Auf die Plätze, fertig, los!

Auf die Plätze, fertig, los!

RUNNING @ DISNEY

Auf die Plätze, fertig, los!

Tipps & Tricks für die runDisney-Events
in Walt Disney World

Florian (RainbowMickeyRunner), Hamburg

17. April 2022

Im November 2021 haben die runDisney-Events in Walt Disney World nach eineinhalb Jahren Corona-Zwangspause ihr großes Comeback gefeiert und erfreuen sich seitdem wieder allergrößter Beliebtheit. Grund genug für mich, Euch im Nachklang meiner Reise zum runDisney Springtime Surprise Weekend im März 2022 die amerikanischen Lauf-Events einmal genauer vorzustellen, zu zeigen, was diese Art von Aufenthalt so besonders macht, aber auch, was es alles zu beachten gibt! Los geht’s…

© runDisney

Der erste Wettlauf beginnt bereits bei der Registrierung…

Um ehrlich zu sein, könnte man bereits über die Anmeldung für ein runDisney-Event einen eigenen Beitrag schreiben. Über die Jahre hinweg hat sich eine ziemlich große Fangemeinde rund um die Veranstaltungen in Orlando, Florida gebildet, was es nicht gerade einfacher macht, an die begehrten Startplätze für die einzelnen Läufe zu kommen. Dem Start der Registrierungen wird von vielen mit Spannung entgegengefiebert und nicht selten kommt es vor, dass besonders beliebte Distanzen wie der 5km-Lauf kurz nach Verkaufsstart bereits ausverkauft sind.

Das Wichtigste beim Thema Registrierung ist deshalb: am Besten an dem besagten Tag vor Rechner, Smartphone und/oder Tablet setzen und sich direkt  anmelden! Solltet Ihr 2023 also mit dem Gedanken einer Teilnahme für einen runDisney-Lauf in Walt Disney World spielen, dann merkt Euch auf jeden Fall folgende Termine vor:

© runDisney

Der Startschuss für die nächsten drei Events am 19. April, 21. Juni & 23. August 2022 ist dabei jeweils um 16Uhr deutscher Zeit! Es empfiehlt sich aber durchaus, bereits ein paar Minuten vorher online zu sein und unter Umständen sogar mehrere Geräte und Browser zu verwenden, um sich direkt einen Platz in der virtuellen Warteschlange zu sichern sobald die Startnummern zum Verkauf freigegeben sind. 

EXTRA TIPP: Da Ihr Euren Startplatz tatsächlich erst sicher in der Tasche habt, wenn Eure Zahlung durchgegangen ist, gebe ich Euch den Tipp, Euch nicht allzu viel Zeit bei der Anmeldung zu nehmen! Informationen wie „Proof of Time“ könnt Ihr auch im Nachhinein noch in Ruhe zufügen/ändern!

Und solltet der von Euch gewünschten Lauf dennoch bereits ausverkauft sein, ist vielleicht trotzdem noch nicht alles verloren. Es gibt nämlich immer auch noch die Möglichkeit, sich über eine der zahlreichen Charities anzumelden, die mit runDisney zusammenarbeiten. Dabei verpflichtet man sich dazu, eine bestimmte Summe an Spenden für die jeweilige Wohltätigkeitsorganisation zu sammeln und bekommt dafür – quasi als Gegenleistung – die Registrierung gestellt. Hier findet Ihr auch noch einmal eine genaue Übersicht, welche Charities an welchen Events präsent sind und könnt auch schauen, was davon Euch am meisten zusagt! 

Übrigens habe auch ich mir auf diese Weise nachträglich noch meine Teilnahme an der runDisney Springtime Surprise-Challenge gesichert! Denn als die Startnummern im Dezember 2021 in den Verkauf gingen, hatte ich auch zunächst einmal Pech, da entgegen meiner Erwartung die Startplätze hierfür innerhalb nur einer halben Stunde ausverkauft waren. Umso größer war dann jedoch die Freude meinerseits, als ich mir über die Kellsie’s Hope Foundation – für die ich übrigens bereits im Jahr 2020 für den 5K im Rahmen des Disney Princess Half Marathon Weekend an den Start gegangen war – nachträglich doch noch einen Startplatz sichern konnte. Solltet Ihr übrigens mehr über diese, wie ich finde, wirklich besondere Organisation wissen wollen, die mir inzwischen wirklich sehr ans Herz gewachsen ist, dann schaut doch gerne auch mal auf ihrer Website vorbei!

© Disney PhotoPass

Onsite- oder Offsite-Hotel… das ist hier die Frage! 

Habt Ihr die Registrierungen erst einmal in der Tasche stellt sich natürlich als nächstes die Frage: Wo übernachten… in einem Disney Resort Hotel „onsite“ – also: auf dem Areal von Walt Disney World – oder doch lieber in einem etwas günstigeren Hotel außerhalb des Resorts oder auch in der Nähe von Disney Springs „offsite“.

Diese Frage lässt sich natürlich nicht so ganz einfach beantworten, hängt die Entscheidung doch von vielen unterschiedlichen Faktoren ab: Wie wollt ihr Euren Aufenthalt in Orlando genau gestalten? Was soll alles auf dem Programm stehen? Und natürlich auch: Welches Budget habt Ihr zur Verfügung? Ich persönlich habe mich bei meinen letzten beiden runDisney-Besuchen aufgrund verschiedener Aspekte für „Onsite“-Hotels entschieden und dabei jeweils in einem Disney Value Resort Hotel übernachtet: das erste Mal in Disney’s All-Star Sports, das zweite Mal in Disney’s All-Star Movies. 

Beide Hotels gehören zu den günstigsten Übernachtungsmöglichkeiten auf dem auf dem Gelände von Walt Disney World, sind mit Bussen an alle Themen-, Wasserparks sowie Disney Springs angebunden und genießen auch während der runDisney-Events den Vorzug, dass sowohl zur runDisney Health & Fitness Expo (wo Ihr z.B. Eure Startnummer abholen müsst) als auch zu den einzelnen Läufen kostenlose Shuttle-Busse angeboten werden. Dies ist natürlich vor allem von Vorteil, wenn Ihr Euch gegen einen Mietwagen entscheidet und während Eures Aufenthaltes wirklich voll und ganz in der Disney-Bubble bleiben wollt. (Zwar hatten wir bei meinem letzten Besuch für das runDisney Springtime Surprise Weekend nun tatsächlich auch einen Mietwagen zur Verfügung und haben ihn auch für die Anfahrt zu sämtlichen Veranstaltungen genutzt, allerdings würde ich aufgrund der doch recht hohen derzeitigen Kosten beim nächsten Mal wohl eher wieder auf die von Disney bereitgestellten Transportmöglichkeiten setzen und nur bei Bedarf auf RideShare-Services wie Lyft oder Uber zurückgreifen! Es ist aus meiner Sicht einfach günstiger, denn Ihr solltet beachten, dass die hoteleigenen Parkplätze auf dem Disney-Gelände inzwischen nicht mehr kostenlos sind und je nach Hotelkategorie hier zwischen $15 und $25 pro Nacht anfallen – das kann schnell ins Geld gehen!

Von der Ausstattung her dürft Ihr bei den Zimmern der Value Resort Hotels natürlich keinen allzu großen Luxus erwarten. Aus meiner Sicht bieten sie aber durchaus alles, was man für einen Walt Disney World-Aufenthalt benötigt. Und da man sich ja die meisten Zeit ohnehin in den Themenparks oder anderswo aufhält, hat mich bei meinen bisherigen Besuchen auch die etwas kleinere Zimmergröße im Vergleich zu den Moderate und Deluxe Resort Hotels etwas spartanere Ausstattung nicht gestört.

Ein weiterer Vorteil: alle drei Disney’s All-Star Resort Hotels (Movies, Sports & Music) wurden in den letzten Jahren aufwändig renoviert, sodass es hier in punkto Sauberkeit & Funktionalität wirklich absolut nichts zu beanstanden gibt. Der einzigen Minus-Punkt aus meiner Sicht besteht lediglich in der limitierten Auswahl der Transportmittel, da man hier voll und ganz auf Busse angewiesen ist. Und bei diesen können natürlich vor allem morgens vor Parköffnung die Warteschlangen schnell ziemlich lang werden. Guten Alternativen bei den günstigeren Übernachtungsmöglichkeiten stellen für mich deshalb auch Disney’s Pop Century Resort oder Disney’s Art of Animation Resort dar. Beide Hotels verfügen neben Bussen als Transportmittel nämlich auch noch über einen Anschluss an den Disney Skyliner – einer erst 2019 eröffneten Seilbahn – mit dem Ihr von diesen und weiteren Hotels problemlos sowohl EPCOT als auch Disney’s Hollywood Studios erreichen könnt.

