich am vergangenen Wochenende mit Spannung die Eröffnung des neuen König der Löwen- und Dschungel- Festivals mitverfolgt habe, stand für mich schnell fest, dass ich all die vielen neuen Shows, Programmpunkte und Specials gerne möglichst bald selber erleben möchte. Das Problem dabei: da ich in den vergangenen Monaten bereits etliche Male nach Paris gereist war und für den Herbst mit dem Run Weekend und der Halloween-Party bereits zwei weitere Aufenthalte fest geplant hatte, war in meiner Reisekasse ziemlich Ebbe. Was also tun? Würde der Trip zu Simba, Balu, King Louie & Timon zwangsläufig ins Wasser fallen müssen?

    Damit wollte ich mich nicht zufrieden geben und so setzte ich mich hin und überlegte, wie ich einen fünftägigen Sommertrip zu Mickey & Co. in Frankreich möglichst kostengünstig realisieren könnte. Denn, wenn ich etwas liebe, dann sind es Herausforderungen!

    © Sascha Meyer

    SCHRITT #1: AN- & ABREISE

    Die erste Hürde, die genommen werden musste, war natürlich die An- und Abreise. Dazu müsst ihr wissen, dass ich im schönen – aber eben auch vom Disneyland Paris recht weit entfernten – Hamburg wohne und eine Reise dorthin also immer eine etwas größere Planungsangelegenheit darstellt. Die Anfahrt mit dem eigenen PKW fiel deshalb schon einmal weg, da einfach zu weit, zu zeitaufwändig und als Alleinreisender auch zu teuer, denn neben Benzin und Co. müsste ich ja auch die Mautgebühren noch in Frankreich mit einrechnen! 

    Die schnellste Variante bei einer solchen Entfernung ist natürlich immer das Flugzeug. Nachdem ich hier in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht hatte, schaute ich bei verschiedenen Fluggesellschaften nach und wurde schließlich bei Eurowings fündig. Ein Non-Stop-Flug direkt von Hamburg nach Paris für 40,- € ! Das klang gut und wurde direkt gebucht. 

    Nun musste ich nur noch die Rückfahrt klären, denn erstaunlicherweise waren zwar die Flüge von Deutschland nach Frankreich meistens sehr günstig, die umgekehrte Richtung dafür aber umso teurer und Preise von 200 bis 300,- € hier keine Seltenheit.

    Also als nächstes die Bahn abchecken! Aber auch hier waren bei den meisten Direktverbindungen Sparpreise oder andere Angebote entweder bereits ausgebucht oder gar nicht erst verfügbar. Deshalb musste ich kreativ werden. Da ich bei meinem letzten Besuch bereits gute Erfahrungen mit dem europäischen Hochgeschwindigkeitszug Thalys gemacht hatte, der darüberhinaus inzwischen nach Belgien und in die Niederlande sogar direkt vom Bahnhof des Disneylands (Marne-la-Vallée – Chessy) abfährt, schaute ich also dort nach. Eine Fahrt nach Amsterdam schlug hier mit 50,- € zu Buche. Zwar kein Schäppchen, aber immerhin schon einmal besser als mit dem Fluzeug. Und der zusätzliche Vorteil dabei: die Abfahrt des Zuges war erst gegen 20Uhr – dies würde mir noch einen ganzen Tag im Park bescheren und ich könnte die Nacht für die Rückfahrt benutzen. 

    Nicht schlecht… nun musste ich nur noch schauen, wie ich von Amsterdam wieder nach Hamburg kommen würde. Fündig wurde ich schließlich bei Flixbus! Obwohl ich von der Firma mit den grünen Bussen vor allem bei langen Strecken eigentlich kein großer Freund bin… aber was tut man nicht alles für einen Aufenthalt im Disneyland? Hier gab es eine Verbindung, die mich mit genügend Übergang zwischen Zug und Bus auf direktem Wege nach Hamburg bringen würde – eigentlich für 35,- €, da ich aber noch einen Rabattcode im Internet fand, konnte ich hier noch einmal 10,- € sparen, was die Busfahrt also auf 25,- € reduzierte. 

    Als Zwischensumme hatte ich also für Hin- und Rückfahrt insgesamt 115,- € ausgegeben. Sicher hätte man es auch noch günstiger hinbekommen, für den Moment war ich aber recht zufrieden damit, da ich vor allem durch die Rückfahrt mit dem Thalys nicht mehr nach Paris selber würde fahren müssen, was sich während meines Aufenthaltes auch als eher schwierig gestalten hätte, da erst später herausfand, dass in dieser Zeit Bauarbeiten an der RER-Strecke Richtung Innenstadt stattfinden würden und ich schon die schlimmsten Geschichten von Schienenersatzverkehr und ähnlichem gelesen hatte. 

    © Florian Ahlborn

    SCHRITT #2: UNTERKUNFT

    Als nächstes musste ich mir also Gedanken über eine Schlafplatz machen. Nachdem ich bei meinen bisherigen Reisen immer in einem Disney-Hotel (Santa Fe, Cheyenne, Sequoia Lodge sowie Newport Bay Club) übernachtet hatte, war mir nach einer kurzen Recherche im Internet ziemlich schnell klar, dass dies in diesem Fall nicht möglich sein würde. Da meine Reise Ende Juli bzw. Anfang August stattfinden sollte, waren die Preise wirklich extrem hoch – Hauptreisezeit halt fast in ganz Europa – und das sogar nicht nur in den parkeigenen Hotels, sondern auch in den Partnerhotels bzw. in den Unterkünften im unmittelbaren Umkreis des Disneyland. Preise von von 100-200,- € pro Zimmer und Nacht waren hier keine Seltenheit… selbst bei Unterkünften, die normalerweise eher niedrigpreisig sind. Als Alleinreisender waren diese Preise für mich definitiv zu hoch. Hier musste ich also umdenken und im Gegensatz zu meiner bisherigen Gewohnheit eine andere Lösung finden. So durchforstete ich das Internet nach Alternativen und fragte auch einige meiner Disney-Freunde, ob sie nicht vielleicht einen Tipp für mich hätten.

    Letztendlich wurde mir klar, dass ich für meine Suche den Radius rund um das Disneyland Paris erweitern würde müssen. Solang die Unterkunft in der Nähe der Linie RER A wäre, die Paris mit Chessy (wie oben bereits erwähnt: dem Bahnhof des Disneyland) verbindet, war ich eigentlich mit allem zufrieden. Und so fand ich schließlich doch noch ein gutes Schnäppchen, nämlich das Campanile Marne La Vallee Torcy. Das Hotel hatte gute Bewertungen (wenn ich mich auch auf keinen großen Luxus einstellen würde), war nur 10 Gehminuten von der RER-Station Torcy entfernt und darüber hinaus mit 35,- € die Nacht wirklich überraschend günstig. Für 4 Nächte hatte ich hier also einen Gesamtbetrag von 140,- €, was ich im Verhältnis zu den anderen Hotels wirklich als einen fairen Preis empfand.

    Natürlich würde ich noch die täglichen Fahrtkosten von Torcy zum Disneyland (3 Stationen, Fahrtzeit: 11 Minuten) von 3,50€ je Strecke hinzurechnen müssen, aber dies war hinsichtlich dieses sehr günstigen Angebots für mich absolut okay.

    Insgesamt fielen also für Unterkunft und Transport 255,- € an, was ich bei einem 5-Tagestrip als Einzelperson durchaus einen guten Preis fand.

     

    SCHRITT #3: PARKEINTRITT

    Über diesen Punkt musste ich mir in meinem persönlichen Fall erfreulicherweise keine Gedanken machen, da ich seit Februar ja Besitzer einer Infinity-Jahreskarte bin. Diese erlaubt es mir, an 365 Tagen im Jahr die französischen Parks zu besuchen und bietet mir darüber hinaus noch einige weitere Vorteile: so bekomme ich z.B. kostenlos einen PhotoPass+ dazu, der ein ganzes Jahr gültig ist, erhalte 15% Rabatt in den Restaurants der Disneyparks, Hotels und im Village, kann in den Shops mit 20% Rabatt einkaufen und habe darüber hinaus noch Zutritt zu speziellen VIP-Bereichen für die Paraden und die allabendlich stattfindende Show Illuminations. Mit 449,- € hat die Jahreskarte zwar auch einen ziemlich stolzen Preis, da ich sie aber jetzt schon wirklich sehr viel benutzt habe und sie in diesem Jahr auch noch für weitere zwei Besuche verwenden werde, hat sich der Erwerb für mich persönlich schon mehr als ausgezahlt. Ich kann aber auch verstehen, wenn manch einer sagt, dass ihm diese Anschaffung einfach zu teuer ist. 

    Allerdings habe ich mich im Zuge dieses Artikels auch gefragt, wie man hier auch sparen kann, wenn man noch nicht im Besitz einer Jahreskarte ist. Natürlich wird so ein Aufenthalt umso teurer, je länger man ihn gestaltet, da natürlich dementsprechend viele Tage Parkeintritt anfallen. Dementsprechend gibt es verschiedene Möglichkeiten, damit umzugehen. 

    Derzeit würde ich als Tagesbesucher z.B. durchaus überlegen, ob sich ein Ticket für beide Parks über den gesamten Aufenthalt tatsächlich lohnt. Da im Walt Disney Studios Park gerade weitreichende Umbaumaßnahmen stattfinden, gibt es hier nicht wirklich viel, um sich lange dort aufzuhalten und die spannenden Attraktionen kann man durchaus innerhalb eines Tages – vor allem unter der Woche – besuchen. Hier ließe sich also bereits durch den Erwerb eines Tickets für nur einen Park etwas Geld sparen.

    Außerdem ließe sich bei einem längeren Trip von 5 Tagen natürlich auch mal ein Tag Pause von Disney einlegen. Stattdessen könnte man z.B. mal ins Val d’Europe fahren, dort durch die Shops und Cafés schlendern und einfach mal die Seele baumeln lassen. Das kostet – sofern man seinen Kaufrausch im Zaum hält – nicht viel und kann vor allem auch dabei helfen, all die gemachten Eindrücke erst einmal zu verarbeiten.

    Möchte man aber tatsächlich volle 5 Tage in den Parks verbringen, wäre aus meiner Sicht die beste Variante wohl der Erwerb der Magic Flex-Jahreskarte. Sie kostet zwar auch bereits 259,- € und ist im Vergleich zur Infinity lediglich an 300 Tagen im Jahr gültig, allerdings bekommt man dafür auch schon 10% Rabatt in den Shops des Disneylands und kann sogar einen PhotoPass+ zum reduzierten Preis von 65,- € erwerben, der dann ein ganzes Jahr gültig ist. Und nach einer einmaligen Anzahlung von 60,- € ist es sogar möglich, die Jahreskarte dann über zwölf Monate in Raten von je 19,- € pro Monat abzubezahlen. Für manchen vielleicht auch ein Anreiz, damit sich eine solche Anschaffung dann über das Jahr hinweg gleichmäßiger verteilt und den Geldbeutel damit nicht auf einmal allzu sehr belastet. Und natürlich ist eine Jahreskarte dann immer auch ein Anreiz, noch ein zweites Mal zu fahren, wenn man sie schon einmal hat. Wobei das Thema Jahreskarten dann ohnehin noch einmal einen eigenen Artikel wert ist, um näher beleuchtet zu werden.

    © Florian Ahlborn
    © Florian Ahlborn

    SCHRITT #4: VERPFLEGUNG

    Ein weiterer Punkt, bei dem man bei einem Besuch im Disneyland Paris sparen kann, ist eindeutig die Verpflegung. Natürlich ist es verführerisch, wenn man schon mal dort ist, kaum etwas mitzunehmen und einfach darauf zu vertrauen, dass es ja im Park alle möglichen Leckereien wie den PineappleWhip oder eine Mickey-Waffel (siehe oben) zu kaufen gibt. Doch das kann eben sehr schnell auch massiv den Geldbeutel belasten. Ein Softgetränk (0,5l) für 3,49€, ein belegtes Baguette für 7,49€, geschweige denn von den Buffet-Restaurants, die dann gleich pro Person 34,99€ kosten (wenngleich dieser Preis auch All-you-can-eat bedeutet und sogar Getränke beinhaltet) – all dies kann und wird zwangsläufig schnell ins Geld gehen. 

    Wer also auch hier ein wenig sparsamer unterwegs sein möchte, sollte vorsorgen und sich einfach vorab eindecken. Entweder in einem Supermarkt in einem der Orte rund um das Disneyland herum oder – sollte man kurzfristig etwas brauchen – eben im Bahnhof Chessy, der sich ja direkt zwischen dem Eingang zu den Parks und dem Disney Village befindet. Hier lässt sich zumindest etwas kostengünstiger als im Park einkaufen. Auch der Besuch einiger Restaurants im Village wäre denkbar, denn dort gibt es  mit McDonalds, FiveGuys oder auch Vapiano bekannte Ketten, bei denen man schon für ein etwas kleineres Budget essen kann. Außerdem gibt es für den Durst – vor allem an heißen Tagen wichtig – über den Park verteilt Wasserspender, an denen Ihr vollkommen kostenlos Eure selbstgebrachten Trinkflaschen auffüllen könnt. Das finde ich auch richtig klasse. 

    Und wenn Ihr abends noch etwas von Eurem täglichen Budget übrig hat und Euch mit einer kleine Leckerei belohnen wollt, habe ich an dieser Stelle für alle Schäppchen-Jäger unter Euch sogar noch einen kleinen Geheimtipp: 

    Bei meinen bisherigen Besuchen bin ich nach der allabendlichen Feuerwerk-Show Illumination bereits mehrmals im Boardwalk Candy Palace auf der Main Street U.S.A. gewesen, um mir dort zum Abschluss des Tages noch einen Mickey-Cookie zu kaufen. Und jedes Mal habe ich nach dem Bezahlen festgestellt, dass ich statt des georderten und bezahlten einen Cookies (Preis: 2,99 €) tatsächlich zwei Exemplare dieser leckeren Köstlichkeit in meiner Tüte hatte. Das kann natürlich Zufall gewesen sein, aber wenn Ihr Lust habt, dann probiert es doch auch einmal aus und berichtet mir, ob bei Euch auch ein klein wenig Pixie Dust mit in das Tütchen geweht ist! Gerade diese Geschichten sind es für mich ja, die einen Besuch in Paris immer noch ein klein wenig magischer und besonderer machen!

    © Sascha Meyer
    Auch wenn eine Reise ins Disneyland Paris immer kein vollkommen günstiges Unterfangen ist, hoffe dennoch, Ihr habt mit meinem kleinen Artikel ein paar Anregungen bekommen, wie man auch mit einem etwas kleineren Budget eine schöne Reise in die französischen Parks planen kann. Für meinen Besuch vom 31. Juli bis 4. August 2019 habe ich mir hierzu auch noch eine kleine Challenge überlegt, die ich an einem der Tage im Park durchführen möchte. Ihr wollt wissen, was genau ich vorhabe? Dann folgt mir auf jeden Fall auf Facebook & Instagram, um dieses kleine Projekt auf keinen Fall zu verpassen. Nähere Informationen dazu gibt es dann, wenn ich tatsächlich vor Ort bin. Also: seid gespannt!

    Vielleicht habt Ihr ja in der Zwischenzeit auch noch ein paar weitere Tipps, wie man während des Aufenthalts bei Mickey & Co. noch den ein oder anderen Euro einsparen kann. Hinterlasst diese doch gerne unter diesem Artikel in den Kommentaren! Aber auch über Feedback zu diesem oder auch anderen Artikeln meines Blogs freue ich mich sehr.