Das ist aber natürlich nur ein ganz kleiner Teil der schier unendlichen Übernachtungsmöglichkeiten in Walt Disney World! Wollt Ihr noch mehr darüber erfahren und tiefer in die Materie einsteigen, dann hört doch auf jeden Fall auch einmal in die gemeinsame Crossover-Podcastfolge meiner lieben Freunde Bianca von Feenstaub & Mauseohren und Jens von Mausgebabbel – Der Disney Parks Podcast zu diesem Thema. Sie erläutern Euch noch einmal ganz ausführlich die Unterschiede zwischen den einzelnen Hotelkategorien, geben Empfehlungen sowie Tipps & Tricks zur Buchung und verraten Euch darüber hinaus natürlich auch ihre ganz persönlichen Favoriten, wenn es um das Thema Übernachten in Orlando geht – ob nun on- oder offsite!

© Florian Ahlborn
© Florian Ahlborn

Tickets, PhotoPass & Co. – was man halt so braucht…

Wenngleich bei einem Trip zu einem runDisney-Event wohl zunächst erst einmal die Läufe selber im Vordergrund stehen, sollen natürlich auch die Themenparks mit ihren zahlreichen Attraktionen, Character Meet & Greets, Snack-Ständen und Restaurants nicht zu kurz kommen. Und da stellt sich natürlich direkt die Frage, welche Tickets sich also für diese Art Aufenthalt am besten eignen!



Ich kann in diesem Zusammenhang – wie viele andere vor mir auch schon – tatsächlich sehr das Magic Ticket über die „Irland“-Seite der Walt Disney Travel Company empfehlen! Ab 545€ (je nach Saison) bekommt Ihr hierbei ein Ticket, welches Euch entweder 7 oder manchmal sogar zum gleichen Preis ganze 14 Tage Zutritt zu allen Themen- und Wasserparks von Walt Disney World bietet! Besonders interessant für die runDisney-Läufe ist darüberhinaus der ebenfalls im Preis enthaltene Memory Maker, der Euch Zugriff auf sämtliche Disney PhotoPass-Fotos gibt, die während Eures Aufenthaltes von Euch gemacht werden – und zwar auch all jener, die während der Läufe entstehen! Und ich kann Euch sagen: das sind wirklich eine ganze Menge, da sich sowohl während des Laufens an sich, aber auch bei den einzelnen Character-Stops sowie im Start- und Zielbereich zahlreiche PhotoPass-Fotografen befinden, die dieses besondere Erlebnis für Euch professionell fotografisch festhalten!

Außerdem erlauben die Magic Tickets täglich ab 14Uhr auch das sogenannte Parkhopping! Das bedeutet, Ihr könnt pro Tag sogar mehrere Parks besuchen, wenn Ihr mögt! All dies sind normalerweise Add-Ons, die extra bezahlt werden müssen, wodurch die Magic Tickets preislich wirklich mit keiner anderen Ticketoption mithalten können! Und selbst den Genie+ Service könnt Ihr zu diesem Tickettyp bereits im Vorfeld zu einem reduzierten Preis hinzufügen! (Hiervon würde ich Euch persönlich nach meinem letzten Besuch jedoch abraten! Entscheidet lieber jeden Tag aufs Neue, ob Ihr Genie+ für den jeweiligen Tag braucht und nutzen wollt oder vielleicht auch nur eine Individual Lightning Lane buchen möchtet! Aus meiner Sicht kommen für Genie+ nämlich vor allem das Magic Kingdom sowie Disney’s Hollywood Studios infrage! Bei den beiden anderen Parks kommt man eigentlich auch ganz gut ohne diesen Service zurecht.)

© Florian Ahlborn

Ab in die Laufschuhe… it’s time to runDisney!

Doch kommen wir nun endlich noch einmal zum runDisney Springtime Surprise Weekend an sich! Traditionell beginnt jedes Event immer einen Tag vor dem ersten Lauf mit der Eröffnung der runDisney Health & Fitness Expo im ESPN Wide World of Sports ComplexHier muss jede*r Teilnehmer*in zunächst persönlich seine/ihre Startnummer abholen, bekommt die dazugehörigen Shirts und kann sich darüber hinaus an zahlreichen Verkaufsständen mit den neuesten Accessoires und Hilfsmitteln für den täglichen Laufbedarf informieren.

Und natürlich gibt es auch von runDisney selber eine große Auswahl an Merchandise wie Spirit Jerseys, Pins, Tassen, Shirts, Ornamente und vielerlei mehr, die sich bei runDisney-Fans selbstverständlich allergrößter Beliebtheit erfreut. Deshalb bilden sich häufig auch schon mehrere Stunden vor Öffnung der runDisney Health & Fitness Expo in den frühen Morgenstunden des ersten Tages lange Schlangen auf dem Gelände. Habt Ihr also ein bestimmtes Erinnerungsstück im Auge, solltet Ihr definitiv mit dem Gedanken spielen, früh aufzustehen – was übrigens ohnehin auch ein gutes Training für die kommenden Tage sein kann! Eine Teilnahme an einem runDisney-Event in Orlando bedeutet nämlich vor allem eines: man muss sehr früh aufstehen! Und mit sehr früh meine ich tatsächlich zwischen 1:30 und 2:00Uhr morgens, da die runDisney-Läufe allesamt vor Parköffnung stattfinden und natürlich dementsprechend früh beginnen!

Im Rahmen des runDisney Springtime Surprise Weekend hatten wir neben den Läufe noch einen zusätzlichen Programmpunkt am frühen Morgen! Seit diesem Jahr gibt es nämlich erstmals das sogenannte Sunrise Yoga – eine ca. einstündige Yoga-Session, welche zu Füßen von Cinderella Castle im Magic Kingdom stattfindet. Und obwohl ich nun seit mehreren Monaten jeden meiner Tage mit einer kleinen Einheit Yoga beginne, war dieses Event rund um die Central Plaza selbst für mich etwas wirklich Besonderes. Denn wann hat man schon einmal die Gelegenheit, das Magic Kingdom zu dieser Zeit und vor allem auf diese ganz besondere Art und Weise zu erleben? Das Sunrise Yoga war wirklich der perfekte Start in ein sportlich geprägtes Wochenende! Und gäbe es ich noch einmal die Möglichkeit daran teilzunehmen, würde ich sicher nicht lange zögern, dieses Erlebnis wieder zu buchen!

© Florian Ahlborn
© Florian Ahlborn

Am Abend desselben Tages stand dann schließlich auch unser ersten Lauf an: der Expedition Everest 5K, der uns durch Disney’s Animal Kingdom führen sollte! Und auch dieser Programmpunkt war im Rahmen des Wochenendes durchaus eine Besonderheit. Seit mehreren Jahren finden sämtliche Läufe nämlich eigentlich nur noch morgens statt. Zwar hatten wir bei dieser Distanz leider etwas Pech mit dem Wetter, da laut den Wettervorhersagen ein Gewitter aufzuziehen drohte und dadurch zunächst infrage stand, ob das Event überhaupt planmäßig stattfinden könnte. Schlussendlich blieb jedoch alles trocken und man entschied sich lediglich dazu, die Strecke ein klein wenig abzukürzen und vor allem die eigentlich bei diesem Lauf zusätzlich geplante Scavenger Hunt auszusetzen, um alle Läufer*innen sichern und vor allem zügig über die Ziellinie zu bringen. Dies tat aber dem Spaß und der besonderen Atmosphäre keinen Abbruch, sodass wir schlussendlich doch noch Pandora – The World of Avatar und alle anderen so besonderen Bereiche dieses, wie ich finde, wirklich besonderen Disney Parks genießen konnten.

EXTRA TIPP: Wetterkapriolen wie diese sind für Orlando übrigens gar nicht so selten! runDisney hält alle Teilnehmer*innen währen seiner Events deshalb vor allem über Twitter auf dem Laufenden, falls es irgendwelche Änderungen oder Anpassungen geben sollte! Es empfiehlt sich also, den Kanal während der Veranstaltungstage immer ein wenig im Auge zu behalten, falls es etwas Besonderes zu beachten gibt!