    Für heute wünsche ich Euch noch einen schönen Tag und verbleibe bis zum nächsten Mal

    Euer RainbowMickeyRunner

    Florian

    Mickey 2.0: essentielle Apps für Deinen Besuch

    Mickey 2.0: essentielle Apps für Deinen Besuch

    TIPPS & TRICKS

    Mickey 2.0

    essentielle Apps für Deinen Besuch

    Florian (RainbowMickeyRunner), Hamburg

    23. Juni 2019

    Smartphones sind aus unserem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Und so wundert es auch nicht, dass es auch bei einem Besuch im Disneyland Paris meistens unser ständiger Begleiter ist. Deshalb stelle ich Euch in meinem heutigen Artikel 4 Apps vor, die Euren Aufenthalt bei Mickey & Co. ein klein wenig entspannter und komfortabler gestalten. Los geht’s!

    Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber für mich ist mein Smartphone inzwischen tatsächlich mein ständiger Begleiter in sämtlichen Lebenslagen. Auch wenn dies gelegentlich auch einige Nachteile mit sich bringt (und mir einige Menschen sogar vorwerfen, ich wäre ein wenig handy-süchtig) möchte ich den Komfort und die Funktionalität dieser kleinen Dinger einfach nicht mehr missen, da es für mich einfach praktisch ist viele verschiedene Funktionen in einem Gerät zur Verfügung zu haben: schnell ein Foto machen, kurz einen Fun Fact online recherchieren oder einfach die aktuelle Wettervorhersage abrufen. All dies ist mit dem Smartphone heutzutage innerhalb weniger Sekunden möglich. Und deshalb bekommt Ihr jetzt auch von mir meine vier Lieblings-Apps vorgestellt, auf die ich bei meinen Besuchen im Disneyland Paris immer wiederzurückgreife:

    Quelle: Disneyland Paris (InsidEars)

    Disneyland Paris – die offizielle Park-App

    Natürlich geht zu Beginn zunächst kein Weg an der offiziellen App des Disneyland Paris vorbei. Fristete diese lange Jahre eher ein Schattendasein und wurde immer wieder nur sporadisch aktualisiert, hat sich hier in 2019 sowohl im Erscheinungsbild, als auch bei den angebotenen Leistungen einiges getan.



    Da man sich in den französischen Parks für die nächsten Jahre das Thema Digitalisierung groß auf die Fahne geschrieben hat, kann man sich hier in den nächsten Jahren auf viele tolle neue Features freuen! So soll es ab Herbst möglich sein, Tickets auch digital über die App erwerben zu können und nicht mehr ausdrucken zu müssen. Außerdem soll es eine intuitive Navigation geben, die z.B. Restaurantalternativen und den Weg dorthin vorschlagen kann, sollte der gewählte Ort gerade stark überlaufen sein. Ein erklärtes langfristiges Ziel ist dabei aber vor allem, den Besuchern vor, während und auch nach ihrem Besuch ein Maximum an Möglichkeiten zu bieten, seinen Aufenthalt selbständig vorzubereiten.

    Derzeit ist es z.B. bereits möglich, sich die aktuellen Wartezeiten anzeigen zu lassen, selbständig seine Restaurantreservierungen vorzunehmen, die Parköffnungszeiten und das aktuelle Programm abzurufen oder sich seine ganz eigene Wunschliste mit allen Attraktionen, Meet & Greets und Show anzufertigen, damit man auf keinen Fall etwas verpasst.

    Die App ist selbstverständlich kostenlos und kann hier auf dem iPhone und hier auf jedem Android-Smartphones installiert werden.

    © Disneyland Paris (PhotoPass)
    © Disneyland Paris (PhotoPass)

    Disneyland Paris PhotoPass –
    die offizielle App für magische Fotoerinnerungen

    Ob nun für Fotos mit Mickey, Minnie & Co oder ein Schnappschuss während der wilden Fahrt mit der Big Thunder Mountain Railroad oder kurz vorm freien Fall im Hollywood Tower of Terror – für all diese Gelegenheiten ist für mich immer die Disneyland Paris PhotoPass-App zur Stelle. Sie ist der ideale Begleiter, um sich die gerade gemachten Fotos anzuschauen, digital an Freunde & Familie weiterzuschicken oder in den soziale Netzwerken zu teilen.

    Damit die App funktioniert, müsst Ihr Euch zunächst hier ein Benutzerkonto anlegen und natürlich einen PhotoPass+ zum Preis von 74,99€ (Stand: Juni 2019) erwerben. Mit diesem erhaltet Ihr über einen Zeitraum von 10 Tagen sozusagen eine Foto-Flatrate und könnt bei Meet & Greets sowie an ausgewählten Attraktionen so viele Fotos von Euch machen lassen, wie Ihr wollt. Genauere Informationen hierzu findet Ihr auch noch einmal in diesem Beitrag von mir!

    Den großen Vorteil der App sehe ich dabei tatsächlich darin, dass Ihr auf alle Eure Fotos jederzeit Zugriff habt. Vor allem bei den Meet & Greets kann es – vor allem bei hohem Besucheraufkommen – etwas Zeit in Anspruch nehmen, bis die Fotos auf dem Handy angezeigt werden, aber vor allem für die Attraktions-Fotos ist die App genial! Im Anschluss an die Fahrt könnt Ihr nämlich einfach direkt an die Bildschirme gehen, auf denen die geschossenen Fotos angezeigt werden und diese dann kinderleicht über einen QR-Code Eurem Konto hinzufügen. Das Anstellen an den PhotoBooth-Kassen entfällt dadurch und Ihr könnt Euch direkt weiter zum nächsten Programmpunkt aufmachen

    Auch diese App ist selbstverständlich kostenlos und kann von Euch hier auf dem iPhone und hier auf jedem Android-Smartphones installiert werden.

    Quelle: Screenshot (www.magipark.com)

    MagiPark – alle Wartezeiten auf einen Blick

    Vor allem zu Spitzenzeiten im Sommer und zu Weihnachten kann es in beiden französischen Parks schnell mal sehr voll werden. Gerade dann ist es wichtig, die Wartezeiten bei den einzelnen Attraktionen im Auge behalten zu können, um ggf. kurzfristig umzuplanen und die kostbare Zeit nicht mit Schlangestehen zu vergeuden.



    Hierfür benutze ich gerne die MagiPark-App. Diese ist zwar nicht offiziell vom Disneyland Paris, bietet aber aus meiner Sicht zahlreiche spannende und vor allem praktische Features. So könnt Ihr zum Beispiel eine eigene Liste mit Favoriten anlegen, um Eure Lieblingsattraktionen stets im Auge zu behalten. Außerdem gibt es eine Benachrichtigungsfunktion, bei der Ihr eigenständig eine maximale Zeit eingeben könnt, die Ihr für einen Ride anstellen wollt. Fällt die Wartezeit im Laufe des Tages unter diesen Wert, informiert Euch die App darüber und dem Fahrspaß sollte nichts mehr im Wege stehen. Und selbstverständlich gibt die App auch über technische Probleme und Fahrtunterbrechungen einzelner Attraktionen Auskunft.



    Offen gestanden benutze ich diese App durch ihre Zuverlässigkeit und das klare und übersichtliche Design inzwischen sogar viel mehr als die offizielle App des Disneylands selber, aber das ist selbstverständlich auch immer Geschmackssache. Der einzige Wermutstropfen für Android-Smartphone-Benutzer ist, dass es diese App leider nur für das iPhone gibt. Hier geht es dafür direkt zum kostenlosen Download!