© Disney PhotoPass

Nachdem der 5km-Lauf am Donnerstag also hinter uns lag, sollte es dann am Samstag- und Sonntagmorgen jeweils mit dem Race for the Taste 10K sowie dem The Twilight Zone Tower of Terror™ 10-Miler weitergehen! Da diese Distanzen beide morgens starteten, ging es am Abend vorher bereits ziemlich früh ins Bett. Damit sich nämlich spätestens zur Parköffnung für die normalen Besucher bei diesen Läufen niemand mehr auf der Strecke befindet, erfolgt der Startschuss bei runDisney in der Regel immer um 5Uhr morgens! Und damit sich zu diesem Zeitpunkt auch wirklich alle ca. 10.000 Läufer*innen im Startbereich befinden, , startet also auch der Bustransfer von den jeweiligen Resort Hotels bereits zwei Stunden vorher um 3Uhr.

EIN PERSÖNLICHER TIPP DAZU VON MIR: Überlegt Euch deshalb schon im Vorfeld, wie Ihr Eure Lauftage genau gestalten wollt! Ich würde zum Beispiel nicht empfehlen, sich abends noch lange in den Parks aufzuhalten, Feuerwerksshows anzuschauen oder Reservierungen für ein spätes Abendessen zu machen! Nehmt Euch an diesen Tagen lieber nicht zu viel vor, plant ausreichend Zeit zum Ausruhen und Erholen ein und gönnt Euch vielleicht sogar nach den Läufen noch ein kleines Nickerchen statt direkt die Parks unsicher zu machen! Das lässt sich auch gegen Mittag oder Nachmittag noch gut machen!

Und wenn Ihr es zeitlich einrichten könnt, würde ich einen Aufenthalt im Rahmen eines runDisney-Events in Orlando ohnehin immer bestenfalls mit den Läufen beginnen und die ausgiebigen Tage in den Parks dann im Anschluss daran planen. Das gibt Euch dann auch ausgiebig die Möglichkeit, Eure hart erarbeiteten Medaillen auszuführen und vor allem reichlich Erinnerungsfotos damit zu machen! Die PhotoPass-Fotografen freuen sich nämlich wirklich immer darüber, Euren Erfolg ausgiebig fotografisch festzuhalten und werden dabei meistens sogar richtig kreativ! 

Aber noch einmal zurück zu meinem persönlichen Ablauf am frühen Morgen: Da ich mich vor einem Lauf ungern hetze und darüber hinaus gerne früh genug im Startbereich bin, um einen guten Startplatz zu ergattern, stehe ich persönlich für runDisney-Laufevent meistens bereits um 1Uhr klingelt. So kann ich mich in aller Ruhe fertig machen und aufwärmen, bevor ich dann entweder im ersten Bus zum Startbereich sitze oder mich noch vor Abfahrt der Busse mit dem Mietwagen auf den Weg mache. In diesem Punkt einfach ungern irgendein Risiko ein, denn es können durchaus Straßen abgesperrt, Busse verspätet oder auch überfüllt sein, sodass sich Eure Ankunft vielleicht doch etwas verzögern kann. Und für mich gibt es vor einem Lauf nichts Schlimmeres als Stress! Plant also morgens wirklich ausreichend Zeit ein und timt Eure Abfahrt bestenfalls so, dass Ihr spätestens 60 Minuten vor Laufbeginn im Startbereich seid!

© Disney PhotoPass
© Disney PhotoPass
© Disney PhotoPass

Unter Umständen profitiert Ihr dadurch übrigens auch ein wenig während des Laufes selber, da Ihr weniger Läufer*innen vor Euch habt und so bei den Character-Stops, die an der Strecke zahlreich auf Euch warten, wodurch die Läufe in Walt Disney World natürlich auch noch einmal zu etwas ganz Besonderem werde – nicht so lange für ein Erinnerungsfoto anstehen müsst. (Und lasst Euch bitte auch nicht davon abschrecken, wenn eine Warteschlange mal etwas länger aussieht… die PhotoPass-Fotografen und Castmember, sind in der Regel wirklich gut darin, die Anstehenden zügig abzuarbeiten, sodass jede*r zu seinem Foto und danach zügig wieder auf die Strecke kommt.) Und in der Regel gibt es sogar die Möglichkeit, noch vor dem Startschuss erste Erinnerungsfotos mit dem ein oder anderen Disney-Character zu schießen oder sich von DJs  und Moderator*innen schon einmal in die richtige Stimmung bringen zu lassen, sodass es einem bis zum eigentlichen Start in diesen frühen Morgenstunden definitiv auf keinen Fall langweilig wird!

Und eins kann ich Euch ebenfalls versichern: ist der Startschuss erst einmal gefallen und befindet Ihr Euch dann endlich auf der Strecke, ist die Müdigkeit und die etwaige Aufregung ohnehin ganz schnell verflogen, entfalten die runDisney-Läufe doch erst dann wirklich ihre volle Magie – sei es durch die Castmember und Zuschauer an der Strecke, die Charactere, DJs, Musiker*innen, Marching Bands und Cheerleader-Gruppen, die einen immer wieder dazu motivieren, weiterzulaufen, das besondere Lichtdesign, die Stille des Morgens in den Parks, und und und… All das kann man eigentlich gar nicht in Worte fassen – man muss es wirklich einfach einmal selber erlebt haben! 

Und runDisney lässt sich auch wirklich bei jedem Laufevent und jeder einzelnen Distanz immer wieder etwas ganz Besonderes und Neues einfallen. So sind z.B. sogar die Charaktere und musikalischen Acts eigentlich immer passend auf die jeweiligen Themen und Motive abgestimmt! Während beim Race for the Taste 10K also allerlei kulinarische Meet & Greets die Strecke säumten, wartete der The Twilight Zone Tower of Terror™ 10-Miler mit lauter Charakteren und musikalischen Acts im Stil der 30er & 40er Jahre auf, was natürlich wunderbar zum Motto dieses Laufes passte!

Gerade deshalb sind aus meiner Sicht die runDisney-Events auch tatsächlich etwas für jedermann/frau – egal welchen Alters oder Fitnesslevels. Hier geht es definitiv nicht um Bestzeiten, sondern um den gemeinsamen Spaß und natürlich auch das kollektive gemeinschaftliche Erlebnis! Wenn Ihr also irgendwann einmal bei einem Laufevent von runDisney an den Start geht, dann genießt vor allem diese besondere Atmosphäre. Teilweise kommt Ihr nämlich sogar in Bereiche, die für Gäste normalerweise tabu sind und lernt dadurch die Disney Parks noch einmal aus einem ganz neuen Blickwinkel kennen!

© Florian Ahlborn

Und wenn Ihr dann nach dem Überqueren der Ziellinie endlich Eure langersehnte Disney-Medaille um den Hals hängen habt, garantiere ich Euch: all der Schweiß und die Anstrengung in den Wochen davor ist plötzlich wie weggeblasen und man ist einfach nur unendlich glücklich und immer wieder auch ganz schön stolz, die ganzen Herausforderung im Vorfeld gemeistert zu haben! Selbst für mich, der inzwischen ja doch schon den ein oder anderen Lauf hinter sich gebracht hat, ist dieser Augenblick immer wieder etwas ganz Besonderes. Denn jede neue Medaille von runDisney – die übrigens alle wirklich sehr aufwändig und auch besonders gestaltet sind – ist natürlich auch ein ganz besonderes Erinnerungsstück, das Euch im Laufe Eures Lebens immer wieder daran erinnern wird, was Ihr alles zu erreichen imstande seid!

Solltet Ihr an dieser Stelle übrigens immer noch nicht genug haben, was runDisney angeht, dann hört doch gerne auch einmal in diese neue Podcast-Episode von Mausgebabbel – Der Disney Parks Podcast hinein, in der ich mit Jens und Bianca noch etwas ausführlicher über meinen gesamten Aufenthalt im Walt Disney World in Orlando gesprochen habe und neben meinen Lauferlebnissen auch davon erzähle, ob mein Mittagessen im erst kürzlich eröffneten Space 220 Restaurant in EPCOT meinen hohen Erwartungen entsprechen konnte und was neben den Laufevents darüber hinaus ein ganz besonderes Highlight dieses Besuchs für mich war:

Ich hoffe auf jeden Fall sehr, dass ich Euch mit diesem Blogartikel die runDisney-Events in Orlando ein klein wenig näher bringen konnte und Euch vielleicht sogar den ein oder anderen nützlichen Tipps für Eure eigene Planung mitgeben konnte! Vielleicht habt Ihr ja tatsächlich Lust bekommen, auch bald einmal in Florida an den Start zu gehen! Solltet Ihr dazu noch weitere Fragen haben oder Hilfe benötigen, dann hinterlasst gerne einen Kommentar unter diesem Artikel oder kontaktiert mich gerne auch persönlich per Email oder über Instagram oder Facebook! Ich freue mich immer, wenn ich Euch bei Euren Trainings, Reiseplanungen oder ähnlichem inspirieren, unterstützen und ermutigen kann!

In diesem Sinne: Bleibt in Bewegung und auf ganz bald!

Euer RainbowMickeyRunner

Florian

runDisney startet in die Saison 2021/22

runDisney startet in die Saison 2021/22

DISNEY RUNNING

runDisney startet in die Saison 2021/22

Eine persönliche Betrachtung & Einschätzung

Florian (RainbowMickeyRunner), Hamburg

28. Juli 2021

Bereits vor einigen Wochen hat runDisney viele mit der Ankündigung überrascht, dass ab November dieses Jahres die Laufevents in Walt Disney World in Orlando wieder stattfinden werden. Wird dabei alles wieder so wie vor der Pandemie und vor allem: Plane auch ich wieder mit dabei zu sein? Ich schaue für Euch in diesem Beitrag einmal genauer hin, gebe Euch einen kurzen Überblick über alle derzeit verfügbaren Informationen und sage Euch auch, worauf Ihr nun besonders achten müsst!

Ich sage es direkt heraus: Der gestrige Tag war hart… sehr hart! Meine Social Media-Apps wie Instagram, Facebook & Co. liefen förmlich über an Beiträgen zum Thema runDisney. Kein Wunder, denn seit gestern 15Uhr deutscher Zeit hat die Registrierung für das Walt Disney World Marathon 2022 begonnen – dem einzigen Laufevent von Disney, das auch die komplette Marathondistanz über 42,195 Kilometern beinhaltet. Nach längerem Hin und Her habe ich mich – durchaus schweren Herzens – letztendlich doch gegen eine Teilnahme entschieden. Warum – davon möchte ich Euch nachfolgend ein bisschen erzählen und dabei versuchen, die Neuigkeiten der letzten Wochen in Bezug auf runDisney ein wenig ins Verhältnis zueinander setzen.

© runDisney

Wie alles begann…

Als ich meine Reise als RainbowMickeyRunner 2019 anfing, stand für mich von Anfang an fest, dass ich auf jeden Fall einmal bei einem Laufevent in Walt Disney World in Orlando an den Start gehen wollen würde! Diesen Wunsch habe ich mir schließlich im Februar 2020 erfüllt, als ich dort beim Disney Princess Half Marathon Weekend mitgelaufen bin. Dazu muss ich sagen, dass ich bis vor zwei Jahren zwar immer schon ein passionierter Läufer war, mich jedoch nie an Distanzen über 10 Kilometer gewagt hatte.

So war bereits die Anmeldung für das Disneyland Paris Run Weekend 2019 für mich ein großes Wagnis, war es doch das erste Mal, dass ich mich wirklich so einer langen Distanz stellen würde! Doch nachdem ich dies recht gut überstanden und mit einer damaligen Zeit von 1:42:33 sogar ganz passabel abgeschlossen hatte und im Anschluss daran im selben Jahr sogar noch am Hong Kong Disneyland 10K Weekend teilgenommen hatte und damit meinen ersten Disney Park außerhalb Europas besucht hatte, stand für mich fest: Das ist noch lange nicht das Ende meiner ganz persönlichen Laufreise im Zeichen von Disney! Ich wollte mir noch größere Ziele stecken!

© Disney PhotoPass
© FujiFilm
© Disney PhotoPass

Dopey: die ultimative Challenge!

Und was könnte es da Besseres geben, als die sogenannte Dopey-Challenge! Sie stellt quasi die Königsdisziplin unter runDisney-Enthusiasten dar und ist mit vier aufeinanderfolgenden Läufen (5km, 10km, Halbmarathon & Marathon) eine echte Herausforderung – selbst für passionierte und eingefleischte Laufprofis! So könnt Ihr Euch denken, dass auch für mich feststand, dieses Mammutprojekt mindestens einmal in meiner „Läuferkarriere“ angehen zu wollen!

Tja, und ursprünglich hatte ich mir auch vorgenommen, dieses Projekt direkt im kommenden Jahr anzugehen und abzuschließen, bevor dann auch bei mir im August die „große 4“ vorne steht. Wäre da nicht Corona gewesen – denn das hat meine Pläne doch ziemlich durcheinander geworfen und letztendlich habe ich mich nach reiflicher Überlegung nun doch endgültig dazu entschieden, mich vorerst für keine runDisney-Event in den USA im Jahr 2022 anzumelden. Doch was hat letztendlich nun zu dieser Entscheidung geführt?

© runDisney

Ein Re-Start mit Hürden – zumindest für uns Europäer

Der Hauptgrund hierfür ist eigentlich recht einfach: Wie Ihr alle wisst, haben die USA gerade erste die Einreisebeschränkungen für europäische Touristen auf unbestimmte Zeit verlängert und wenn man sich darüber hinaus die aktuellen Meldungen zu amerikanischen Fallzahlen ansieht, scheint es nicht so zu sein, als habe man die Pandemie endgültig unter Kontrolle. 

Vor allem der Bundesstaat Florida, in dem Walt Disney World bekanntlich beheimatet ist, steigen die Zahlen in den vergangenen Wochen wieder stark an und aufgrund der sich immer weiter ausbreitenden Delta-Variante hat sich nun sogar die die US-Gesundheitsbehöre CDC entgegen ihrer bisherigen Position dazu entschieden, selbst für Geimpfte wieder eine Empfehlung für das Tragen von Masken in Innenräumen auszusprechen. 

Doch was hat das alles mit einer Registrierung für einen runDisney-Lauf zu tun? Hierzu muss man wissen, dass Disney sich in der Regel recht kulant zeigt, was Umbuchungen oder selbst Stornierungen von Aufenthalten angeht. In Bezug auf ihre Lauf-Events offenbart sich jedoch ein etwas anderes Bild:

runDisney schließt nämlich explizit die Stornierung einer Registrierung aus und bietet auch nicht die Möglichkeit, seine Startnummer auf eine andere Person umschreiben zu lassen, wie dies z.B. noch bis 2019 in Paris der Fall war. Das bedeutet: Sollte man – aus welchen Gründen auch immer – nicht für den Lauf antreten können, so ist die Startgebühr verloren! 

© runDisney

Paris vs. Orlando – andere Länder, andere Preise!

Zu erwähnen sei an dieser Stelle, dass die Laufevents in den USA preislich eine ziemlich andere Liga sind als ihre europäischen Pendants bei uns in Paris!

Ist man hier in der Vergangenheit schon mit 40€ für den 5K-Lauf dabei gewesen und hatte für die dortige 36K-Challenge mit allen drei Läufen eine einigermaßen angemessene Startgebühr von 195€, hat man es in den USA direkt mit ganz anderen Preisen zu tun! 

In Orlando schlägt nämlich bereits die 5K-Distanz mit satten 95$ zu Buche. Und für die Dopey-Challenge sind sogar sage und schreibe 600$ zu entrichten – zuzüglich Bearbeitungsgebühren und den in Amerika üblichen Steuern, versteht sich!

Und natürlich kommen zu diesen Kosten auch noch Anreise, Unterkunft, Parktickets sowie die Verpflegung hinzu! Man sieht also: Das Laufen in den Disney Parks ist vor allem in den USA ein ziemlich kostspieliges Hobby. Gerade im Hinblick auf die derzeitigen Ungewissheiten – nicht nur im Hinblick auf die Einreise, denn es ist auch noch nicht vollständig klar, wie der genaue Ablauf sein wird… wird alles wieder so sein wie vor der Pandemie, wird man Charaktere treffen können, wie sieht die genaue Organisation der Startgruppen aus und und und – sollte man sich aus meiner Sicht gut überlegen, ob man im Ernstfall damit leben könnte, diese doch recht hohen Summen an Startgebühr im schlimmsten Fall komplett abschreiben zu müssen – außer natürlich, das Event wird ohnehin komplett abgesagt.