      © Florian Ahlborn

      Lineberty – die App für Meet & Greets
      im Walt Disney Studios Park

      Die letzte App, die ich Euch vorstellen möchte, benötigt Ihr für einige Meet & Greets mit Disney-Figuren in den Walt Disney Studios. Hier gibt es verschiedene Outdoor-Treffpunkte, um sich beispielsweise mit Mickey, Minnie, Pluto oder den Helden aus den Toy Story-Filmen wie Woody oder Buzz Lightyear ablichten zu lassen.

      

Allerdings kann man hier nicht einfach vorbeikommen, sondern muss sich sozusagen digital in eine Warteschlange einreihen. Dies Procedere läuft über die Lineberty-App. Das System öffnet dabei jeden Tag eine viertel Stunde bevor die Figuren an den jeweiligen Orten eintreffen, sodass Ihr Euch dann online einchecken und Euch virtuell in die Reihe der Wartenden gesellen könnt. Während Ihr dann durch die Parks flaniert oder vielleicht auch schon die ein oder andere Attraktion besucht, hält Lineberty für Euch die Stellung in der Schlange.

      

Ist es dann schließlich so weit und Eure Nummer hat sich an die Spitze vorgearbeitet, bekommt Ihr durch die App eine Mitteilung und könnt Euch ganz entspannt zur Toon Plaza begeben, wo Ihr dann lediglich noch einmal ganz kurz warten müsst, bevor Ihr Euer ersehntes Erinnerungsfoto machen könnt.



      Zu erwähnen ist jedoch, dass die Plätze täglich selbstverständlich sehr begehrt und meistens auch immer kurz nach dem Öffnen des Systems ausgebucht sind. Ihr solltet Euch deshalb hierfür am besten einen Timer stellen und rechtzeitig – ggf. auch mit mehreren Telefonen online gehen. Wichtig ist nämlich auch, dass Ihr pro Gerät immer nur ein virtuelles Warteticket bekommt! Wollt Ihr also mehrere Figuren an einem Tag auf diese Weise sehen, müsst Ihr auch eine entsprechende Anzahl an Geräten verwenden. Die Personenanzahl, die zu dem Meet & Greet mitkommen wollen, kann man dann individuell einstellen. Außerdem müsst Ihr beachten, dass die App auf die Standortbestimmung Eures Smartphones zugreifen kann. Denn eine Reservierung ist nur dann möglich, wenn Ihr Euch in der Umgebung der Parks befindet. Beachtet Ihr aber diese kleinen Hinweise, sollte es alles eigentlich reibungslos klappen.



      Und natürlich ist auch diese App kostenlos und kann hier für iPhone und hier für Android-Smartphones heruntergeladen werden.

      © Florian Ahlborn

      Das waren also meine vier Lieblings-Apps, die ich bei meinen Aufenthalten im Disneyland Paris immer zur Hand habe. Selbstverständlich gibt es noch viele weitere, die für Euch nützlich sein können… ob nun für aktuelle Wettervorhersagen, das Bearbeiten von Fotos & Videos oder oder oder… überlegt am besten vorab, was Ihr alles benötigt und ladet es Euch bereits vor der Abreise aus Deutschland auf Euer Smartphone. Zwar gibt es inzwischen fast flächendeckend in beiden Parks kostenloses und sogar recht stabiles WLAN, dennoch finde ich es immer gut, wenn man vor der Reise bereits alles beisammen hat, sich vielleicht sogar schon einmal ein wenig mit der Benutzung vertraut machen kann und sich dann über all diese Dinge keine Gedanken mehr machen muss.



      Nun bin ich aber trotzdem auch noch einmal gespannt, was für Euch in Bezug auf Apps bei einem Besuch im Disneyland Paris auf keinen Fall fehlen darf. Vielleicht gibt es ja sogar noch etwas wichtiges, was ich hier vergessen haben, aufzuführen, dann postet es gerne unter diesen Beitrag in die Kommentare!

      Für heute wünsche ich Euch nun wie immer noch einen schönen Tag und verbleibe bis zum nächsten Mal

      Euer RainbowMickeyRunner

      Florian

      Bitte recht freundlich!

      Bitte recht freundlich!

      MEET & GREETS

      Bitte recht freundlich!

      Florian (RainbowMickeyRunner), Hamburg

      12. Juni 2019

      Ein Foto mit Mickey & seinen Freunden gehört wohl für viele unweigerlich zu einem Aufenthalt im Disneyland Paris dazu. Doch wo genau trifft man überhaupt die Figuren, was gibt es zu beachten und kostet mich das ganze irgendetwas extra? Davon lest Ihr in diesem Artikel! Viel Spaß dabei!

      Hand aufs Herz: Wer von Euch hat nicht schon einmal davon geträumt, gemeinsam mit Mickey, Minnie, Donald oder Goofy auf einem Foto zu posieren? Die zahlreichen Charaktere und Figuren von Disney, die jeden Tag in den französischen Parks unterwegs sind, sind sicher für viele Besucher ein wichtiger Beweggrund, sich nach Paris aufzumachen und vor Ort noch einmal vollkommen zum Kind zu werden, wenn Mickey sie herzlich umarmt oder Tigger mit Ihnen Späße treibt. Die große Beliebtheit der Charaktere führt jedoch auch dazu, dass dieser ganz besondere, magische Moment ein wenig geplant sein will.

      Aus meiner Sicht lohnt es sich auf jeden Fall, sich vor seinem Aufenthalt bereits ein wenig damit zu beschäftigen, wo man seine Lieblinge antreffen könnte, damit es dann auch wirklich klappt. Aufgrund der immer weiter wachsenden Besucherzahlen ist es inzwischen logistisch nämlich nicht mehr möglich, dass die Charaktere einfach so frei im Park herumspazieren und Ihr sie einfach um ein Foto bitten könnt. Stattdessen gibt es hierfür nun feste Treffpunkte, an denen Ihr auf Euren jeweiligen Liebling treffen, Euch ein Autogramm abholen und selbstverständlich auch ein gemeinsames Foto machen könnt.

      Allerdings unterscheiden sich die Vorgehensweise hierbei ein wenig zwischen dem Disneyland und den Walt Disney Studios. Und darüber hinaus gibt es noch zwei weitere Möglichkeiten für einen gemeinsamen Schnappschuss. Ihr wollt wissen, welche das sind, dann lest auf jeden Fall bis zum Ende!

      © Florian Ahlborn

      Disneyland Park:
      Anstellen & Warten, aber gewusst wie! 

      Im französischen Hauptpark gibt es zunächst einmal verschiedene feste Orte, an denen Charaktere zu festgelegten Zeitfenstern auf Euch warten. Die genauen Zeiten hierfür findet Ihr stets im aktuellen Programm der Parks, welches Ihr auch im Vorfeld Eures Besuchs bereits hier anschauen oder herunterladen könnt. (Die aktuelle Version steht dabei meistens freitags für die darauffolgende Woche zur Verfügung. Manchmal kann es aber auch sein, dass sich das Programm etwas verspätet. Am Eingang der Parks erhaltet Ihr auf jeden Fall immer die aktuelle Version zum Mitnehmen.)

 

      An diesen Plätzen stellt Ihr Euch einfach an und wartet darauf, dass Ihr an die Reihe kommt. Derzeit könnt Ihr auf diese Weise ganz unterschiedlichen Charaktere wie Alice, Winnie Pooh, Tigger, Minnie, Goofy, Donald, Stitch, Balu, Peter Pan, Aladdin und viele weitere mehr treffen. Außerdem gibt es auch immer mal wieder Charaktere, die unangekündigt auftauchen und dann für Fotos und Autogramme bereitstehen. Meine liebe Freundin Moni Mouse hat hierzu auch ein spannendes Video auf YouTube veröffentlicht, welches Euch vielleicht interessiert und das Ihr hier anschauen könnt.