© runDisney

Virtual Runs als Alternative?

Und auch runDisney scheint sich wohl darüber im Klaren zu sein, dass die Ankündigung von Laufevents unter den derzeit doch noch etwas unbeständigen Gegebenheiten durchaus mit Unsicherheiten für viele behaftet ist. So hat man sich denn auch dazu entschieden, für sämtliche Events in den USA in diesem Jahr gleichzeitig auch noch virtuelle Alternativen anzubieten! Virtuell bedeutet in diesem Zusammenhang, dass man sich mit seiner Registrierung die zum jeweiligen Läufe gehörigen Medaillen und Shirts sichert, während man die Läufe an sich dann einfach daheim in der eigenen Nachbarschaft oder auch einfach auf dem Laufband absolviert. Nach Abschluss der Veranstaltung bekommt man seine Belohnung einfach postalisch zugeschickt! 

Ist dies grundsätzlich natürlich ein begrüßenswerter Schritt, ist er für uns Europäer*innen ebenfalls mit Hürden behaftet! runDisney versendet nämlich seit 2019 seine Medaillen für virtuelle Veranstaltungen nicht mehr ins europäische Ausland! Sprich: Um sich für diese Läufen anzumelden, ist zwangsläufig eine Adresse in den USA nötig, an die alles verschickt werden kann. Selbstverständlich gibt es hierfür zahlreiche Weiterleitungsservices – hierüber habe ich in der Vergangenheit bereits hier berichtet – allerdings bedeutet dies auch noch einmal zusätzliche Kosten, denn schließlich muss der Versand aus den USA nach Deutschland selbst übernommen werden und hier können zuzüglich Zoll und Steuern schnell auch noch einmal Kosten von 70-100€ zusammenkommen.

Darüber hinaus muss ich auch ganz persönlich sagen, dass ich das Preis-Leistungsverhältnis für die virtuellen Walt Disney World-Läufe leider nicht allzu gut finde! Die Preise reichen hier von 79$ bis hin zu 480$ – und letztendlich bezahlt man ja eigentlich nur für Medaillen und Shirts. Natürlich mag das für viele Fans, die eine Sammelleidenschaft haben, schon Grund genug sein sich anzumelden und dabei gleichzeitig auch eine Form von Motivation und Belohnung darstellen, sich sportlich zu betätigen. Für mich persönlich fehlt jedoch bei dieser Option einfach all das, was die runDisney-Events eigentlich ausmacht: die magische und wirklich einzigartige Atmosphäre vor Ort, die zahlreichen Mitläufer*innen, die zu treffenden Charaktere, das Laufen über die Main Street U.S.A. aufs Schloss zu und noch so vieles mehr. Und da ich ohnehin im Rahmen meines momentanen Running Streak täglich raus zum Laufen gehe, brauche ich persönlich keine zusätzliche Motivation mich zum Training aufzuraffen. Klingt vielleicht etwas nüchtern, ist aber tatsächlich so. 

© runDisney

Mein Fazit: „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!“

Was also am Ende zumindest bei mir bleibt, ist einfach die Hoffnung, dass wir es im Laufe des nächsten Jahres schaffen werden, einen immer besseren und vor allem „normaleren“ Umgang mit Covid-19 zu finden, damit zukünftig Reisen in die amerikanischen Disney Parks wieder etwas einfacher und vor allem ohne all die derzeitigen Unsicherheiten möglich sind! 

Und natürlich hoffe ich darüber hinaus auch sehr, dass wir spätestens im Herbst 2022 mit der Rückkehr des Disneyland Paris Run Weekends rechnen können! Warten wir also einfach ab und vor allem: bleiben wir zuversichtlich und optimistisch – etwas anderes bleibt uns derzeit wohl auch einfach nicht übrig! 

Und sollte sich die Gesamtsituation rund um die Pandemie dennoch schneller als erwartet bessern: 2022 wird es neben dem Walt Disney World Marathon Weekend vom 6. bis 9. Januar auch noch das Disney Princess Half Marathon vom 24. bis 27. Februar sowie das brandneue runDisney Springtime Surprise Weekend vom 31. März bis 3. April geben. Nachdem wie oben bereits erwähnt die Registrierung für das Walt Disney World Marathon Weekend bereits begonnen und daher Startplätze nur noch für ausgewählte Distanzen zur Verfügung stehen, startet die Anmeldung für das Disney Princess Half Marathon Weekend erst am 24. August 2021 um 15Uhr deutscher Zeit. Und für das neu hinzugekommene runDisney Springtime Surprise Weekend steht indessen noch überhaupt kein Anmeldestart fest. Es bleibt also definitiv spannend, was runDisney angeht und auch wenn es im Jahr 2022 nichts mit einer Teilnahme wird – der nächste Lauf kommt bestimmt und bis dahin heißt es einfach: Dranbleiben und einfach weiterlaufen! Denn wie heißt es doch so schön: Jeder Schritt zählt! 

Wie sieht es denn bei Euch aus? Liebäugelt Ihr damit, auch einmal bei einem runDisney-Lauf an den Start zu gehen oder seid Ihr vielleicht sogar schon einmal mitgelaufen? Lasst mich und andere doch mal in den Kommentaren ein wenig an Euren Gedanken und Erfahrungen teilhaben! Denn gegenseitig kann man sich doch immer am Besten anspornen und motivieren!

Lasst es Euch aber vor allem erst einmal so richtig gut gehen, genießt den Sommer und vergesst nicht, dann und wann auch mal wieder Eure Laufschuhe aus dem Schrank zu holen. Denn Laufen macht doch eigentlich immer Spaß – ob nun mit oder ohne Mickey & Co. – nicht wahr?

Alles Liebe,

Euer RainbowMickeyRunner

Florian

Mehr Mut – Love, Victor geht in die zweite Runde auf Disney+ Star

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PRIDE MONTH 2021

Mehr Mut!

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Florian (RainbowMickeyRunner), Hamburg

16. Juni 2021

Es ist Pride Month und so verwundert es nicht, dass sich Disney dazu entschieden hat, diesen für die LGBTQ+-Community so besonderen Monat auch mit zwei Neuveröffentlichungen auf seiner Streaming-Plattform Disney+ zu feiern. Den Anfang macht dabei die 2. Staffel der Star Original Serie Love, Victor. Ich durfte vorab schon einmal in ein paar Folgen hineinschauen und verrate Euch in diesem Beitrag, was Euch so alles erwartet!

Zugegeben… wenn es um die Repräsentation queerer Figuren in großen Kinofilmen angeht, gibt es bei Disney definitiv noch Luft nach oben. Umso erfreulicher ist es jedoch, dass man bereits jetzt auf der hauseigenen Streamingplattform Disney+ und dessen Erweiterung Disney+ Star einige spannende Inhalte findet, die sehr wohl die Lebensrealität queerer Disney-Fans widerspiegelt. Und das wohl beste Beispiel hierfür ist Love, Victor – das Spin-Off zum überaus erfolgreichen Kinofilm Love, Simon aus dem Jahr 2018.

Die Coming-of-Age-Serie mit ihrem sympathischen Helden Victor Salazar, der als neuer Schüler an die Creekwood High in Atlanta, Georgia kommt und allmählich seine Liebe zum gleichen Geschlecht entdeckt, hat bereits im Rahmen seiner ersten Staffel eine große Fangemeinde – vor allem natürlich bei Menschen der LGBTQ+-Community – gefunden. Und so war es denn auch nicht sehr überraschend, dass man sich seitens Disney relativ schnell dazu entschieden hat, die Serie direkt um eine weitere Staffel zu verlängern, die ab dem 18. Juni 2021 nun auch in Deutschland verfügbar sein wird. Doch, wie geht es nach den ersten zehn Folgen weiter? Ich gebe Euch einen kleinen Vorgeschmack… natürlich absolut spoilerfrei, versteht sich – sofern Ihr die 1. Staffel der Serie bereits vollständig geschaut habt (wovon ich jetzt einfach einmal ausgehe).

© 20th Century Fox Television / Star / Disney

„Ich bin schwul!“

Sicher erinnert sich jeder von Euch noch daran, wie wir am Ende der 1. Staffel von Love, Victor als Zuschauer*innen mit einem ziemlichen Cliffhanger zurückgelassen wurden. Denn, nachdem Victor zu guter Letzt doch noch mit seinem Schwarm Benji zusammenkam, hielt er es einfach nicht mehr aus, fasste sich ein Herz und sprach gegenüber seiner Familie die drei entscheidenden Worte aus, auf die wir alle wohl die ganze Zeit gewartet haben: „Ich – bin – schwul!“ Wie Mutter, Vater und seine Schwester auf diesen Satz reagieren, das wurde uns damals natürlich noch vorenthalten, denn diese spannungsgeladene Szene leitete direkt in den Abspann über. Nichtsdestotrotz sollte wohl jedem/r an dieser Stelle schnell klar geworden sein, welchen Weg die Star Original Serie in ihrer zweiten Staffel einschlagen würde.

Aus eigener Erfahrung kann ich Euch sagen, dass ein Coming Out niemals nur ein einmaliges Ereignis ist. Der Schritt, sich durch dieses Bekenntnis gegenüber anderen Menschen zu offenbaren, ist zwar ein Anfang, der gesamte Prozess jedoch erstreckt sich eigentlich immer über eine längere Zeit und zieht sich dabei durch viele unterschiedliche Lebensbereiche – von der Familie über die Sportmannschaft bis hin zur eigenen Clique, der Schule oder auch dem Arbeitsplatz. Und natürlich beleuchtet deshalb auch die zweite Staffel von Love, Victor diese unterschiedlichen Erfahrungen seiner Hauptfigur Victor Salazar und bietet dabei ausreichend Gelegenheiten, die einzelnen Schritte hin zu einem selbstbestimmten und offen queeren Leben immer wieder in den Mittelpunkt der Handlung zu rücken.

Victors Coming-out ist dabei nicht nur für seine eigene Familie eine Herausforderung und Aufgabe, die es gemeinsam zu meistern gilt. Natürlich hinterlässt dies auch Spuren bei seiner Ex-Freundin Mia, der erste offen schwule Spieler in der schuleigenen Basketballmannschaft zu sein, ist selbstverständlich ebenfalls nicht völlig konfliktfrei und nebenher muss sich Victor natürlich auch erst einmal in seiner ersten schwulen Beziehung mit Benji zurechtfinden. Langweilig wird es handlungstechnisch deshalb nie und natürlich kommt auch der Humor wieder nicht zu kurz – vor allem durch die beiden Charaktere Felix und Lake, die auch in dieser Staffel wieder für allerlei unterhaltsame Momente, Situationskomik und Gags sorgen, aber trotzdem auch ihre eigenen Probleme und Herausforderungen zu meistern haben.

© 20th Century Fox Television / Star / Disney

Altbewährt und dennoch erwachsener als die 1. Staffel

Von Optik, Stil und Grundton her bleibt sich die Serie also erfeulicherweise absolut treu und garantiert durch die zahlreichen sympathischen Charaktere, die allesamt wieder mit von der Partie sind, stets beste Unterhaltung. Bemerkenswert finde ich dabei aber auch, dass die neuen Folgen bei aller augenscheinlichen Leichtigkeit und Komik immer wieder auch mühelos zu ernsteren Tönen wechseln können und so gefühlt noch mehr komplexere Themen und Momente emotionaler Tiefe mit in die Handlung einfließen als bisher. Dadurch gewinnt die 2. Staffel aus meiner Sicht auch noch einmal an Glaubwürdigkeit, da ich in mehreren Momenten auch die ein oder andere Parallele zu meinen eigenen Erfahrungen ziehen konnte, was auch zu der ein oder anderen emotionalen Reaktion führte – Ihr wisst sicher, was ich meine.

Für mich zeigte sich dabei sehr deutlich, dass man in Bezug auf Story und Handlungsverlauf sowohl seitens des Produktionsteams, wohl aber auch auf Seiten von Disney selber mutiger geworden ist, was einzelne Aspekte der Geschichte angeht. Im Gegensatz zur ersten Pilotstaffel, die zunächst für Disney+ geplant war, dann jedoch aufgrund von Bedenken, die Serie sei nicht „familienfreundlich“ genug für diese Plattform, zu Hulu transferierte, war bei Staffel 2 von Anfang an klar, dass diese direkt für den US-Streamingdienst Hulu bzw. in Europa für Disney+ Star produziert werden würde. Und da man sich auf diesen Portalen generell einem etwas älteren und erwachseneren Publikum verschrieben hat und deshalb auch breiter aufgestellt ist, was die verhandelbaren Themen angeht, hat Love, Victor für mich definitiv noch einmal an erzählerischer Qualität und emotionaler Tiefe und auch Direktheit hinzugewonnen.

© 20th Century Fox Television / Star / Disney

Für mehr Verständnis, Akzeptanz und Toleranz
in unserer Gesellschaft

Dies führt denn auch dazu, dass die neuen Folgen von Love, Victor etwas erreichen, was aus meiner Sicht als queerer Zuschauer nicht nur äußerst spannend, sondern auch unglaublich wichtig ist: Sie fokussieren sich nicht nur auf die emotionale Gefühls- und Gedankenwelt von Victor selber, sondern lassen darüber hinaus auch noch genug Raum zu zeigen, mit welchen Problemen oder Nöten auch sein unmittelbares Umfeld sowohl durch ihre individuelle Lebenssituation als auch durch sein Coming-out konfrontiert wird. Erfreulicherweise wird daber aber auch immer wieder aufgezeigt, welche Lösungen es geben kann, diese Herausforderungen miteinander zu bewältigen. Dadurch beleuchtet jede Folge auch einen anderen Aspekt des Coming-out-Prozesses, was natürlich gleichzeitig zu mehr Spannung und auch zu einer vielschichtigeren Handlung führt. Kritische Stimmen mögen hier vielleicht noch befürchten, dass man es dadurch schnell mit dem erhobenen pädagogischen Zeigefinger zu tun haben. Aus meiner Sicht ist dem jedoch glücklicherweise überhaupt gar nicht so.

Stattdessen ist die Serie unterhaltsamer und lustiger denn je und bleibt trotzdem – aus meiner Perspektive der eigener Erfahrung betrachtet – durch die dadurch gewonnene Komplexität immer sehr nah an dem, was sowohl ich als auch Personen aus meinem Bekannten- und Freundeskreis in der Phase des eigenen Coming-outs erlebt haben. Es bleibt also zu hoffen, dass Love, Victor im Rahmen des Pride-Month seinen eigenen kleinen Beitrag für mehr Diversität in unserer Gesellschaft leistet: Indem sich junge queere Menschen in der Phase ihres eigenen Coming-outs gesehen und verstanden fühlen und durch die Serie ermutigt werden, offen zu sich und ihrer sexuellen Orientierung zu stehen. Und dass Eltern oder Freunden queerer Menschen dabei geholfen wird, den oft nicht ganz einfachen Prozess des Coming-outs besser zu verstehen, einzuordnen und vor allem angemessen begleiten zu können.

© 20th Century Fox Television / Star / Disney

Mein persönliches Fazit

Kurzum: Freut Euch auf zehn weitere spannende, unterhaltsame Folgen an der Creekwood High, bei denen es nicht nur einiges zu Lachen, sondern durchaus an der einen oder anderen Stelle auch einmal ein Tränchen zu verdrücken gibt – so ging es mir zumindest! Zwar kann die 2. Staffel die Intensität ihrer ersten Folge auf Dauer nicht ganz halten, besticht aber dennoch immer wieder durch ihre Direktheit, ihren Witz und auch ihr Einfühlungsvermögen für die häufig komplexen Themen, weswegen es von mir auch satte 9 von 10 Sternen gibt!

Für mich wird die Serie ab dem 18. Juni 2021 für die nächsten zehn Wochen auf jeden Fall absolutes Pflichtprogramm am Freitagabend sein, worauf ich mich schon jetzt sehr freue! Darüberhinaus fiebere ich aber auch schon dem zweiten Highlight im Rahmen des Pride Month entgegen: der sechsteiligen Dokumentarserie Pridedie den Kampf um die LGBTQ+ Bürgerrechte in Amerika näher beleuchtet. Auch in diese Serie werde ich vorab schon einmal hineinschnuppern können und werde darüber dann natürlich auch noch einmal in einem separaten Beitrag für Euch berichten! Es bleibt also spannend!