      Gute Nachrichten gibt es außerdem für Freunde von Mickey selber. Er hat selbstverständlich sein eigenes kleines Häuschen namens Meet Mickey im Fantasyland (direkt neben „Peter Pan’s Flight“), in dem er tagtäglich auf Euch wartet. Vor allem ist hier auch während des Wartens für gute Unterhaltung gesorgt, sollte es doch einmal ein wenig länger dauern. Im Wartebereich laufen nämlich ununterbrochen alte Zeichentrickfilme mit ihm, sodass man sich die Zeit hier ganz gut vertreiben kann.



      Aber auch für alle Fans der Disney-Prinzessinnen gibt es einen speziellen Ort, an dem Märchenträume wahr werden – nämlich den Princess Pavilion, in dem man jeden Tag vormittags und nachmittags jeweils auf eine der vielen königlichen Hoheiten treffen kann. Leider erfährt man immer erst am Tag selber vor Ort, welche Prinzessin auf die Besucher wartet – und manchmal gibt es sogar dann immer noch nachmittags einen Überraschungsgast. Aber das macht die Sache dann vielleicht auch immer wieder ein klein wenig spannender. In der Regel wechseln sich hier Cinderella, Dornröschen, Belle, Rapunzel und Arielle ab. (Anna und Elsa indessen werdet Ihr hier leider vergebens suchen… diesbezüglich müssen wir uns wohl mit einem eigenen Meet & Greet noch so lange gedulden, bis in einigen Jahren der neue Erlebnisbereich in den Walt Disney Studios fertiggestellt ist. Für den Übergang soll es aber zur Weihnachtszeit die Möglichkeit geben, die beiden Arendelle-Schwestern im ehemaligen Art of Animations in den Walt Disney Studios zu treffen. Das ist doch schon mal etwas!)

      Allerdings solltet Ihr bei diesen beiden Orten beachten, dass sich hier meistens schon früh am Tag sehr lange Warteschlangen bilden. Wollt Ihr dies vermeiden, so rate ich Euch, sowohl den Princess Pavilion als auch Meet Mickey so früh morgens wie möglich aufzusuchen. Da der Princess Pavilion täglich immer schon während der Extra Magic Time öffnet, ein Treffen mit den Prinzessinnen gleichzeitig jedoch auch sehr begehrt ist, kommt es hier häufig bereits nach kurzer Zeit zu Wartezeiten von 60 Minuten und mehr. Deshalb ist mein Tipp für alle, die dies umgehen wollen: wenn ihr die Extra Magic Time durch einen Aufenthalt in einem Disney-Hotel oder auch eine Jahreskarte (Magic Plus oder Infinity) nutzen dürft, dann tut dies auf jeden Fall und seid am besten kurz vor Beginn der Extra Magic Time bereits am Parkeingang.

      Sobald Ihr den Park betreten dürft, solltet Ihr Euch dann raschen Schrittes (entweder durchs Schloss oder rechterhand daran vorbei) zum Princess Pavilion begeben. Dadurch habe ich in der Vergangenheit teilweise entweder gar nicht oder nur 15 bis 20 Minuten warten müssen, bis ich mit Cinderella & Co. für ein Foto posieren konnte. Dafür habe ich mir aber teilweise auch schon – kein Scherz – Wettläufe mit Familien mit Kinderwägen geliefert! Aber was tut man nicht alles für ein royales Foto am Morgen! 

Mickey indessen könnt Ihr direkt zur regulären Parköffnung ab 10Uhr treffen – da ist es dann auch noch nicht so voll. Über den Tag hin steigen hier die Wartezeiten meistens an, während sie abends, wenn die meisten Besucher zum Abendessen gehen, aber auch wieder sinken. Haltet hier am besten mit den jeweiligen Apps einfach die Wartezeiten im Auge und entscheidet für Euch individuell, ob es sich für Euch noch lohnt, sich anzustellen!

       

      © Disneyland Paris (PhotoPass)
      © Disneyland Paris (PhotoPass)
      © Disneyland Paris (PhotoPass)

      Walt Disney Studios Park:
      Warteschlange 2.0 mit der Lineberty App!

      Im etwas kleineren der beiden französischen Parks liegt der Fokus bei den zu treffenden Charakteren vor allem auf den Helden aus Toy Story wie Woody oder Buzz Lightyear, aber auch Mickey, Minnie, Goofy oder Pluto sind hier auf der Toon Plaza oder am Place des Frères Lumière vertreten. Außerdem gibt es passend zu den wechselnden Saisons immer wieder auch spezielle Charaktere, mit denen Ihr Fotos machen könnt. Im Winter während der Star Wars-Saison war dies z.B. Chewbacca, während man jetzt im Frühjahr im Rahmen der Marvel-Saison mit Superhelden wie Captain America, Captain Marvel oder auch Spiderman zusammentreffen konnte. 

Wichtig ist, dass für einige dieser Meet & Greets im Walt Disney Studios Park eine App namens Lineberty zum Einsatz kommt, die Ihr im Vorhinein auf Eurem Smartphone installieren müsst. (Die App ist selbstverständlich kostenlos und ihr findet Sie fürs iPhone im Apple App Store hier oder im Google PlayStore hier für alle Android-Smartphones.)

      Täglich ab 9:45Uhr und um 14:15Uhr gibt Euch die App dann die Möglichkeit, einen Platz in einer virtuellen Warteschlange einzunehmen, bevor die Charaktere Euch ab 10 bzw. 14:30Uhr begrüßen. Hierfür wählt Ihr in der App einfach die Walt Disney Studios aus, klickt auf die jeweilige Figur, die ihr treffen wollt, gebt die Personenanzahl an, mit der Ihr vorbeischauen wollt und bekommt dann im Anschluss eine Nummer zugewiesen. Die App arbeitet im weiteren Verlauf Stück für Stück die Wartenden ab und schickt Euch kurz bevor Ihr an der Reihe seid, eine Nachricht zu, sodass Ihr Euch langsam zum jeweiligen Treffpunkt begeben könnt und dann ohne viel Wartezeit vor Ort an die Reihe kommt.

      Damit die App einwandfrei funktioniert und ihr beim Buchen keine Enttäuschung erlebt, solltet Ihr lediglich darauf achten, morgens bzw. mittags wirklich rechtzeitig online zu sein, damit ihr auf jeden Fall einen der Plätze erhaltet. Außerdem müsst Ihr der App Zugriff auf Euren Standort erlauben, da nur Besucher, die sich wirklich in der Nähe der Parks aufhalten, Reservierungen tätigen können. Und solltet Ihr morgens wider Erwarten doch kein Glück gehabt haben und alle Plätze bereits vergeben sein, dann schaut ruhig über den Tag immer noch einmal in die App – manchmal gibt es auch noch kurzfristig Zeitfenster, die man dann noch reservieren kann!

 Und letztendlich gibt es auch in den Walt Disney Studios immer wieder Charaktere, die unangekündigt auftauchen und bei denen Ihr Euch auch ohne eine vorherige Reservierung anstellen könnt.

      © Florian Ahlborn
      © Florian Ahlborn

      Disney-Hotels:
      täglicher Fototermin mit wechselnden Disney-Charakteren

      Eine dritte Möglichkeit bietet sich für alle Besucher der Disney-Hotels Santa Fe, Cheyenne, Sequoia Lodge, Newport Bay Club & des Disneyland Hotels. Jeden Tag gibt es nämlich auch hier von 8:15 bis 11:00Uhr in den jeweiligen Hotellobbys die Gelegenheit, eine täglich wechselnde Disney-Figuren zu treffen. Der große Vorteil hierbei ist für mich, dass meiner Erfahrung nach die Schlangen tatsächlich meistens nicht so lange sind wie manchmal in den Parks. Bei meinem letzten Besuch Anfang Juni haben wir hier in der Sequoia Lodge nach dem Frühstück eigentlich nie länger als 15-20 Minuten gewartet und hatten dadurch die Gelegenheit, sowohl Goofy als auch Mickey persönlich zu treffen. Als Variante neben den Meet & Greets in den Parks auf jeden Fall eine sehr schöne Alternative, die ich jedem nur wärmstens ans Herz legen kann!