In der Zwischenzeit hoffe ich, dass ich Euch mit diesem Artikel ein wenig Lust auf die neue Staffel von Love, Victor machen konnte. Und solltet Ihr darüber hinaus Lust auf weitere Inhalte auf Disney+ mit queerem Background bekommen haben, dann lest doch auch einmal in diesen Artikel von mir hinein. Darin stelle ich Euch noch einmal meine ganz persönliche TOP5 von Formaten mit LGBTQ+ Bezug vor!

Euch weiterhin noch einen schönen, bunten und vor allem ausgelassenen Pride Month und auf bald!

Euer RainbowMickeyRunner

Florian

Rainbow Disney Collection 2021 – Gewohnt bunt und verdammt vielfältig!

Rainbow Disney Collection 2021 – Gewohnt bunt und verdammt vielfältig!

DIVERSITÄT & AKZEPTANZ

Rainbow Disney Collection 2021

Gewohnt bunt und verdammt vielfältig!

Florian (RainbowMickeyRunner), Hamburg

3. Mai 2021

Seit 2018 bringt Disney jedes Jahr anlässlich des Pride Month eine spezielle Regenbogenkollektion heraus. 2021 gibt es dabei Altbekanntes, aber auch einiges noch nie Dagewesenes zu entdecken. Erfahrt in diesem Blogartikel, worauf Ihr Euch alles freuen könnt!

2021 ist, was Disney betrifft, einiges anders als wir es bisher eigentlich kannten. Und so verwundert es nicht, dass dies auch auf die diesjährige Rainbow Disney Collection zutrifft, die bereits heute im amerikanischen shopDisney sowie in den dortigen Disney Stores erschienen ist.

Ungewöhnlich ist dies insofern, als dass die Kollektion normalerweise erst anlässlich des Pride Month veröffentlicht wird, der in Erinnerung an den Stonewall-Aufstand von 1969 in New York traditionell immer über den gesamten Juni hin gefeiert wird.

Doch scheinbar hat man sich gedacht, dass man nie früh genug damit beginnen kann, um mit Artikeln in allen Farben des Regenbogens auf die Themen Gleichberechtigung, Diversität und Akzeptanz aufmerksam zu machen und so gibt es diesmal bereits Anfang Mai vieles, was wir schon aus den letzten Jahren kennen, aber eben auch einige spannende neue Artikel zu entdecken.

© Disney

shopDisney in Japan als Vorreiter am Start

Bevor die Artikel jetzt in den USA online gingen, lohnt es sich jedoch, vorher noch einen kurzen Blick nach Japan zu werfen. In den dortigen Stores und im japanischen shopDisney gab es nämlich bereits Anfang April die ersten Produkte aus der 2021er Kollektion zu entdecken und so konnte man schon ein wenig erahnen, was Disney alles für seine Fans bereithalten würde: Kuschel-Mickey & -Minnie in Regenbogenoutfit, Schlüsselanhänger, Gesichtsmasken, Rucksäcke und Gürteltaschen, kuschelige Decken und sogar Fächer in Regenbogenfarben mit zahlreichen Mickeys darauf. All dies ließ darauf schließen, dass man sich in diesem Jahr wahrlich nicht lumpen lassen würde, was die Produkte in allen Farben des Regenbogens angeht!

© shopDisney

Ein ganz besonderer Artikel…

Eine Besonderheit in diesem Jahr ist dabei unter anderem der Rainbow Collection Imagination Schlüssel, den es so in 2021 zum ersten Mal gibt und – so scheint es zumindest – die bisherige Tradition der Jumbo-Pins ablösen könnte. Zumindest war der Release ein voller Erfolg, sodass der Schlüssel in Japan bereits wenige Minuten nach dem Erscheinen restlos ausverkauft war und kurz darauf natürlich bereits  ziemlich saftige Preise auf einschlägigen Verkaufsplattformen erzielte. Doch… keine Panik! Die gute Nachricht ist, dass der Schlüssel natürlich auch im amerikanischen shopDisney verfügbar ist und auch zu uns nach Deutschland kommen wird. Ein genaues Datum steht zwar noch nicht fest, aber im Mai sollte es wohl noch so weit sein. Ich freue mich auf jeden Fall sehr, dass auch wir nicht leer ausgehen, was dieses besondere Erinnerungsstück angeht!

© shopDisney

Eine Kollektion für wirklich jeden!

 

Aber wenden wir uns lieber noch einmal den neu hinzugekommenen Artikeln in den amerikanischen Disney Stores zu, denn diese übertreffen wahrlich alles, was wir bis dato diesbezüglich gesehen haben! So eine große Auswahl an farbenprächtigen und vielfältigen Regenbogen-Artikeln gab es wahrlich noch nie! 

 

Auffällig ist dabei vor allem, dass die Kollektion sich von Mickey und Minnie als Hauptfiguren löst und nun tatsächlich – passend zur großen Inklusions-Initiative, die Disney vor einiger Zeit gestartet hat – nun alle großen Marken des Unternehmens umfasst. Denn schließlich hat man es sich zur Aufgabe gemacht, Geschichten und Erlebnisse zu kreieren, bei denen wirklich jeder Gast sich gesehen und einbezogen fühlt.

 

Und so ist die diesjährige Auswahl mit allein über 30 Artikeln online tatsächlich größer, umfangreicher und vor allem inklusiver geworden als je zuvor und zum ersten Mal in der Geschichte der Rainbow Disney Collection gibt es tatsächlich auch etwas für die queeren Fans von PixarStar WarsMarvel sowie z.B. spezielle Mickey-Pin in den Farben der Flaggen für Transgender, Lesbians, Bisexuals sowie der 8-farbigen Philadelphia Rainbow-Flagge mit zwei zusätzlichen Streifen in Schwarz und Braun! Ein wirklich großartiger und wichtiger Schritt, wie ich finde!

 

    © Disney
    © Disney
    © Disney
    © Disney

    Disney kooperiert mit zahlreichen Partnern

    Doch damit nicht genug, denn auch zum allerersten Mal in der Geschichte des Unternehmens kooperiert Disney mit zahlreichen Lizenznehmern und Partnern wie Hot Topic, BoxLunch oder Amazon, die ihrerseits noch weitere offizielle Produkte zur Rainbow Disney Collection beisteuern werden.

    Neben einer weiteren Auswahl an passenden Kleidungsstücken und Accessoires wird es dabei auch eine Serie von Pop! Vinyl Figuren der Marke Funko geben, die Charaktere wie Ursula, Wall-E, Stitch, Mickey oder Deadpool ebenfalls in den Farben des Regenbogens erstrahlen lassen. Sicher nicht jedermanns Geschmack – auch meiner nicht -, aber dennoch eine schöne Geste für alle Sammler*innen dieser teilweise wirklich putzigen, kleinen Zeitgenossen. 

    © Funko
    © Funko
    © Funko

    Kauf unterstützt LGBTQ+ Organisationen weltweit

    Übrigens unterstützt Ihr beim Erwerb eines Artikels aus der Rainbow Disney Collection gleichzeitig auch, dass es in Zukunft noch mehr Gleichberechtigung und Chancengleichheit am Arbeitsplatz gibt, denn Disney spendet einen Teil der Einnahmen an verschiedene Organisationen auf der ganzen Welt, die sich für LGBTQ+ Gemeinschaften einsetzen.

    In Deutschland hat man sich dabei für diversity München e.V. entschieden. Die LesBiSchwulen und Trans* Jugendorganisation betreibt in der bayerischen Landeshauptstadt ein Jugendzentrum, bietet Lernseminare über geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung für Schulen an und organisiert Veranstaltungen in ihrem Diversity Café. Weitere Institutionen in anderen Ländern sind unter anderem GLSEN (USA), Diversity Role Models (Großbritannien), Minus18 (Australien), BeLonG To Youth Services (Irland), ARELA (Spanien), It Gets Better Project (Mexiko) sowie Nijiiro Diversity (Japan).

    Einen kleinen Wermutstropfen gibt es am Ende nun aber leider dennoch. Denn bisher ist bedauerlicherweise noch nicht bekannt, wann genau und vor allem was von der diesjährigen Rainbow Disney Collection zu uns in den deutschen shopDisney kommt. Es gab zwar direkt eine Ankündigung dazu über den Instagram-Kanal des Shops, was aber genau zu uns hier nach Europa kommt, ist leider noch nicht so klar! Ich würde sagen: Bleiben wir einfach optimistisch und hoffen wir, dass möglichst viel davon auch den Weg zu uns hier nach Deutschland findet!