      © Disneyland Paris (PhotoPass)
      © Disneyland Paris (PhotoPass)

      Disney-Restaurants: Frühstück, Mittag- oder Abendessen
      mit Mickey, Prinzessinnen & Co.

      Und zu guter Letzt gibt es natürlich auch noch die Möglichkeit, im Rahmen eines gemeinsamen Essens, mit den Disney-Figuren in Berührung zu kommen und ein gemeinsames Foto zu machen. Hier gibt es unterschiedliche Optionen – sowohl in den Parks selber, als auch im Disneyland Hotel bzw. im Disney Village, die ich Euch nachfolgend einfach einmal aufliste:



      • Plaza Gardens Restaurant (Disneyland Park)
        • Frühstück mit Mickey & Co.
        • 35,- € pro Person 
      • Auberge de Cendrillon (Disneyland Park)
        • Frühstück & Mittagessen mit den Prinzessinnen
        • 49,- € Erwachsene / 39,- € Kinder (Frühstück)
        • 77,- € Erwachsene & 45,- € Kinder (Mittagessen)
      • Inventions (Disneyland Hotel)
        • Mittag- & Abendessen mit Mickey & Co.
        • Preise: 69,- € Erwachsene & 39,- € Kinder
      • Café Mickey (Disney Village)
        • Abendessen mit Mickey & Co.
        • 65,- € Erwachsene & 35,- € Kinder

      
Wie Ihr seht, ist dies alles durchaus etwas hochpreisiger, dafür nehmen sich die Figuren aber tatsächlich immer wieder auch viel Zeit für die einzelnen Tische und man hat neben dem Essen immer noch genug Gelegenheit, um Autogramme zu bekommen, Fotos zu schießen und natürlich vor allem gemeinsam jede Menge Spaß zu haben.

      © Florian Ahlborn

      Photopass+ oder eigenes Smartphone bzw. Kamera?

      Bleibt zuletzt noch die Frage, womit man am besten die Fotos macht bzw. machen lässt? Hier habt Ihr zwei Möglichkeiten: entweder Ihr lasst einfach Fotos mit Eurem eigenen Smartphone oder der eigenen Kamera von Euch machen – selbstverständlich vollkommen kostenlos – oder Ihr lasst Euch von professionellen Disney-Fotografen fotografieren.

      Ich gebe dabei unumwunden zu, dass ich bei meinen bisherigen Besuchen dabei stets auf den PhotoPass+ zurückgegriffen habe. Dies ist sozusagen ein Flatrate-Angebot, bei dem sämtliche von Euch geschossenen Fotos im Rahmen eines Aufenthalts von maximal 10 Tagen – sowohl bei Meet & Greets als auch bei einzelnen Attraktionen – für ein Jahr auf einem virtuellen Konto gespeichert werden. Ihr könnt dann vollkommen frei entscheiden, was Ihr mit den Fotos machen wollt: selbständig zu Hause ausdrucken, digital an Freunde und Verwandte versenden oder natürlich auch auf Plattformen wie Facebook oder Instagram hochladen und teilen. Alles ist möglich!

      Zum Preis von 74,99€ bekommt Ihr dabei jeweils drei einlesbare Kärtchen, die Ihr bei einer größeren Gruppe auch untereinander aufteilen könnt und dadurch selbst dann noch Fotos voneinander machen lassen könnt, wenn Ihr Euch als Gruppe im Park mal trennen solltet. Der PhotoPass+ ist also nicht personengebunden, sondern kann völlig legal auch von mehreren Personen gleichzeitig verwendet werden. (Zum PhotoPass+ gibt es übrigens ebenfalls eine App – diese könnt Ihr hier fürs iPhone und hier für Android-Phones installieren.)

      Ihr müsst einfach für Euch selber entscheiden, ob sich der Kauf lohnt, denn man sollte nicht unerwähnt lassen, dass bei den Meet & Greets nicht immer automatisch auch Disney-Fotografen zur Verfügung stehen und beim gemeinsamen Essen müsst Ihr generell immer Eure eigenen Geräte benutzen. An welchen Orten Ihr auf Fotografen des Disneyland treffen könnt, gibt am besten das tagesaktuelle Programm Auskunft! Findet Ihr hinter dem jeweiligen Meet & Greet das PhotoPass-Symbol, sollte auf jeden Fall ein professioneller Fotograf zur Stelle sein. 

      Aber selbstverständlich machen bei allen Treffpunkten sowohl die anwesenden Castmember als auch die Fotografen auch gerne mit Eurem Smartphone oder Eurer eigenen Kamera Bilder von Euch und den Charakteren! Habt hier keine Scheu… es helfen Euch wirklich alle immer gerne weiter und machen sogar auch dann noch weitere Fotos von Euch, wenn Ihr den PhotoPass+ bereits Euer Eigen nennt.

      Übrigens rate ich Euch auf jeden Fall bei Meet Mickey und im Princess Pavilion Fotos durch die dortigen Fotografen machen zu lassen! Hier ist die Beleuchtung nämlich so eingestellt, dass meiner Erfahrung nach Bilder mit dem Smartphone eigentlich immer gnadenlos unterbelichtet sind. Und es wäre doch schade, wenn man dann im Anschluss von diesem besonderen Moment keine vernünftigen Fotos hat!

      Solltet Ihr Euch im Vorhinein nämlich unsicher darüber sein, ob sich die Anschaffung eines PhotoPass+ für Euch lohnt so ist das überhaupt kein Problem! Erstens, weil man ab einem Preis von 15,99€ auch Fotos einzeln erwerben kann und zweitens, weil Euch alle Fotografen auch dann fotografieren, wenn Ihr noch keinen PhotoPass+ besitzt. Ihr bekommt dann im Anschluss einfach ein Papierkärtchen mit einem Barcode darauf, mit dem Ihr in verschiedenen Shops (u.a. in Flora’s Boutique auf der Main Street U.S.A. oder auch im Thunder Mesa Mercantile im Frontierland) die Bilder anschauen und bei Gefallen einem PhotoPass+, den Ihr neu erwerbt, hinzufügen könnt. So geht Ihr kein Risiko ein, dass sich die Kosten eventuell am Ende nicht rentieren könnten.

      Wie Ihr seht, gibt es also jede Menge Möglichkeiten und Varianten, sich ein tolles Erinnerungsfotos mit Mickey & Co zu sichern. Ich hoffe, ich konnte Euch ein paar neue Informationen hierüber geben, freue mich aber ebenso, wenn Ihr weitere Tipps & Tricks mit uns in den Kommentaren teilt. Und natürlich interessiert mich auch, was bereits vielleicht Euer schönstes oder auch lustigstes Treffen mit einer Disney-Figur war!

      Für heute wünsche ich Euch nun erst einmal noch einen schönen Tag und verbleibe bis zum nächsten Mal

      Euer RainbowMickeyRunner 

      Florian

       

      Sei hier Gast!

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      KULINARISCHES

      Sei hier Gast!

      Florian (RainbowMickeyRunner), Hamburg

      5. Juni 2019

      Ein Besuch im Disneyland Paris macht hungrig. Deshalb stelle ich Euch heute einmal zwei meiner Lieblingsrestaurants vor, die ich immer wieder gerne aufsuche. Außerdem verrate ich Euch, wie Ihr am einfachsten und schnellsten eine Tischreservierung vornehmen könnt! Damit steht dem kulinarischen Genuss nichts mehr im Weg! Also dann: Bon Appétit!