    Sobald es Neuigkeiten diesbezüglich gibt, werde ich Euch natürlich direkt darüber informieren! Folgt mir deshalb doch am Besten direkt auch auf Instagram oder Facebook, sodass Ihr keine Neuigkeiten, was die Themen Rainbow, Disney Parks oder auch runDisney angeht, mehr verpasst!

    Und zu guter Letzt frage ich mich natürlich: Wie ist denn Euer Eindruck von der neuen Kollektion? Seid Ihr enttäuscht, dass es keinen neuen Spirit Jersey gibt oder habt Ihr vielleicht bereits stattdessen etwas erspäht, das Ihr unbedingt haben wollt? Lasst mich doch mal wissen, was Ihr denkt! Ich bin gespannt!

    Euch noch eine schöne Zeit und regenbogenbunte Grüße!

    Euer RainbowMickeyRunner

    Florian

    Disney Musik: Die Evolution der Disney Songs

    Disney Musik: Die Evolution der Disney Songs

    PODCAST

    Disney Musik

    Die Evolution der Disney Songs

    Florian (RainbowMickeyRunner), Hamburg

    2. Mai 2021

    Wenn es etwas gibt, dass Disney von Anfang an neben seinen zeichnerischen Fähigkeiten ausgezeichnet hat, dann ist es die Musik. Zusammen mit Disney-Bloggerin Bianca – auch bekannt als Spinatmädchen – habe ich mir einmal genauer angeschaut, wie es eigentlich dazu kam und wie sich das Ganze im Laufe der Jahre entwickelt hat!

    Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber bereits seit ich als Kind Disney-Filme wie DumboArielle, die Meerjungfrau oder Aladdin gesehen habe, waren es neben den bunten, fantasievollen Welten, die durch die Disney-Zeichner geschaffen wurden immer auch die Songs, die eine große Faszination auf mich ausübten und mich immer wieder aufs Neue in ihren Bann zogen.

    Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass Disney ein klein wenig daran schuld ist, dass ich Musik und die darstellende Künste später sogar zu meinem Beruf gemacht habe. Denn neben – oder vielleicht gerade durch – mein Faible für Disney wuchs parallel auch eine große Leidenschaft zum Genre Musical in mir heran. Wie diese beiden Themen miteinander zusammenhängen? Das lässt sich wohl am besten an einem Mann verdeutlichen, der aus meiner Sicht neben Walt Disney selber maßgeblich dazu beigetragen hat, dass die Einheit von Bild und Musik bis heute einen so großen Stellenwert bei Disney hat. Die Rede ist natürlich von Howard Ashman, dem Autoren hinter Arielle, die Meerjungfrau sowie Die Schöne und das Biest.

    © Disney+

    Als Howard Ashman 1989 zu Disney kam, stand es um die Animationssparte des Unternehmens nicht gerade gut. Die Filme der vergangenen Jahre waren allesamt nicht so erfolgreich gewesen wie man es sich erhofft hatte und kamen im Vergleich häufig nicht an die Einspielergebnisse von Meisterwerken wie Schneewittchen und die sieben Zwerge oder Marry Poppins heran. Grund genug also für neue kreative Impulse.

    Howard Ashman hatte in den Jahren zuvor vor allem durch seine Arbeit in der New Yorker Theaterszene auf sich aufmerksam gemacht und vor allem mit dem Musical Der kleine Horrorladen, welcher er zusammen mit keinem Geringeren als Alan Menken geschrieben hatte, große Erfolge gefeiert.

    Und nun machte er sich daran, auch den Disney-Filmen wieder ein bisschen mehr Broadway-Zauber einzuhauchen. Von Anfang an stand nämlich für ihn fest: Disney und Musical, das gehört einfach zusammen. Und – wie wir alle im Rückblick sehen – hat er damit einen absoluten Nerv getroffen und vor allem die Ära der sogenannten Disney Renaissance von 1989 bis 1999 maßgeblich mitgeprägt.

    © Disney

    Doch selbstverständlich wäre es zu kurz gegriffen, wenn man in Bezug auf das Thema Musik bei Disney lediglich die Filme ab den 1990er Jahren in seine Betrachtung mit einbezieht. Denn eigentlich fand die Symbiose von Bild und Ton ziemlich schnell auch das Interesse von Walt Disney selber. Ein gutes Beispiel hierfür ist vor allem der Kurzfilm Steamboat Willie – einem der wohl berühmtestens Cartoons mit Mickey Mouse als Protagonisten. Hatte man bei früheren Produktionen bereits Musik als Untermalung eingesetzt, wollte Walt Disney hier Neuland beschreiten, indem zum allerersten Mal Ton und Bild ganz eng aufeinander abgestimmt sein sollten. Das Ergebnis ist ein fulminanter Spaß für Augen und Ohren, bei der es – wie die New York Times zur Premiere des Kurzfilms so passend schrieb – „knurrt, jammert & quietscht“, weil sogar verschiedene Tiere als Musikinstrumente herhalten müssen.

    Der Erfolg dieses Films und der sich daran anschließenden Reihe der Silly Symphonies-Filme führten schließlich dazu, dass sich Walt Disney und sein Team 1934 zum allerersten Mal mit Schneewittchen und die sieben Zwerge an einen abendfüllenden Animationsfilm wagten. Ein absolutes Novum zu der damaligen Zeit, denn bis dato wurden Cartoons im Kino lediglich zur Unterhaltung gezeigt bevor der eigentliche Hauptfilm begann, nicht aber als eigenständige Werke.

    Aus seinen Erfahrungen der vergangenen Jahre wusste Walt Disney genau: Wenn sein Publikum mit den Figuren auf der Leinwand mitfühlen sollte, dann würde Musik eine zentrale Rolle spielen, um die Emotionalität und Stimmung der einzelnen Szenen und Charaktere noch mehr zu unterstreichen. So ist wohl auch zu erklären, dass mit der Arbeit an der Musik bereits 1934 begonnen, die ersten Zeichnungen hingegen erst 1936 angefertigt wurden. Noch dazu gibt es im gesamten Film lediglich 45 Sekunden, die musikalisch nicht untermalt sind und Schneewittchen und die sieben Zwerge war der erste Filme, der einen Soundtrack veröffentlichte, den man käuflich erwerben konnte. Durchaus beeindruckend, oder?

    © Disney

    Doch natürlich gibt es noch allerlei mehr, über das man in punkto Musik bei Disney miteinander sprechen kann – BambiTarzan, Moana, Rapunzel, Der König der Löwen, Die Eiskönigin und und und… Es gibt gibt noch so viel zu erzählen und entdecken! Wenn Ihr also Lust habt, noch etwas tiefer in das Thema einzutauchen, dann habe ich noch ein ganz besonderes Highlight für Euch:

    Denn zusammen mit meiner lieben Freundin Bianca – Euch allen sicher bekannt durch ihren Disney-Blog Spinatmädchen – habe ich in der letzten Episode ihres Podcasts Feenstaub & Mauseohren – noch viel mehr und detaillierter über einzelne Songs, ihre Entstehungsgeschichte und vor allem natürlich auch unsere eigenen absoluten Favoriten gesprochen.

    Wenn Ihr also erfahren wollt, wie es zu der Textzeile „A spoonful of sugar helps the medicine go down“ bei Mary Poppins kam, was genau ein „I Want-Song“ ist und welchen besonderen Stellenwert Die Eiskönigin musikalisch für Disney hat, dann hört doch einmal direkt in unsere Episode hinein:

    Passend dazu gibt es übrigens – wie sollte es anders sein – auch eine spezielle Playlist: „The Evolution of Disney Music“! Sie enthält für Euch alle Titel, über die wir im Laufe dieser Episode sprechen und – kleiner Tipp – eignet sich im Hintergrund laufend auch perfekt zu Untermalung beim Hören unserer Podcast-Folge!

    Und vielleicht mögt Ihr mir zu guter Letzt ja auch einmal verraten, welcher Disney-Song denn bei Euch zu Hause immer wieder rauf- und runterläuft! Ich bin gespannt auf Eure Antworten und wünsche Euch wunderbare Hörmomente!

    Euer RainbowMickeyRunner

    Florian