      Wenn es ums Thema Essen im Disneyland geht, scheiden sich häufig zunächst einmal die Geister! Den einen ist es schlichtweg einfach zu teuer, die anderen legen keinen großen Wert darauf, weil es eben doch etwas mehr Zeit braucht, ein Restaurant (ob nun mit Buffet oder Bedienung am Tisch) aufzusuchen und dort seine Mahlzeit einzunehmen. 

Ich persönlich genieße es bei meinen Aufenthalten immer wieder sehr, sowohl beim Mittag- als auch beim Abendessen die bis zu diesem Zeitpunkt gemachten Erfahrungen und Erlebnisse noch einmal ein wenig zu verarbeiten und mich eben auch kulinarisch voll und ganz dem Disney-Zauber hinzugeben.

      Denn neben den Schnellrestaurants, die selbstverständlich absolut ihre Daseinsberechtigung haben und sicher für viele Familien mit Kindern die einfachere Variante für ein gemeinsames Essen sind, gibt es ein paar Restaurants, die wirklich eine außerordentlich spannende und leckere Küche anbieten, sodass man bei einem Besuch im Disneyland essenstechnisch tatsächlich keinerlei Abstriche mache muss. Dabei gibt es für mich inzwischen zwei Restaurants, die es mir ganz besonders angetan haben und die ich Euch heute gerne einmal etwas näher vorstellen möchte.

      © Florian Ahlborn
      © Florian Ahlborn

      „Walt’s – an American restaurant“ –
      auf den kulinarischen Spuren von Walt Disney

      Mein erster Restauranttipp befindet sich im Disneyland Park, und zwar genauer gesagt am unteren Ende der Main Street U.S.A kurz vorm Dornröschenschloss. Im Walt’s – an American restaurant geht es – wie der Name schon vermuten lässt – amerikanisch zu. Die Menükarte informiert den Besucher darüber, dass „die Gerichte in diesem Restaurant, das Walt Disneys Namen trägt, in Anlehnung an seine Lieblingsspeisen entstanden sind“, die Küchenchefs dem ganzen jedoch zugleich immer auch eine moderne Note verleihen. Genau diese Beschreibung trifft es für mich eigentlich genau auf den Punkt. Hier gibt es typisch amerikanische Spezialitäten wie Waldorfsalat, amerikanisches Steak oder auch den typischen Cheesecake neu interpretiert, stets in sehr guter Qualität und noch dazu so angerichtet, dass man tatsächlich den Eindruck bekommt, man wäre in einem Sterne-Restaurant zu Gast. Bei meinem Besuch im Rahmen des Magical Pride in der vergangenen Woche habe ich mich für das Walt’s Menü entschieden. Dieses gibt es in zwei Varianten: einmal als zwei-Gang-Menü (mit Vorspeise und Hauptgang) und einmal mit drei Gängen (da kommt dann noch zu den beiden zuvor genannten Gängen das Dessert dazu – letzteres habe ich mir dann aber mit meiner Begleitung geteilt).

      Als Vorspeise entschied ich mich zunächst für geräuchertes Pastrami in Cajun-Gewürzmischung mariniert, Krautsalat mit Ananas & Senf nach traditioneller Art. Schon allein, als der Kellner den Teller brachte, war ich sofort vollkommen begeistert. Ich hatte Pastrami zwar schon einmal bei einer Reise nach New York gegessen, bisher hatte ich es aber eher als Fastfood abgestempelt. So fein zubereitet und mit viel Liebe zum Detail angerichtet, war das ganze jedoch ein ganz anderes Erlebnis, schmeckte äußerst vorzüglich und war deswegen einfach ein wunderbarer Auftakt. 

Als Hauptgang hatte ich mir Fisch ausgesucht, genauer gesagt Seebarsch, einseitig gebraten mit Mais-Reibekuchen, Gemüseallerlei und Safransauce. Auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Der Fisch war schön auf den Punkt angebraten mit kruspriger Haut, das Gemüse nur leicht blanchiert und dadurch immer noch knackig, der Reibekuchen einmal eine ganz neue Variante dieses Klassikers und die Sauce mit ihrem feinen Geschmack nach Safran einfach das Tüpfelchen auf dem i. Angenehm fand ich außerdem auch die Größe der Portion. Es war ausreichend, um satt zu werden und dennoch nicht so viel, dass kein Platz mehr für das Dessert blieb.

      Denn schließlich wartete auf mich ja noch ein süßer Abschluss bestehend aus Sorbet, Eis und Früchten der Saison. Serviert wurde diese süße Kleinigkeit in einer Schale bestehend aus dunkler Schokolade, die ich ja unendlich gern mag – das war also schon einmal ein Volltreffer. Aber auch die verschiedenen Eis- und Sorbetsorten harmonierten gut miteinander. Die genauen Geschmacksrichtungen haben wir bis zum Schluss beide nicht ganz herausgefunden, aber es war definitiv Ananas mit dabei, auch ein klein wenig Ingwer sowie Mango und Maracuja. Alles in allem war dies auf jeden Fall ein sehr feiner Abschluss dieses mittäglichen Menüs.

       

      © Florian Ahlborn
      © Florian Ahlborn
      © Florian Ahlborn

      Der einzige Punkt, der einige von Euch vielleicht etwas abschrecken könnte, ist der Preis. Da das Walt’s zu den Premium-Restaurants im Disneyland Paris zählt, welches die höchste Kategorie (neben Standard und Plus) darstellt, ist ein Essen im Walt’s natürlich nicht ganz günstig. Das 2-Gang-Menü schlägt mit 39,99€ zu Buche, während die 3-Gänge-Version 49,99€ kostet. Selbstverständlich gibt es auch einzelne Gerichte. Diese sind jedoch im Verhältnis zum Menüpreis dann wiederum jedoch so hoch, dass es sich aus meiner Sicht immer lohnt, gleich ein ganzes Menü zu nehmen. Hier gibt es auch wirklich reichlich Auswahl, wie auch die Speisekarte des Restaurants zeigt. 

      Meinerseits bin ich auf jeden Fall immer wieder gerne bereit, diese Preise zu bezahlen, da die Qualität im Walt’s einfach immer wieder unfassbar gut ist und man sich darüber hinaus noch in einem wirklich zauberhaften Ambiente befindet. Es gibt verschiedene Räume mit unterschiedlichen Schwerpunkten: jedes der Länder im Disneyland Paris hat hier seine eigene kleine Hommage erhalten, aber auch das Disneyland Hotel und der berühmte amerikanische Gran Canyon ist Disney-mäßig hier vertreten. Und da sich das Restaurant obendrein im Obergeschoss des Gebäudes an der Main Street U.S.A. befindet, hat man – sofern man das Glück hat, einen Fensterplatz zu ergattern, einen schönen Blick auf das Treiben unten und kann gegebenenfalls sogar – wenn man die richtige Zeit gebucht hat – eine der Paraden beim Essen verfolgen. Dies ist allerdings meistens nur in den Wintermonaten möglich, da das Restaurant meistens nur über Mittag geöffnet hat. Aber auch so ist es ein wunderbarer Platz zum Verweilen, Ausruhen, Genießen und Entdecken.

      © Sascha Meyer
      © Kyrylo Rogovyi

      „Bistrot Chez Rémy“
      französisches Flair mit rattenscharfem Ambiente

      Mein zweites Lieblingsrestaurant befindet sich im Walt Disney Studios Park und spricht mich immer wieder vor allem durch die detailverliebte und auch etwas außergewöhnliche Dekoration an. Wer zum ersten Mal das Bistrot Chez Rémy betritt, wird von den freundlichen Kellnerinnen am Eingang darauf hingewiesen, dass man jetzt auf die größe der kleinen Ratte Rémy aus dem Disney Pixar-Film Ratatouille geschrumpft ist und sich auf ein einzigartiges Erlebnis einstellen soll. Und in der Tat – sobald man im Restaurant steht, erkennt man, dass das Disney Imagineering hier ganze Arbeit geleistet hat. Ob nun überdimensionale Champagnerkorken als Sitzgelegenheit, Tische in Form von  riesigen Marmeladengläsern mit daran befestigten Cocktailschirmchen im XXL-Format oder einer großen Lichterkette an der Decke  – hier taucht man wirklich in eine ganz andere Welt ein.

      Und natürlich – wie sollte es anders sein – kulinarisch steht an diesem Ort selbstverständlich alles im Zeichen der französischen Küche: knackige Salate mit französischem Hartkäse oder deftige Suppen, als Hauptgericht Fisch oder Fleisch mit verschiedenen Saucen, Beilagen und – natürlich – Rémys berühmt-berüchtigtem Ratatouille und zum Dessert französische Klassiker wie Mouse au chocolate, Tartelette aux pommes oder anderes. Hier ist für jeden Gaumen etwas dabei. Seid ihr neugierig geworden? Dann schaut doch hier schon einmal in die Speisekarte!

      Ich hatte mich vergangenen Samstag vorm Magical Pride für das Émile Menü entschieden, bestehend aus Vorspeise, Hauptgang und Dessert zum Preis von 40,99€. Da das Bistrot Chez Rémy zu den Plus-Restaurants gezählt wird – also in die mittlere der drei Kategorien einzuordnen ist – sind die Preise zwar immer noch nicht günstig, aber dennoch im Verhältnis zur Menge durchaus akzeptabel.

      Begonnen habe ich – da es an diesem Tag wahnsinnig heiß war – mit dem Salat mit Cantal-Käse, confierten Tomaten, pochiertem Ei und knackigen Radieschen mit Gartenkräuter-Vinaigrette. Dieser schmeckte wirklich äußerst lecker, einzig das porchierte Ei entsprach nicht ganz meinen Erwartungen. Diese scheint man aufgrund des enormen Besucheraufkommens zu Beginn des Tages vorzuproduzieren, sodass es zwar immer noch schmeckte, aber eben kalt war, was ich das von pochierten Eiern normalerweise anders gewohnt bin. Dies war aber durchaus zu verschmerzen und minderte den Gesamteindruck nur geringfügig.

      Als Hauptspeise gab es dann – natürlich und eigentlich wie immer, wenn ich hier esse, gegrilltes Rindersteak mit Ratatouille, Pommes Frites und Sauce Béarnaise. Mir schmeckt dieses Gericht einfach immer wieder gut. Die Aufmachung des Tellers ist zwar nicht so adrett und filigran wie im Walt’s, doch dem Geschmack tut dies eigentlich keinen großen Abbruch. Das Steak war so wie ich es bestellt hatte, medium gegart und von der Konsistenz her einfach gut. Das Ratatouille wird stets in einem kleinen Töpfchen an der Seite serviert, ebenso wie die Sauce, sodass jeder dann selber entscheiden kann, wie er die verschiedenen Komponenten des Hauptgangs miteinander kombiniert. 

      Zum Dessert hatte ich mich dann noch für das berühmt-berüchtigte Mousse au chocolate (inklusive Mickey-Eiswaffel) entschieden und wurde wahrlich nicht enttäuscht. Es hatte schön fest und dennoch cremig, lecker schokoladig… und hatte wahrscheinlich pro Löffel an die 500 Kalorien. Auf jeden Fall war es eine richtig große Portion, sodass ich nach dem üppigen Hauptgericht doch ganz schön kämpfen musste, um alles aufzuessen. Zum Glück hatte ich aber drei Freunde mit am Tisch, die mir gerne  dabei halfen, das Glas vollständig leer zu bekommen, was letztendlich auch glückte und auch sie schließlich genauso hingerissen von diesem Nachtisch waren wie ich. So verließen wir am Ende bestens gestärkt und gut gelaunt das Restaurant.

      Mein Extra-Tipp für das Bistrot Chez Rémy ist übrigens, den Besuch dort auf jeden Fall mit einer Fahrt der dazugehörigen Attraktion Ratatouille: Das Abenteuer zu verbinden. Ich finde es immer wieder wunderbar und faszinierend, wenn man sich zunächst mit den kleinen Maus-Wägen durch die kulinarische Welt von Rémy begibt, die verschiedenen Gerüche und Geschmäcker im Laufe der Fahrt wahrnimmt und danach dann das Restaurant aufsucht. Hier entfaltet sich für mich immer wieder aufs Neue die wahre Magie von Disney.

      © Florian Ahlborn
      © Florian Ahlborn
      © Florian Ahlborn

      Kommen wir aber abschließend nun noch zu der Frage, was man beachten sollte, wenn man gerne ein solches Mittag- oder Abendessen in einem der zahlreichen Restaurant in den Parks oder auch außerhalb im Disney Village genießen möchte. Hier gilt auf jeden Fall: rechtzeitig reservieren, vor allem bei so beliebten Restaurants wie z.B. dem Inventions, dem Buffetrestaurant im Disneyland Hotel, in dem Mickey, Minnie & Co. an Eurem Tisch vorbeikommen, für Erinnerungsfotos  mit Euch posieren und auch gern den ein oder anderen Schabernack treiben! Vor allem zu Spitzenzeiten wie am Wochenende oder an Feiertagen ist es hier häufig sehr schwierig, spontan noch einen Tisch zu bekommen, weshalb man das ganze auf jeden Fall rechtzeitig planen sollte!

      Erfreulicherweise hat das Disneyland Paris im vergangenen Jahr die Möglichkeit eingeführt, dass man online seine Tischreservierung vornehmen kann – und zwar momentan (Stand: Juni 2019) sogar schon bis einschließlich 30. September 2019. Dies erleichtert das ganze Procedere im Gegensatz zu früher doch enorm, wo man das ganze nur telefonisch machen konnte.

      Um eine Reservierung zu tätigen, müsst Ihr einfach nur mit einem Rechtsklick das von Euch gewünschte Restaurant in der Übersicht unten auswählen und dann – WICHTIG, sonst funktioniert es nicht –  entweder in einem neuen Tab oder Fenster öffnen. So landet Ihr direkt auf der jeweiligen Reservierungsseite. Hier müsst Ihr dann nur noch einen Tag auswählen, die Personanzahl angeben und schon zeigt Euch das System nach einem Klick an, welche Uhrzeiten an dem von Euch gewünschten Tag noch zur Verfügung stehen. Dann nur noch Eure Daten eingetragen und im Nu habt Ihr die Bestätigung Eurer Reservierung in Eurem Email-Postfach. Also alles kinderleicht!

      (Falls das System Euch übrigens anzeigen sollte, dass es für Euren Wunschtermin keinen Platz mehr gibt, obwohl dieser noch sehr weit in der Zukunft liegt, dann probiert es ruhig mehrmals. Manchmal ist das System noch nicht hundertprozentig stabil… hier habe ich schon so manches Mal erst beim zweiten Versuch den gewünschten Erfolg gehabt!)

      Ich hoffe, dass Euch dieser kleine Ausflug in die kulinarischen Welten des Disneyland Paris gefallen hat und würde mich freuen, wenn Ihr unter diesen Beitrag einmal kommentiert, wo Ihr denn am liebsten einkehrt, wenn Euch bei Eurem Besuch der Hunger packt! Vielleicht habt Ihr ja noch ein paar Geheimtipps für mich, die ich bei einem meiner nächsten Aufenthalte einmal austesten könnte! Schließlich kenne auch ich längst noch nicht alles und lasse mich immer wieder gerne von anderen zu neuen kulinarischen Erfahrungen inspirieren!

      Für heute wünsche ich Euch nun erst einmal noch einen schönen Tag und verbleibe bis zum nächsten Mal

      Euer RainbowMickeyRunner 

      Florian